Spendenaktion: Schattenplatz für die Katz

Weiterlesen ...

Unser neues Luchsrückzugsgebiet nimmt Formen an. Woran es jetzt noch mangelt sind Baumsetzlinge, die unseren Pinselohren in Zukunft einen schattigen Ruheplatz im Sommer bieten.
Daher sind wir sehr glücklich über Spenden in Form von größeren Baumsetzlingen heimischer Arten.
Wer uns helfen möchte oder Fragen zu dieser Aktion hat, meldet sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wir freuen uns auf Eure Mithilfe!

Weiterlesen ...

JURKA Kolumne 14.03.2021

Weiterlesen ...
Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Und herzlich Willkommen – ihr dürft uns nämlich endlich wieder besuchen! Wie lange haben wir schon darauf gewartet, wie lange hat man uns hingehalten. Nach all der Zeit wirkt es schon fast ein wenig surreal. Aber wenn ich mich zurückerinnere, an die vielen Wochen voller leerer, einsamer Wege, freue ich mich tierisch, dass hier wieder Leben hereinspaziert kommt!

Wobei es ja keineswegs langweilig war. Alleine in der letzten Woche hatten die Grünkutten einiges zu schaffen, um die Buddelaktionen der jungen Chaos-Bären zu beseitigen. Einen ganzen Graben mussten die Grünkutten baggern, um neuen Untergrabschutz zu verbauen. Tja, drei Jungbären halten uns eben alle ganz schön auf Trab. Aber, schaut es doch jetzt einfach selber wieder an!

In diesem Sinne sage ich einfach mal – bis bald!

Eure
JURKA


 

1 Millionen Unterstützung für die Erweiterung des Bärenparks zum Komepetenzzentrums!

Weiterlesen ...

„Am heutigen Tag haben wir einen Grundstein für eine Zusammenarbeit gelegt, die eine besondere Stellung in Thüringen und darüber hinaus einnimmt. Die Kooperation ist von europaweiter Bedeutung, denn dadurch entsteht ein wegweisendes Wildtierprojekt, das in Zentraleuropa einzigartig ist.“
Bernd Nonnenmacher, Geschäftsführer Alternativer Bärenpark gGmbH

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund besuchte heute am Freitag, den 12.März 2021, unser Tierschutzprojekt und überreichte unserem Geschäftsführer Bernd Nonnenmacher einen Scheck in Höhe von 1 Millionen Euro. Mit der Förderung wird der erste Teil der Erweiterung für das Kompetenzzentrum gebaut.

Bei ihrem Besuch betonte Frau Siegesmund nochmals die Wichtigkeit unseres Projekts für den Artenschutz und der Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und der STIFTUNG für BÄREN. Auch wir freuen uns über die Kooperation und einen gemeinsamen Weg im Sinne des Umweltschutzes.

Wofür werden die 1 Millionen Euro vom Land Thüringen verwendet? Die gesamte Summe geht ganz konkret in den Bau einer 3.5 Hektar großen naturnahen Freianlage. Diese wird das erste Bauvorhaben einer insgesamt circa 30 Hektar großen Erweiterung sein, die zur Weiterentwicklung des Alternativen Bärenparks Worbis zu einem internationalen Kompetenzzentrum beiträgt. Die Erweiterung wird auf dem Iberg in Worbis gebaut. Die vorhandenen Wanderwege bleiben erhalten. Die Kooperation mit dem Ministerium sieht vor, dass verletzte Wildtiere wie Wolf, Luchs und Wildkatze aufgenommen und ggf. wieder ausgewildert werden können.

Wir sind froh und von Herzen dankbar, bald mit dem dringend notwendigen Bau beginnen zu können.

Weiterlesen ...

Mit vollem Körpereinsatz

Weiterlesen ...
Im Einsatz

Leider erlauben uns es die aktuellen Corona-Zahlen in Thüringen nicht in naher Zukunft zu öffnen. Unsere Tore bleiben weiterhin geschlossen und ihr, liebe Bärenfans, müsst euch weiterhin gedulden. Das Bärsonal ist allerdings weiter aktiv und für unsere Schützlinge da - mit vollem Körpereinsatz! Drückt die Daumen, dass wir uns bald alle wiedersehen!

Weiterlesen ...

Artenschutz – warum jeder die Verantwortung trägt

Weiterlesen ...
Wölfe im Dickicht

Abgewetzte Fangzähne, faulige Krallen, starke Arthrose in den Knochen – während ihre freilebenden Artgenossen in der Natur ihren Instinkten folgen, leiden tausende von Wildtieren in Gefangenschaft. Tag für Tag, meist ihr ganzes Leben lang. 1973 wurde ein internationales Abkommen unterzeichnet, dass den kommerziellen Handel von Wildtieren regulieren soll. Seit dem ist fast ein halbes Jahrhundert vergangen. Also, wie steht es aktuell mit dem internationalen Artenschutz?
Aktuell steht es gerade sehr schlecht um den internationalen Artenschutz. Und Deutschland gestaltet diesen negativ Trend erheblich mit. Wildtiere in Gefangenschaft werden aus kommerziellen Gründen [Beispiele sind unsere Luchsin ELA, Braunbär POLDI, Schwarzbär JIMMY] gezüchtet und gehandelt, ohne die geringste Aussicht auf Auswilderung. Doch nur da funktioniert Artenschutz – in der Natur. Ein Tier, dass nicht selbstständig und „frei“ in der Wildbahn leben kann, dient nicht dem aktiven Artenschutz.
Beispiel: ein Luchs, der in Gefangenschaft geboren wird und ausgewildert wird, unterstützt die freilebende Population in der Natur. Ein Luchs, der in einem Zoo geboren wird und anschließend an einen anderen Zoo verkauft wird, um dort ausgestellt zu werden, dient lediglich einem finanziellen Zweck. Und dieser Zweck wir leider so gut erfüllt, dass die „Produktion“ von Wildtieren in Deutschland, in ganz Europa, auf Hochtouren läuft. Die logische Konsequenz: es gibt viel zu viele Tiere. Die Einrichtungen explodieren. Gemeinsam mit unseren Partnern der European Alliance for Resscue Centres and Sanctuaries [EARS] erhält unser internationales Netzwerk circa 20.000 Anfragen jährlich. Und wohin mit den Tieren?

Für einen Zukunftsorientierten Artenschutz ist es also an der höchsten Zeit, die Grundidee des Washingtoner Artenschutzabkommens weiterzuentwickeln. Konkret muss zunächst auf unbestimmte Zeit ein Zuchtverbot sämtlicher Wildtiere erfolgen, die nicht der Auswilderung dienen. Weiterhin müssen die bereist bestehenden Auffangstationen und Refugien erweitert werden, neue müssen entstehen und idealer Weise einen Sektor „Auffangstation“ anbieten.

Im Gegenzug gilt es, die natürlichen Habitate der Wildtiere zu schützen und ihnen ein Stück weit zurück zu geben. Und dahingehend steht jede_R Einzeln_E in Verantwortung. Das Wichtigste dahingehend ist ein respektvolles und korrektes Verhalten gegenüber den heimischen Wildtieren, allen voran den Beutegreifern, denn hierbei drohen die größten Konflikte.

Helfen Sie mit, indem Sie die Akzeptanz von Bär, Wolf und Luchs unterstützen.

Weiterlesen ...

JURKA Kolumne 28.02.2021

Weiterlesen ...
Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Der Frühling kommt und mit ihm wächst der Tatendrang bei uns Vierbeinern! Zum Beispiel unsere gute alte KAJA. Sie marschiert munter durch ihr Revier, markiert voller Elan Baum für Baum. Auch unsere Französin FRANCA lässt sich von dem herrlichen Wetter nicht zwei Mal bitten und ist auf großer Nusssuche. Dabei stöbert sie in der ganzen Anlage herum, macht dann und wann mal eine Pause um mit Stöcken zu spielen.

Ich finde es herrlich, wenn man spürt, mit welcher inspirierender Energie hier alles allmählich wieder zum Leben erwacht. In der typischen Bärenmanier: aktiv sein und dabei tiefenentspannt bleiben. Nur einer sorgte mal wieder für einen Moment wie im Trickfilm: AGONIS. Der hörte nämlich ein „Kettensägenmonster“ und kletterte flink auf die nächste Fichte.

Tja, manch einer fühlt sich in dreißig Meter hoch oben in den Spitzen eines Baumes sicherer als auf dem Boden. Und da bin ich froh, dass unsere Anlagen ihm diese Rückzugsmöglichkeit bieten.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA


 

Guten Morgen, Langschläfer!

Weiterlesen ...

Der Schnee schmilzt von Tag zu Tag, die Temperaturen erklimmen den zweistelligen Bereich über Null und so sind auch fast alle Bären unterwegs. Fast? Ja, auch bei den pelzigen Vierbeinern gibt es die Langschläfer. Einer von ihnen ist unser PARDO. Der einstige Zirkusbär hat sich das letzte Mal im Oktober blicken lassen.

Was er wohl als Erstes unternommen hat? Seht selbst:

Weiterlesen ...

Nachruf Ralf Wettengel

Weiterlesen ...
Ralf Wettengel

Fröhlich, freundlich, hilfsbereit – so kennen wir ihn und so wird er in unserer Erinnerung bleiben. Ralf Wettengel, ehemaliger Parkleiter vom Projekt WORBIS, ist nach schwerer Krankheit viel zu früh von uns gegangen.

Mit Leib uns Seele widmete er sich unserem Tierschutzprojekt. Unter seiner Verantwortung konnte zahlreichen Vierbeinern ein neuer, tiergerechter Lebensabschnitt geschenkt werden. Im Namen der Tiere und von ganzen Herzen sagen wir Danke für deine Leistung, danke, dass du dein Leben dafür eingesetzt hast, Leid zu lindern und Hoffnung zu schenken.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied,

dein Team der STIFTUNG für BÄREN

Weiterlesen ...

Folgen Sie uns auch auf: