Aktuelles von Bär, Wolf und Luchs

Aktion Teddy - gemeinsam für die Bärin

29.04.2026 News - STIFTUNG für BÄREN

 

Auf sie wartet eine ganz neue Welt: Braunbärin Teddy ist dank einer gemeinsamen Aktion mit unseren EARS Partnern von VIER PFOTEN im BÄRENWALD Müritz angekommen. Vorher lebte sie 32 Jahre lang im Tierpark Westerhausen unter suboptimalen Bedingungen: Anlage zu klein, dazu mangelte es an tiergerechter Struktur.

Nun wartet auf die alte Bärendame ein neues, naturnahes Leben. Nachdem wir etliche Jahre um eine Verbesserung für Teddy kämpften, entschied sich die neue Leitung im Tierpark Westerhausen, die Bärin abzugeben. Doch da wir in unseren Tierschutzprojekten zu diesem Zeitpunkt leider keinen freien Platz haben, kam es zu einer gemeinsamen Aktion mit VIER PFOTEN, die einen Platz in ihrem Schutzzentrum, dem BÄRENWALD Müritz, hatten. Gemeinsam brachten wir Teddy nun in ihr neues Leben.

Vielen Dank an...

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Eventhinweis

Podcast WissBärGier

Bär, Wolf, Luchs - Die BWLer der Wildtiere

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Darum geht*s in der neusten Folge: Drei Wildtierarten - drei völlig unterschiedliche Konflikte. Und keiner davon ist einfach. Hör doch mal rein! Ab 11.5.

 

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Stiftung:

Die Bären der Welt - Kult. Missbrauch. Schutz.

 Sie sind in jedem Kinderzimmer zu finden. Sie wurden systematisch ausgerottet. Sie sind Symbol für Umweltschutz. Ihr Lebensraum wird zerstört. Als Welpen sind sie Medienstars…. und letztlich sind sie Opfer der wohl schlimmsten Grausamkeit, die sich Menschen je ausgedacht haben...

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Der Wolf und das Jagdgesetz

Der Wolf und das Jagdgesetz Der Bundesrat hat am 27.03.2026 einem Gesetzesentwurf vom Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) zugestimmt. Somit wird der Wolf ins Bundesjagdrecht aufgenommen. Damit fällt die Zuständigkeit von der Naturschutzbehörde auf zur Jagdbehörde. Doch was bedeutet das und welche...

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Deutschland ist Europas Zentrum für Wildtierhandel. Schon seit Jahrzehnten werden wir mit Tierschicksalen konfrontiert, in die deutsche Einrichtungen oder Privatpersonen involviert sind. Grund dafür ist eine veraltete Gesetzeslage, die zahlreiche Lücken und Grauzonen aufweist. Mittlerweile ist das Ausmaß jedoch alarmierend...

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Bärenbabys bringen Moos. Und ohne Moos nichts los?

Ein altes Übel lebt auf. Bärenbabys schießen wie Pilze aus dem Boden und bringen den Besitzern Geld. Die STIFTUNG FÜR BÄREN kritisiert diesen Trend aufs Schärfste, den letztendlich sehen die Alternativen für die größer werdenden Bären schlecht aus.
Bären wachsen, Käfige nicht.

Während Eisbär Knut, der unter natürlichen Bedingungen nicht überlebt...

Ein altes Übel lebt auf. Bärenbabys schießen wie Pilze aus dem Boden und bringen den Besitzern Geld. Die STIFTUNG FÜR BÄREN kritisiert diesen Trend aufs Schärfste, den letztendlich sehen die Alternativen für die größer werdenden Bären schlecht aus.
Bären wachsen, Käfige nicht.

Während Eisbär Knut, der unter natürlichen Bedingungen nicht überlebt hätte, nun für gute Einnahmen im Berliner Zoo sorgt, meldet die Presse, dass der Serengeti-Park in Hodenhagen ?zurück schlägt? und nun zwei Schwarzbärenbabys präsentiert. Hier geht es also nicht mehr um Arterhaltung oder vertretbare Nachzucht, sondern um ?Wie du mir, so ich dir.?
Außerdem: Zahlreiche Unternehmen haben die Chance gewittert und verdienen gut Moos mit Knut aus Plüsch und Mohair.
Talkmaster haben nun immer wieder knuddelige Themen, über die man täglich berichten kann und auch den Printmedien geht derzeit der Stoff nicht aus.

Doch das allein reicht noch nicht. Man kann ? wird man fündig ? mit noch mehr Babys noch mehr Moos machen. So erhalten die Mitarbeiter des Bärenparks in Worbis fast täglich Anrufe von Print- und elektronischen Medien, die für ihre Leser, für ihre Zuschauer noch mehr Knuts in schwarz, braun oder weiß suchen. So auch im Alternativen Bärenpark Worbis. Doch hier gibt es keinen Nachwuchs und es wird auch keinen geben.

Bis in die 90-er Jahre züchtete fast jeder Zoo, fast jeder Tierpark Bären, um sie als Publikumsmagneten zu missbrauchen. Nach nur wenigen Monaten hatten die Bären ihren Dienst getan. Wer will schon einen großen Bären sehen? Die ehemals Kleinen verschwanden in noch kleineren Käfigen und machten für eine neue Zucht Platz. So produzierte man einen Bärenüberschuss, die so genannten Wegwerfbären. Durch Aufklärung und Zuchtverbote ließ die Bärenzucht nach, der Bärenbestand jedoch war erst einmal vorhanden.

Zwölf dieser Wegwerfbären leben nun im Alternativen Bärenpark und lernen es, auf
40 000 m? Natur belassener Freianlage, ihre vormals verkümmerten Instinkte zu nutzen.
Ca. 50 weitere Bären, nur allein aus Deutschland, warten auf Aufnahme in einem solchen Tierschutzprojekt.
?Wir hatten gehofft, dass sich das Problem des künstlich produzierten Bärenüberschusses in ein paar Jahren erledigt hat?, so Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN . ?Jetzt müssen wir befürchten, dass die Marktlücke Babybär neu entdeckt wird und dabei weder die Nachwuchsplaner noch die Medien auch nur im geringsten an das Wildtier Bär mit seinen natürlichen Bedürfnissen denken.?

Die STIFTUNG FÜR BÄREN, die mit eigenen Mitteln einen weiteren Bärenpark im Schwarzwald errichten und den Bärenpark in Worbis erweitern muss, um Bären aus tierquälerischen Haltungen eine Alternative zu bieten, wird sich an dem Babyboom nicht beteiligen.
?Es brächte vielleicht sogar das Geld für die Erweiterung und den Neubau ein?, so Schmiedel, ?aber wir sind Tierschützer und nicht Gewerbetreibende.?
Posted: 2007-04-16 15:59:35

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