JURKA Kolumne 17.07.2022

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Jurka-Kolumne

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie sauer ich damals war, als rücksichtlose Zweibeiner die schönen Tipis kaputt gemacht und bemalt hatten? Jetzt haben die Grünkutten ein kleines Tipi von einem Besucher geschenkt bekommen und irgendwie bin ich dabei hin und her gerissen. Zum einen freue ich mich sehr, aber auf der anderen Seite packt mich schon wieder die Panik, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis das Zelt wieder zerstört wird. Na ja, schauen wir mal. Ein bisschen optimistische Hoffnung kann nicht schaden.

Letztlich ist es doch so ruhig und friedlich hier bei uns. Ein Ort zum Erholen und mal Durchatmen. Verstehe ich gar nicht, wie man da auf die Idee kommen kann, etwas zerstören zu wollen. Allein schon der mystisch beruhigende Klang von heulenden Wölfen. Die man übrigens bei der Nacht der glühenden Augen neulich ganz ausgezeichnet hören konnte. Also schaut doch einmal vorbei und holt euch ein Stück innere Ruhe.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure

JURKA


 

LAURA Kolumne 17.07.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

eins muss ich mal sagen: PEDROs Benehmen mir gegenüber ist ganz schön unverschämt! Kaum habe ich ihm mit ein paar freundlichen Backpfeifen klargemacht, dass ich auf Kuscheln und Co. keine Lust mehr habe, schon lässt er alle Höflichkeit und Benimmregeln beiseite. Gestern zum Beispiel hatte ich gerade mit dem Bau einer neuen Höhle begonnen. Den ersten Meter hatte ich schon ausgeschachtet und probierte noch, in welche Richtung ich am besten weiter graben könnte. Plötzlich spürte ich PEDROs Atem direkt in meinem Plüschohr. Im nächsten Moment rammte er mir seinen dicken Kopf in die Schulter und schob mich einfach beiseite. Unverschämt! Aber versucht mal, dagegen anzukommen. Da hat man keine Chance. Ohne jede Scham steckte er seine Nase in mein Bauprojekt und buddelte fröhlich drauf los. Hah! Man ahnt doch schon, dass da nichts draus wird. Anderen gegenüber kann PEDRO dagegen ausgesprochen freundlich sein. Zu den kleinen Ukrainern zum Beispiel, die er ständig an der Krankenstation besucht. Die Armen sind immer noch Stubenhocker weil ASUKAs Bein zwar heilt, aber das sehr langsam. Das Bärsonal hat wohl die Befürchtung, dass ASUKA ihr Bein nicht schonen wird, wenn man sie zu früh wieder in die Anlage lässt. Womöglich klettert sie dann gleich wieder auf einen Baum. Bärenkinder können ja so unvernünftig sein. Ein bisschen Anleitung und gute Ratschläge könnte ASUKA sicher brauchen. Aber bei uns Bären unterrichten nur die Mütter ihre Kinder und ASUKAs Mutter ist nicht hier. Bei euch Menschen ist das anders. In den letzten Tagen sehe ich immer wieder kleine Zaungucker aufgeregt durch den Park flitzen. Das Bärsonal nennt das „Ferienprogramm“. Da können kleine Menschen wohl viel lernen über Wölfe, Bienen und natürlich über uns Bären. Spaß scheint es auch zu machen. Zu gerne würde ich selbst mitmachen - beim Bienenproramm. Ich würde auch bestimmt nicht naschen! Bärenwort!

Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

 

 

Moment der Woche KW 28 | ISA im Gras

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Wer schaut da so konzentriert durchs Gras? ISA beobachtet ihre Umgebung. Dem Blick der ehemaligen Wildbärin entgeht nichts. So sorgt sie in dieser Woche für den ganz bärsonderen Augenblick.

Auch ihr habt einen fantastischen, witzigen oder einfach schönen Moment in unserem Wildtierrefugium festhalten können. Dann teilt ihn doch mit uns und schickt eure Fotos oder kurzen Videos an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bleibt gesund und passt auf euch auf!

Euer Team vom
Projekt SCHWARZWALD

 

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Moment der Woche KW 28 | DAGGI und ihr Apfel

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Sie ist nicht nur eine jüngsten Bären in unserem Wildtierrefugium, sondern gehört auch zu den temperamentvollsten und athletischsten Vierbeinern. In unserem Moment der Woche zeigt sie dieses Mal allerdings, dass auch der wildeste Bär durchaus ein Genießer ist.

Auch ihr habt einen spannenden, witzigen oder einfach schönen Augenblick in unserem Alternativen Bärenpark Worbis festhalten können? Dann immer her damit! Schickt uns eure Fotos (oder gerne auch kurze Videos) an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und vielleicht gehört schon der nächste Moment der Woche euch!

Euer Team vom
Projekt WORBIS

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Das war unser Kulturfest 2022!

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2 Tage im Zeichen der amerikanischen Ureinwohner – unser Kulturfest zu Ehren der indigenen Völker war wiedermal ein bärenstarkes Ereignis. In diesem Jahr wurde die Kultur der amerikanischen Ureinwohner zum ersten Mal bei uns von Mitgliedern verschiedener Kulturvereine präsentiert. Hartmut Felber (Hoop Dance + Fancy Man), Siegmar „Sammy“ Kraft (Northern Traditional Man), Freya Felber (Jingledress dance) und Sophie Fahldieck (Fancy Show Dance) boten mehrfach an jedem Tag leidenschaftliche Tänze und erklärten diese mit viel spannendem Hintergrundwissen.

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LAURA Kolumne 10.07.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

habt ihr auch so großen Hunger wie ich ? Aber nein, ihr seid ja keine Bären! Mir knurrt den ganzen Tag der Magen. Dabei ist es ja nicht so, dass ich nichts zu futtern bekäme. Das Bärsonal schleppt Eimer um Eimer heran, gefüllt mit leckerem Obst, Fisch und Fleisch, um uns Bären satt zu bekommen. Fast schon tut es mir leid, dass sie sich so abrackern müssen. Aber kaum hab ich mich mit dem wohligen Gefühl eines gefüllten Bäuchleins gemütlich unter meinem Lieblingsbaum zusammengekuschelt, da ertönt es schon wieder aus meiner Körpermitte: Magenknurren! Mit diesem Problem bin ich aber keineswegs allein. Nur ein paar Meter weiter knurrt PEDROs Magen vor sich hin. Auch DAGGIs und PARDOs Bäuche sind nicht zu überhören, kann ich euch sagen. Daran ändern können wir nichts, denn die Natur hat das für uns Bären so vorgesehen. Kaum hat sich der Frühsommer verabschiedet, werden wir von wahren Fressanfällen geplagt und es gibt nur noch ein Motto: Futtern bis die Schwarte kracht! Auch meine Artgenossen in der Natur beginnen mit dem großen Fressen. Die haben es natürlich viel schwerer genug Futter zu finden, denn sie haben ja keinen Lieferservice. Trotzdem können auch sie bei gutem Nahrungsangebot 3 kg täglich zunehmen. Das ist auch notwendig, denn bis zum Beginn des Winters müssen wir Bären viel Fett eingelagert haben, um die Winterruhe zu überstehen. Da darf der Pelz schon mal etwas spannen. Bevor ihr Zaungucker jetzt denkt: toll, da mach ich mit! Denkt dran: wir Bären verlieren unser Gewicht im Schlaf.

Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

 

Tiermanagement | ISA´s neuer MitBÄRwohner

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ARIAN und ISA

Nachdem Braunbärin ISA im Frühjahr 2021 in unser Wildtierschutzprojekt im Schwarzwald einzog, hatte sie in der ersten Zeit eine Anlage für sich alleine. Die ehemalige italienische Wildbärin sollte sich in Ruhe an die neuen Gegebenheiten gewöhnen und sich mit ihrem neuen Zuhause anfreunden. Die Eingewöhnung klappte tadellos und ISA zeigt bis zum jetzigen Zeitpunkt keine stereotypen Verhaltensweisen. Auch die Vergesellschaftung mit Luchsdame CATRINA klappte prima und beide nutzten die Anlage gemeinsam.
Gestern war es nun soweit. Nachdem der Kontakt mit anderen Bären sich bisher auf Begegnungen am Zaun beschränkte, war es nun Zeit, dass ISA sich auch ohne Zaun mit Artgenossen beschäftigt. Die Wahl des ersten Mitbewohners fiel auf Jungbär ARIAN. Der 6-jährige Bärenmann zeigte sich stets keck und neugierig und sollte nun zum ersten Mal auf die kleine temperamentvolle ISA treffen.

 

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Naturnahe Anlagen | Bärenhöhlen

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Naturhöhlen in unseren Anlagen

Bei der Teichsäuberung diese Woche hat das Bärsonal seine Chance genutzt und sich die Höhlen der Anlagenbärwohner einmal ganz genau angeschaut. Manche Bauwerke existieren schon über Jahre hinweg und werden immer wieder, auch von anderen Bären, für die Winterruhe benutzt. Andere sind instabiler oder werden im Frühjahr schnell feucht. Auch das Höhlen graben muss gelernt sein! Doch in unseren naturnahen Anlagen haben unsere Bärwohner genügend Möglichkeiten, um ihre Baufähigkeiten zu schulen.
Euer Team vom
Projekt WORBIS

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LAURA Kolumne 03.07.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

ihr habt es ja sicherlich schon mitbekommen: die arme ASUKA hat sich ihr Bein verletzt, als sie vom Baum geplumpst ist. Seit ein paar Wochen hat sie nun Schonung in der Eingewöhnungsstation, damit ihr Bein wieder ausheilt. Dabei hat sie Gesellschaft, denn anders als vom Bärsonal geplant, ist ihr „Bruder“ POPEYE bei ihr geblieben. Eigentlich sollte er ja tagsüber ohne seine "Schwester" durch die Anlage toben. Aber von wegen! Kaum waren die Schieber ins Schloss gefallen und er von seiner "Schwester" getrennt, fing er mit ganzer Kraft an, am Schieber zu randalieren. Und der Kleine hat schon Kraft! Schnell hat das Bärsonal eingesehen, dass eine Trennung der beiden nicht möglich war. Anders als viele Menschen denken, haben nämlich auch wir Bären Familienbande und Freundschaften. Auch mir hat mein Bruder GOLIATH immer beigestanden, wenn es brenzlig wurde. Nicht dass das allzu häufig notwendig gewesen wäre. Schließlich weiß ich mich ganz gut allein zu wehren. In der Not aber hat ein einziger Brummer von ihm gereicht, um alle in die Schranken zu weisen. Mein Bruder war ein prächtiger Kerl! Ob aus POPEYE auch mal so ein Prachtkerl wird? In der Station werden die beiden nun mit allem verwöhnt, was dem Bärsonal so einfällt: Fisch, frisch gepflückte Kirschen, Eisbomben, Spielzeug und, und, und…. Krankenbesuch bekommen sie auch. Nicht nur von PEDRO, den ASUKA offenbar so gern mag, dass sie ihm durch die Gitter Küsschen auf die Nase drückt. In den letzten Tagen konnten DAGGI, PARDO und DORO bei ihnen vorbeischauen. Davon waren die beiden Ukrainer allerdings alles andere als begeistert. DAGGI hat in ihrer typischen Art ständig provoziert und vor die Gitter geschlagen. Auf ASUKA und POPEYE machte sie damit aber eher mäßig Eindruck. Zum wahren Schreckgespenst entwickelte sich hingegen DORO. Sobald die ganz ruhig vor der Station saß, machten sich ASUKA und POPEYE vor Angst fast in den Pelz, versteckten sich in ihrer Schlafbox und lugten nur ganz vorsichtig um die Ecke. Irgendetwas muss DORO an sich haben, dass Angst und Schrecken verbreiten kann. MAX flüchtet auch immer, wenn er sie nur aus der Ferne erspäht. Na, bei mir wirkt ihre Aura nicht. Für mich ist sie nur eine schlecht gelaunte alte Schachtel.

Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

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