Ihr lieben Zaungucker, herrje, mir braust es vielleicht in den Ohren. Selbst tief in meiner kuschligen Winterhöhle hat mich das Sausen und Brausen im Wald geweckt. Vorsichtig habe ich den Kopf zum Höhleneingang hinausgesteckt. Hui, fast hätte der frische Wind mir meine Plüschohren vom Kopf gefegt. Schnell habe ich mich zurückgezogen und mir das stürmische Treiben vom windgeschützten Höhleneingang aus angesehen. Wie sich die Bäume im Sturm gebogen haben! Immer lauter brauste, rauschte und knackte es. Mir wurde ganz bange. Wenn nun eine der riesigen Fichten oder Buchen umgeworfen und dabei den Anlagenzaun zerstören würde ? Da könnte ja jeder hereinkommen! Und da draußen treiben sich manchmal komische Gestalten herum, das kann ich Euch sagen. Zum Glück ist nichts passiert. Meine Kollegen im Schwarzwald hatten da wohl mehr Pech. Ihre Anlage wurde durch einen großen Baum beschädigt. Aber ihr Bärsonal hat sofort reagiert und den Zaun repariert, so dass niemand eindringen konnte. Auch unser Bärsonal war als Security im Einsatz. Immer wieder habe ich das Licht ihrer Taschenlampen in der Nacht herumgeistern sehen. Das fand ich sehr beruhigend und so konnte ich mich ganz entspannt wieder einkuscheln. Es ist doch schön, wenn andere auf einen aufpassen. Also dann: lasst Euch nicht umpusten!
Unter dem Mottog „Nimm dir deine Ferien – es sind schließlich deine“, fand heute unser erster Ferienprogrammpunkt statt. Mit zahlreichen Kindern und Erwachsenen, die mit Neugierde und Begeisterung fleißig ein abwechslungsreiches Vogelbuffet für ihren Garten gebastelt haben, verbrachten wir einen bärenstarken Mittag. Am Samstag geht es weiter.
Wir freuen uns! Kommt zwischen 11 und 14 Uhr vorbei.
„Ich bin sehr stolz darauf, dass wir unsere Reihe an Gastvorträgen dieses Jahr mit einem so wichtigen Thema beginnen können. Weiterhin ist die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Organisationen und Einrichtungen im Bereich Umwelt-, Tier- und Artenschutz von größter Wichtigkeit. Daher bedanke ich mich beim Naturpark für die Kooperation.“
Nancy Gothe, Kompetenzmanagerin STIFTUNG für BÄREN
Sie sind die kleinen Bewohner der Biotope, präsent und doch meist unbeachtet – die Amphiben. Dabei gelten sie als zuverlässiger Bioindikator für den Zustand eines Ökosystems. Leider sind sie auch stark gefährdet. Über 20 Prozent aller bedrohten Arten sind Amphibien. Lebensraum und Wanderwege werden durch Menschenhand immer weiter zerstört. Eine Situation, die akuten Handlungsbedarf verlangt. Wie dieser genau aussehen soll, z.B. durch Schutzzäune, weiß Arne Willenberg, Biologe für Arten- und Biotopschutz beim Naturpark Eichsfeld – Hainich – Werratal.
Daher veranstaltet unser Kompetenzzentrum Projekt im WORBIS am Sonntag, den 23. Februar 2020 um 11:00 Uhr, ein spannender Vortrag zum Thema Amphibienschutz. Referent wird Arne Willenberg sein, der neben seiner Stelle im Naturpark Fürstenhagen auch für den NABU Obereichsfeld tätig ist. Moderiert wird das Event von Nancy Gothe, unserer Kompetenzmanagerin . Im Anschluss laden die Tierschützer zu einer Gesprächsrunde im Service- und Informationszentrum ein. Die Dauer des Vortrags beläuft sich auf ca. 2 Stunden bei einem Unkostenbeitrag von 5,- Euro.
Am vergangenen Wochenende, 8.&9. Februar, fand in Göttingen die Lokolino Messe 2020 statt. An diesen zwei Tagen dreht sich alles um Kinder und Familie. Und dabei versteht sich, dass auch der Tierschutz nicht fehlen darf! So machte sich unser Team am Donnerstag auf zum Messegelände und richtete den Stand von unserem Projekt WORBIS her. Wir fanden unseren Platz zwischen Star Wars und Lasertag. Ideal, wie sich herausstellen sollte, denn zwischen fremden Galaxien und modernster Technik war das Interesse für Wolf, Luchs und Bär riesengroß.
Die Resonanz für unser Tierschutzprojekt war überragend. Zahlreiche Familien begeisterten sich für unsere Arbeit, waren fasziniert und gerührt von den Schicksalen unserer Vierbeiner. Doch da Tierschutz allen voran durch das Miteinander funktioniert, bastelten viele Kinder mit unseren Pädagogen, spielten und konnten Eintrittskarten für die ganze Familie gewinnen. Aber auch Bildung stand auf dem Programm: durch handgearbeitete Sinnesboxen konnten die Kinder herausfinden, ob sie so gut riechen oder fühlen können wie ein Bär.
Wir bedanken uns bei allen Besuchern der Messe, den Veranstaltern und Ausstellern für ein bärenstarkes Wochenende! Tierschutz, Familie und Freizeit gehören einfach zusammen!
Kleiner Bärenfakt zum Abschluss: die Wookie-Laute, welche die Star Wars Figur Chewbacca von sich gibt, ist in Wirklichkeit das Gebrüll eines jungen Braunbären.
Der Winter ist eine ziemlich harte Zeit für unsere kleinen Federfreunde da draußen. Da es in der kalten Jahreszeit viel weniger Körner, Würmer und Insekten gibt, ist die Futtersuche für die Vögel viel anstrengender. Umso beliebter sind daher kleine Futterplätze in den Gärten der Menschen. Möchtest auch du Meisen, Spatzen und Co. durch den Winter helfen? Dann komm am besten am 12.02. oder 15.02.20 (du kannst auch gerne beide Tage kommen) zu uns in den Alternativen Bärenpark Worbis und lerne, welches Futter den Vögeln wirklich hilft und stelle deinen eigenen kleinen Vorrat her. Die Vogelwelt wird es dir danken!
Wann 12.02.2020 von 11-14 Uhr 15.02.2020 von 11-14 Uhr
Kommt einfach vorbei und erlebt mit uns einen spannend-spaßigen und interessanten Mittag!
Teilnahme ist im normalen Eintritt mit einbegriffen.
Ihr lieben Zaungucker, Ja,ja, ich weiß. Ich habe lange nichts von mir hören lassen. Aber da geht es nun mal den Bären wie den Menschen: ab und an muß man sich eine Auszeit gönnen. Schöpferische Pause oder Sabbatjahr, so nennt ihr Menschen das wohl. Im Moment liege ich noch eingekuschelt in meiner Höhle und genieße die winterliche Ruhe. Nur ab und zu drehe ich mal eine kurze Inspektionsrunde. Man will ja schließlich auf dem Laufenden bleiben. Die meisten meiner Mitbewohner liegen schlummernd in ihren Höhlen. PEDRO ist schon wieder halbwach und versucht, seine Höhle gemütlicher herzurichten. Seine Fähigkeiten hierfür scheinen sich aber nicht unbedingt weiterentwickelt zu haben. Wieviel Aufwand man treiben kann, um ein Tätzchen kümmerlichen Laubes in eine Höhle zu scharren! Wenn ihr mich fragt: das lernt der nie! Auch DORO sehe ich ab und zu vor ihrer Höhle. Oft scharrt sie im Zeitlupentempo vor sich hin oder schläft einfach im Stehen. Ein bisschen war ich schon in Versuchung, sie mal ein wenig zu ärgern, bin aber noch viel zu träge dazu. PARDO habe ich nur ein einziges mal gesehen. Einen Nachmittag lang hat er ein wenig vor die Tür geguckt und ein paar Gräser gezupft. Am Abend schon war er wieder in seiner Luxushöhle verschwunden und ist seitdem nicht wieder aufgetaucht. Dabei ist er schon seit Mitte Oktober in Winterruhe. Aber wahrscheinlich ist es nur vernünftig, ein solch begehrtes Wohnobjekt wie seine Luxussuite am Hang nicht allzu lange allein zu lassen. Auch unter Bären gibt es Mietnomaden, die die Gelegenheit nutzen könnten. So, nun merke ich schon, wie mir die Augen zufallen. Ist ja schließlich erst Januar.
Alle Jahre wieder findet der Bärin-MAIKA-Cup statt. Ein Turnier für junge Nachwuchskicker. In Gedenken an die Bärin MAIKA, deren Schicksal maßgeblich mitverantwortlich für die Gründung des Alternativen Bärenparks Worbis und somit der STIFTUNG für BÄREN war, trafen sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Teams der Fußballjunioren im Zeichen des Tierschutzes.
Am 18. und 19. Januar 2020 spielten die jungen Sportler mit großer Freude um den begehrten MAIKA-Cup. Für die gesamte Mannschaft der Siegerteams winkte eine Führung gemeinsam mit uns durch unser Tierschutzprojekt. Für den besten Spieler und Torhüter winkte eine Familienkarte. Natürlich ließen auch wir es uns nicht nehmen, persönlich vor Ort zu sein. Unsere Pädagogin Mandy Köllmann half bei der Siegerehrung und überreichte den glücklichen Gewinnern ihre Preise.
„Die Aktion hat unkompliziert und schnell geklappt. Das neugewonnen Netzwerk vom Tierschutzbrunch hat bärenstark funktioniert. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere Aktionen im Zeichen der Tiere.“ Sabrina Schröder, Projektleiterin Projekt WORBIS
Wochenlang wurde in der Nähe von Helmstedt ein verwilderter Ziegenbock gesichtet. Längere Zeit hielt er sich bei einer Familie und deren Ziegen auf, lief hin und her und wurde dann dort gefangen. Das Veterinäramt wurde benachrichtig, welches sich an uns wandte. Das Team rückte aus und in einer spektakulären Aktion konnten wir das Tier einfangen. Im Anschluss brachten wir ihn in unsere Quarantänestation. Dort wurde der scheue Ziegenbock veterinärmedizinisch versorgt und kastriert.
Augenblicklich kontaktierten wir die Teilnehmer des Tierschutzbrunches und erhielten alsbald eine Antwort aus Heiligenstadt. Das dortige Tierheim hatte eine verhaltensgerechte Unterbringung gefunden. Nachdem der Tierarzt grünes Licht gab, wurde der Bock zu der privaten Tierfreundin Jutta Beinker nach Volkerode vermittelt, die jahrelange Erfahrung im Umgang mit Ziegen hat. Hier hat er nun ausreichend Platz, frische Wiesen und die Gesellschaft von Artgenossen.
Mit großem Interesse und mutiger Neugier erkundet Ziegenbock Bobbie dort nun sein neues Zuhause. Besonders angetan haben es ihn die zwei Ziegendamen, die jetzt seine Mitbewohner sind. Mit ihnen teilt er sich nicht nur einen Stall, sondern ein ganzes Stallsystem, mehrstöckig, mit großem Garten und jede Menge Auslauf. Am Donnerstag, den 9. Januar 2020 kam er in seinem neuen Zuhause an. Die Rettung, tierärztliche Versorgung und die anschließende Unterbringung ist das Resultat einer Zusammenarbeit mehrerer Tierschützer. Es ist der erste Erfolg einer Vernetzung aus Hauptberuflichen, ehrenamtlichen und privaten Engagement. Der Grundstein für das Netzwerk wurde am 17. November 2019 gelegt, im Rahmen des ersten Tierschutzbrunchs im Projekt WORBIS.
Hochmotiviert und mit vollem Elan starten wir in 2020. Und es steht einiges an für das erste Jahr vom neuen Jahrzehnt! Daher gibt es also auch für den ersten großen Arbeitseinsatz jede Menge zu tun. Gärtner-, Maler- bis hin zu Betonarbeiten sind nur ein kleiner Teil dessen, was auf uns zu kommt. Da sich der Aufgabenbereich von „einfachen“ Tätigkeiten bis zu technisch anspruchsvollen Handwerk erstreckt, freuen wir uns über jeden engagierten Mitstreiter. Wann? 21. und 22. März 2020
Anmeldungen und eventuelle Fragen zu dem Einsatz nimmt nehmen wir gerne per Mail [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!] oder am Telefon [0 36075 – 2009 0] entgegen.
Warum die Anmeldung? Damit wir den Einsatz effektiv planen und die Verpflegung kalkulieren können.
Wir freuen uns auf ein produktives Wochenende mit (hoffentlich) zahlreichen Tierfreundinnen und Tierfreunden!
Kühle Temperaturen, nur wenige Tagesstunden und verschlafene Bären: momentan herrschen hervorragende Vorrausetzungen für Wolfsbeobachtungen. Mit dem ersten richtigen Frost sind nun auch die letzten Blätter gefallen und so bieten sich gerade tiefe Einblicke in die Freianlagen unseres Tierschutzprojekts. In dem hügeligen Bärenwald schleichen die Wölfe über das Laub, im Dickicht und vorbei an dem ein oder anderen schwergewichtigen Vierbeiner, der einen Blick aus seiner Winterhöhle wagt.
Wie leben Wölfe eigentlich? Warum scheuen sie Menschen, ihre Siedlungen aber nicht? Kann die Gesellschaft durch den grauen Beutegreifer die Natur wieder etwas mehr verstehen und wie sind unsere Erfahrungen im täglichen Umgang mit Wölfen? Und wie kam es überhaupt dazu, dass das einst verehrte Tier heute so enorm im Diskurs steht?
Auch 2020 werden wir wieder Themenabende zum Wolf veranstalten, wobei die oben genannten Fragen lediglich den Einstieg in den Abend bilden werden. Denn im Laufe des Abends gilt es herauszufinden, dass es nicht den einen Wolf gibt, der mechanisch gleich auf alles reagiert, sondern wie individuell die einzelnen Tiere sind. Ebenso sind die Fragen, Belange und eventuelle Sorgen der Besucher ein wichtiger Bestandteil unserer Nacht der Wölfe.
Es heißt also schnell sein, den Terminkalender konsultieren und sich einen Platz sichern!
Und bis eines der begehrten Tickets ergattert ist, kann man MILAN, AKELA, ADENA und AYLA täglich von 10:00-16:00 Uhr in unserem Tierschutzprojekt beobachten. Hinweis: leise sein und Zeit mitnehmen!