Das herrlich warme Wetter lädt wunderbar zum Baden im kühlen Nass ein. Meike Biedenbacher durfte ARIAN bei seinem Spiel im Wasser beobachten und konnte dabei diese tollen Fotos knipsen. Vielen lieben Dank fürs zusenden!
Ein Wochenende im Zeichen der Verbundenheit von Mensch und Natur, allen voran mit Bär, Wolf und Luchs – das war die Idee unseres POW WOWs im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Und es war ein voller Erfolg! Insgesamt 1.500,- kleine und große Besucher verbrachten mit uns zwei bärenstarke Tage auf Augenhöhe mit der Natur. Highlight waren die Darbietungen der Native Dance Show.
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Katzen… Kennt ihr Katzen? Bestimmt. Aber versteht ihr sie auch? Ich nicht wirklich. Nehmen wir mal unseren Luchskuder HERO. Seit einiger Zeit hat er ein Sandbad in seiner Anlage. Ist ganz dienlich wenn’s um die Fellpflege geht. Aber wie gesagt, er hat es bereits seit einer Weile da. Ich habe ihn immer wieder beobachtet, wie er daran vorbei schlendert, mal schnuppert. Mittlerweile ist es bei uns nun Hochsommer und warm, richtig, richtig warm. Da denkt sich ein schlauer Bär doch, ab ins Wasser! HERO badet zurzeit auch sehr gerne. Aber wo? Natürlich in seinem Sandbad. Man kann ja viel von anderen lernen, aber manchmal reicht es auch, sie einfach machen zu lassen.
Ich freue mich über das schattige Dickicht. Und wie ich die anderen so beobachte, ist eine Abkühlung im kalten Nass gerade sehr angesagt. Wie handhabt ihr das eigentlich? Seid ihr im Sommer eher aktiv oder doch eher gemütlich unterwegs? Ich finde es unterm Strich bärenstark, dass die warme Jahreszeit nun endlich Fahrt aufgenommen hat. Weil, wisst ihr, was das bedeutet? Richtig! Das Obst kann sich nun herrlich entwickeln und mit voller Kraft der Sonnenstrahlen verwöhnt werden. Ihr kennt ja die alte Bärenweisheit: Leben geht durch den Magen.
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!
also, dass ich das mal erlebe, dass PEDRO die Fütterung verpasst! Und dabei gab es jede Menge Fisch. Aber offenbar hatte Herr PEDRO etwas Besseres zu tun. Wahrscheinlich hat er gerade DORO angeschmachtet, die ein paar Tage in der Nachbaranlage verbracht hat. Dort, wo sie normalerweise mit PARDO und DAGGI wohnt, hat das Bärsonal nämlich den Bärenteich geputzt. Das war bestimmt auch nötig. Ich glaube nämlich nicht, dass PARDO immer aus dem Wasser geht, wenn er beim Baden mal…..na, ihr wisst schon. Und wir Bären legen viel Wert auf ein angenehmes Bad. Die ganze Putzaktion hat natürlich etwas gedauert und DAGGI, PARDO und DORO durften sich so lang in der Nachbaranlage umgucken. Kaum hatte PEDRO das bemerkt, schon saß er am Zaun und starrte DORO an. Mit Schaum vorm Mund. Dass dem das nicht peinlich ist! Die Fütterung muß er dabei wohl überhört haben. Glück für mich. So konnte ich in aller Ruhe die Fische filetieren. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich mag die ollen Gräten nämlich nicht. Wenn die Konkurrenz es zulässt, esse ich nur das Filet. Keinen einzigen Fisch habe ich PEDRO übriggelassen, nur Gräten und Köpfe. Ich glaube, PEDRO war ein bisschen sauer. Die Fischgerippe hat er trotzdem verputzt, selbst das letzte Schwänzchen. Eigentlich ganz praktisch, wenn man so einen Restevernichter hat, der hinter einem aufräumt. So bleibt es schön ordentlich.
Morgen ist es endlich soweit! An diesem Wochenende steigt wieder unser beliebtes POW WOW im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald. Bei sonnigem Wetter konnten wir mit vollem Elan in den Endspurt der Vorbereitungen gehen. Gemeinsam haben wir das ganze Gelände für das morgige Event im Zeichen der nordamerikanischen Ureinwohner fit gemacht.
Kommt vorbei und taucht ein in die faszinierende Welt der Natives! Einlass ist wie gewohnt um 10:00 Uhr, feierliche Eröffnung auf der Tanzfläche um 11:00 Uhr!
Im Zeitraum vom Freitag, den 14.07.2023, bis zum Montag, 17.07.2023, kommt es zu Einschränkungen auf dem Parkplatz des Alternativen Bärenpark Worbis. Grund hierfür ist eine externe Veranstaltung, die auf dem Parkplatz stattfindet. Im Rahmen der Vorbereitungen und Durchführung wird der gesamte Parkplatz von Freitag bis Samstag um die Mittagszeit leider nicht zur Verfügung stehen. Danach werden bis Montag noch Teile des Parkplatzes gesperrt sein. Aber keine Panik, es gibt Ausweichmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe [siehe Bild]. Einfach auf die Schilder achten!
Unser Wildtierrefugium ist ganz regulär von 10:00 -18:00 Uhr geöffnet.
Ein schattiger Rückzugsort ist in diesen heißen Sommertagen unbezahlbar. GAIA machts vor und ist unser Moment der Woche! Seid ihr eigentlich Team: Sommer oder wartet ihr eher auf die kühleren Jahreszeiten? So oder so freuen wir uns auch über eure ganz besonderen Augenblicke. Wenn ihr sie mit uns teilen wollt, dann schreibt einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Jedes Jahr säubern wir den Teich in der großen Freianlage gegenüber der Seniorenresidenz bzw. beim Totemplatz. Technik, Pädagogik, Presse, Tierpflege, Leitung – da heißt es alle packen mit an! Hand in Hand konnten wir somit in Rekordzeit den Teich reinigen.
die spinnt ja wohl! Das denken bestimmt viele, die momentan bei einem Besuch im Park KATJA dabei beobachten, wie sie an einer Stelle von einer Pfote auf die andere tapst und den Kopf schwenkt. Manche rufen auch „Guck mal, die tanzt!“. Das ist natürlich Unsinn, denn mit Tanzen hat KATJAs Verhalten nichts zu tun. Bei vielen meiner Artgenossen konnte ich das schon beobachten. MISCHKA lief stundenlang immer im gleichen Kreis, TINA stieß ihren Kopf gegen Gitter und MAIKA hetzte auf ihren 5 Metern hin und her, hin und her. Ich selbst hatte solche Anwandlungen zum Glück nur ganz kurz in meiner Jugend. Nur verschwommen kann ich mich an die Gefühle erinnern, die mich damals dazu gebracht haben: eine sonderbare Mischung aus Angst, Unentschlossenheit, Unsicherheit, Langeweile und verzweifelter Wut. Wie beruhigend war es da, die Pfoten im immer gleichen Rhythmus zu setzen. Na zum Glück hatte ich hier im Park bald alle Tatzen voll zu tun und keine Zeit mehr für solchen Unsinn. Andere hatten weniger Glück. Viele Jahre lang war KATJA in kleine Käfige oder Gehege gesperrt, immer der Nähe der Menschen ausgesetzt und ohne die geringste Chance, bärengerecht zu leben. Glaubt ihr, das könnte man einfach so abschütteln wie Staub aus dem Fell? Manche Bären schaffen das. TINA hat einfach so innegehalten in ihrem ständigen Hin und her, ist fort gegangen von den Gittern und nie wieder zurückgekehrt. Bei anderen sind diese Verhaltensweisen so tief in die Seele gebrannt, dass sie sie vielleicht nie ablegen können. Und doch: die meiste Zeit macht KATJA genau das, was Bären so tun: Plantschen, Löcher buddeln, Futter suchen, Bäumchen knicken und Winterruhe halten. Ganz normales Bärenleben. Verrückt ist KATJA natürlich trotzdem. Jedenfalls, wenn sie glaubt, dass ich meinen PEDRO mit ihr teilen werde, wen sie uns nur lange genug so aufdringlich anstarrt. Vergiss es, KATJA.
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Findet ihr uns eigentlich gruselig, also ich meine, uns Bären? Hab schon hin und wieder einmal gehört, dass Leute vor uns Angst hätten, wenn wir im Wald rumlaufen würden. Aber ich kann euch da beruhigen, denn uns geht es nicht anders. Auch Menschen können super gruselig sein. Z.B. mit euren Regenschirmen. Erst letzten Samstag war wieder Nacht der glühenden Augen. Dabei zog ein leichter Nieselregen übers Tal. Logisch, dass einige Menschen also mit Regenschirmen am Start waren. JULIJA fand das irgendwie seltsam, diese Gruppe mit den riesigen Pilzen über ihren Köpfen. Ich als erfahrene Bärin wusste natürlich gleich, dass es nichts Gefährliches war, aber so muss man eben auch als Bär seine Erfahrungen machen. Zum Glück sind unsere Anlagen groß genug, dass JULIJA sich zurückziehen konnte, um alles mit gesundem Abstand zu beobachten.
Von wegen erfahrene Vierbeiner – ich muss den alten Wölfen meinen Respekt aussprechen. Trotz ihres hohen Alters sind sie immer noch auf Zack. Wie sie am Samstag den jungen Wilden aus Albanien, ARIAN, ARTHOS und AGONIS, das Rotwild vor den Bärennasen wegschnappten war ganz großes Kino. Allen voran der flinke BERIX sicherte sich den dicksten Brocken. Tja, gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und nette Gesellschaft halten dich bis ins hohe Alter fit! Und da wir gerade beim Thema gesunde Ernährung sind, ich würde mich sehr über eine Futterspende in Form von heimischem Steinobst freuen, also Zwetschgen, Kirschen, Mirabellen und sowas in der Art. Einfach bei den Grünkutten abgeben und sagen, Gruß an die JURKA. Vielen Dank schonmal und denkt dran, gesunde Ernährung ist das A und O!
In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!