Mit bemerkenswerter Inbrunst arbeitet Braunbärin DORO seit Wochen an ihrer Höhle. Mal buddelt sie wie wild am Eingang, mal ist sie ganz verschwunden und man sieht nur Erde aus dem Loch fliegen. Ob und welchen Plan sie damit verfolgt, weiß nur sie allein. Es erinnert jedenfalls stark an die ersten Höhlenbauversuche von PEDRO. Auch seine ersten Projekte wirkten recht übereifrig und ziellos, doch mittlerweile ist er ein wahrer Baumeister geworden.
Wir sind schon sehr gespannt auf DOROs weitere Entwicklung. Doch zunächst muss sie wohl noch einiges lernen, denn dank ihres Tatendrangs hat sie die Höhle so weit ausgegraben, dass daraus nun ein Tunnel geworden ist, der unter dem Baum durchführt.
Wir freuen uns sehr, dass die Ex-Zoobärin mit solch jugendlicher Motivation ans Werk geht und immer wieder neue Fähigkeiten erlernt.
Die Tage sind kurz, es ist kühl und unser Tierschutzprojekt ist mit leichtem Schnee bedeckt – während die Bären vorwiegend in ihren Höhlen überwintern, ist nun die Jahreszeit der Wölfe. Gelassen streifen sie durch die Freianlagen, ziehen ihre Bahnen durch den verschneiten Wald. Dabei sind äußerst spannende Beobachten möglich.
Da ihr leider derzeit unser Projekt nicht besuchen könnt, möchten wir euch aber dennoch daran teilhaben lassen. Hoffentlich, können wir solche Momente im nächsten Winter wieder gemeinsam erleben.
Na wer holt sich denn da einen Gute-Nacht-Snack in die Höhle?
Mit einem saftigen Stück Fleisch zwischen den Zähnen streift Braunbärin LAURA durch die halb verschneiten Freianlagen unseres Tierschutzprojekts. Winterruhe, Wolfszeit - das Worbiser Urgestein ist immer für eine Überraschung gut. So ist unser Team zwar aufmerksam aber nicht sonderlich überrascht davon, dass die Braunbärin nicht nur in einer anderen Höhle, sondern sogar in einer anderen Anlage mit ihrer Beute verschwindet, als da, wo man sie zuletzt gesehen hatte.
Während der Feiertage ist die Braunbärin von ihrer selbstgebuddelten Höhle in eine künstliche Steinhöhle der benachbarten Anlage gezogen. Was sie dazu bewegt hat lässt sich nur schätzen. Sie scheint sich jedenfalls in ihrem „neuen“ Domizil sehr wohl zu fühlen und hat sich allen Anschein nach dort häuslich eingerichtet. Seit über zwanzig Jahren lebt LAURA nun schon im Projekt WORBIS und ist bekannt dafür, während der Winterruhe von jetzt auf gleich ihre Höhle zu wechseln. Dies zeigt, wie individuell Bären sind und wichtig es ist, ihnen Raum für ihre Bedürfnisse zu geben.
Erinnerung an den Herbst: Die Tabaluga Schule berichtet
Hier ein kleiner Bericht der Tabaluga Schule:
Unser Ausflug zum Alternativen Bärenpark Worbis Nach einer abwechslungsreichen Projektwoche zum Thema „Tiere aus alles Welt“ haben wir, die Klasse W1 der Tabaluga Förderschule, einen Wandertag zum Bärenpark unternommen. Neben den Pinguinen der Antarktis, oder den Kängurus aus Australien hatten wir nämlich auch Bären, Wölfe und Meerschweinchen erforscht und wollten diese drei Tiere nun auch in Echt sehen. Unser Sportlehrer Herr Senitz konnte uns als engagierter Förderer des Parks auch gleich etwas über die unterschiedlichen Lebensweisen von Bären und Wölfen erklären. Aufmerksam folgten wir seinem kurzen Vortrag. Doch noch spannender waren dieausgestopften Tiere im Schulungsraum. Jeder wollte ein Foto mit ihnen machen. Dann ging es endlich raus in den Park. Die Meerschweinchen hatten gerade Futter bekommen und Herr Senitz konnte uns sogar ein paar Tiere beim Namen nennen. Zu unserer Klasse gesellten sich ziemlich schnell auch einige Hauskatzen, die hier im Park ein neues Zuhause gefunden haben. Jede bekam natürlich reichlich Streicheleinheiten. Ist doch klar! Nachdem wir dann die Schafe im „Streichelzoo“ besucht hatten, konnten einige von uns auch schon den ersten Bären hoch oben im Baum entdecken... ein Waschbär! Anschließend wurde das Iglu erforscht und ein kleiner Wettkampf im Gewichtheben ausgetragen; die Ameisen haben eindeutig gewonnen! Im Wettrennen mit dem Bären konnten wir uns leider nicht messen. Der war bestimmt schon in seiner Winterhöhle eingeschlafen. Dafür zeigten sich dann noch zwei wunderschöne Wölfe, die sich genüsslich in der Sonne wärmten. Mehrere Braunbären haben wir auch noch beobachten können. Durch die vielen Informationen unseres Lehrers und die tollen Gespräche haben wir an diesem Tag mehr gelernt, als es ein Dokumentationsfilm je geschafft hätte. Und Spaß hatten wir auch noch jede Menge! Das war der beste Wandertag des Jahres 2020 und ein toller Abschluss für unsere Projektwoche. Vielen herzlichen Dank! sagt die Klasse W1
TÜRCHEN 24 – Ein Weihnachtsgeschenk, das von Herzen kommt! WIR SAGEN DANKE! Ein paar wichtige Worte des Dankes von unserer Projektleiterin des Projektes Worbis Sabrina Schröder. Ohne euch wären wir und unsere Schützlinge nicht da, wo wir jetzt sind. Ihr seid die Besten!
TÜRCHEN 23 - Was ist eigentlich die Kernaufgabe des Alternativen Bärenparks? Unsere zwei Handpuppen Wilbert Wolf und Borris Bär erklären es euch kindgerecht, kurz und knapp. Viel Spaß bei diesem kurzen Puppenspiel!
TÜRCHEN 22 - Nasch-Türchen für Bären-Oma CONNY! Heute gibt es mal ein traditionelles Türchen mit Leckereien – nur eben nicht für uns, sondern für unsere Bärendame CONNY. Sie hält keine Winterruhe und bekommt daher durchgehend Futter. Im heutigen Türchen gibt’s ihre Lieblingsleckereien. Lass es dir schmecken liebe CONNY und euch, liebe Fans, viel Spaß beim Zuschauen.
TÜRCHEN 21 - Wissen erleben – wie schön sind doch die Führungen mit den Besuchern, wie lehrreich und spannend für beide Seiten! Hier ein kleiner Überblick über unser Angebot und gleichzeitig ein Rückblick auf tolle Erlebnisse der letzten Jahre. Hoffen wir, dass sich die Krise im kommenden Jahr etwas gelegt hat und wir wieder zahlreiche Führungen durchführen können.
Ihr lieben Zaungucker, habt Ihr schon mal darüber nachgedacht, in einer Höhle zu leben? Ich kann es Euch nur empfehlen. Es ist wirklich praktisch. Verschwindend geringe Baukosten, keine Baugenehmigung, kaum Heizkosten und damit klimaneutral oder wie Ihr das nennt. Handwerker braucht man auch nicht. Das geht alles mit Do-it-yourself. Und es ist so einfach, dass auch Dumme es lernen können. A propos: PEDRO hat in diesem Jahr eine wirklich anständige Höhle gebaut. Respekt, muss ich sagen. Gut, er ist ja schon 10 Jahre bei uns und hatte reichlich Zeit zum Üben. Aber immerhin ist sie diesmal zum ersten Mal nicht eingestürzt. Auch DORO hat sich überraschend dem Höhlenbau verschrieben. Allerdings übertreibt die gleich: statt eines kuschligen Ein-Höhlen-Appartements baut sie eine Mehrhöhlen-Luxus-Anlage mit Haupt- und Nebeneingang. Allein der davorliegende Aushub! Die Neuzugezogenen müssen oft so übertreiben. Sonst ist eigentlich alles wie jedes Jahr: PARDO schlummert schon lange in der Luxussuite am Hang, JIMMY hat sich frühzeitig seine Höhle am Bärenpool gesichert und auch DAGGI und KATJA sind unter die Erddecke geschlupft. Nur Max und Conny trödeln noch in der Anlage umher, Max allerdings eher halbwach. Meine Höhle ist übrigens in diesem Jahr wieder einmal sehr gelungen. Ich will mich ja nicht unnötig loben, aber sie ist ein echtes Meisterwerk: romantische Lage unter einer Baumwurzel, Eingangsbereich mit Windfang und ein kuschliger, trockener Schlafbereich in genau der richtigen Größe. Falls Ihr also mal einen Tipp braucht für Eure eigene Höhle, ich helfe gern. Obwohl- wenn ich es mir recht überlege: für Euch Menschen mit Eurem schütteren Fell und dem meist kümmerlichen Leibesumfang ist ein Höhlenleben vielleicht doch nicht das Richtige. Bis bald, Eure Laura