LAURA Kolumne 22.08.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
huch, ich bin ja so aufgeregt! Am Hin und Her und eifrigen Geplapper des Bärsonals in den letzten Tagen, habe ich es deutlich gemerkt: es ist etwas im Busch! Unauffällig bin ich dem Bärsonal etwas näher gerückt, als sie sich unterhalten haben. Ich bin zwar von Natur aus nicht neugierig, muss aber schließlich informiert sein. Stellt Euch vor, was ich erfahren habe: ein Fest wird vorbereitet!vEin Fest, bei dem es um uns Tiere geht. Das Bärsonal nennt es „Tierschutzfestival“. Viele Stände soll es geben, Musik und natürlich leckeres Essen. Solch ein Fest hatten wir schon lange nicht mehr hier. Und falls ihr euch Sorgen macht, dass die Musik uns Bären stören könnte: keine Angst. Wenn sie uns nicht passt, können wir uns tief ins Gebüsch und hinter die Hügel verdrücken. Da hört man fast nichts mehr. Aber wisst ihr, was das Beste an solchen Festen ist? Dass auch an uns Bären immer gedacht wird. Bestimmt bekommen wir besonders leckeres Futter an diesen Tagen. In zwei Wochen ist es soweit. Ich freu mich schon drauf. Vielleicht kommt ihr auch?
Bis bald,
Eure Laura 

 

 

JURKA Kolumne 21.08.2022

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Jurka-Kolumne

Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Wenn ihr so aus dem Fenster schaut und der warme Hochsommerwind euch ins Gesicht peitscht, was denkt ihr dann? Richtig – der Winter steht vor der Tür! Zumindest bei uns Bären ist das der Fall, denn eine anständige Ladung Winterspeck frisst sich nun einmal nicht an einem Tag an. Glaubt mir, ich denke jeder Bär versucht das mindestens pro Jahr, aber es wird einfach nichts. Nein, die nachhaltige Extraportion Kilos auf den Hüften ist monatelange, harte Arbeit. Von den tiefsten Tiefen meiner Magengrube sende ich daher ein ganz herzliches Dankeschön an die großzügige Futterspende von Cbet FrischeSevice & Handel! Meine Artgenossen und ich genießen besonders die Mangos in vollen Zügen.

Auch der gute ARTHOS weiß einen Happen gutes Obst zu schätzen, daher schlemmt er mit uns anderen Bären nach Herzenslust. Und ich habe beobachtet, wie die schlaue Luchsdame ELA das in katzentypischer Manier ausnutzt. Könnt ihr euch noch daran erinnern, als ich euch berichtete, wie der junge Bärenmann es geschafft hatte, ins Luchsrückzugsgebiet zu gelangen? Nun, ELA rächt sich jetzt dafür, denn sie macht es sich in seiner eigenhändig gegrabenen Höhle gemütlich. Ihr Rückzugsgebiet ist nun bärensicher, auch wenn ELA sich noch an die neue Schleuse gewöhnen muss.

Ein kleiner Tipp von einer ehemaligen Wildbären noch in Sachen Katzen – ärgert die Samtpfoten besser nicht, denn sie beobachten gut, kennen eure Schwächen besser als ihr und wenn es ein Lebewesen gibt, dass diese gnadenlos ausnutzt – dann sind es Katzen.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

In diesem Sinne haltet die Ohren steif!

Eure

JURKA


 

DAGGI | Schicksal eines Zirkusbären

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DAGGI im Projekt WORBIS

Braunbärin DAGGI sitzt entspannt an einen Baum gelehnt, ihr Blick schlendert durch die Stille des Bärenwalds. Besucher können sie hier nicht sehen, hinterm Hügel können sich die Vierbeiner fernab der Menschen zurückziehen, hier finden sie ihre Ruhe und hier ist auch DAGGI wann immer ihr danach ist. Eine lange Zeit in ihrem Leben war das nicht so. Rückzugsmöglichkeiten, Waldboden, Bär-Sein – all das bliebt ihr versagt. Stattdessen wurde sie für einen Auftritt in der Manege gedrillt. Die absurde Vorstellung ihrer Dompteurin bestand in einer Shownummer mit einem Tiger, Pferden und einen weiteren Bären. Doch DAGGI ließ sich nicht abrichten, sie verweigerte die Dressur. Die Folge: ihre Peinigerin sperrte sie jahrelang in einem kleinen Käfig weg.

Genau über diese Dompteurin ist in der Ausgabe Nr.33 des Magazins Stern ein großer Artikel erschienen. Doch von Kritik keine Spur, im Gegenteil, ihr jahrzehntelanger Missbrauch von Wildtieren für lebensverachtende Shows wird verherrlicht, die Ausbeutung der Tiere romantisiert, sie selbst beim Spaziergang mit einem Bären an der Leine und mit Maulkorb in Szene gesetzt. „Ich habe mich immer so gut um meine Tiere gekümmert“ wird sie zitiert. Fakt ist allerdings, dass DAGGI, nachdem sie in ihren Fängen war, starke Verhaltensstörungen und Aggressionen besonders gegenüber Menschen an den Tag legte.

Heute zeigt DAGGI keine Stereotypien mehr. Naturnahe Freianlagen mit Wald, Artgenossen und anderen Wildtieren sorgen für eine verhaltensgerechte Unterbringung. Aufgrund dessen kann sie heute Bär sein. Keine Sklavin die ausgebeutet wird, kein Haustier, kein Objekt. Denn kein Lebewesen hat diese lebensverachtende Erniedrigung verdient und kein Mensch das Recht, dies zu tun. Die intensive Arbeit mit Tieren, die auf diese Art misshandelt wurden, lehrt uns das Tag für Tag. Bis dieses Leid ein Ende findet, ist es noch ein langer Weg und bedarf jede Menge Aufklärungsarbeit, denn letztlich ist es nur die Gesellschaft, die dieses Leid beenden kann. Doch leider wird dieser Weg durch verblendende Darstellungen wie in dem Stern Artikel verlängert, wodurch Wildtiere wie einst DAGGI weiter leiden müssen.
Erschreckend und traurig, dass solch ein Beitrag im Jahr 2022 noch gedruckt wird.

 

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Obst für unsere Bären

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Der Winter steht vor der Tür! Bei den hochsommerlichen Temperaturen kaum zu glauben, aber die Bären sind bereits voll im Futtermodus. Denn bis zur kalten Jahreszeit gilt es noch etliche extra Kilos auf die Rippen zu bekommen. Wir – und vor allem die Vierbeiner – sind daher tierisch dankbar für jede Futterspende! Wer also unser gemeinnütziges Tierschutzprojekt unterstützen mag meldet sich einfach kurz vorher per Telefon [07839 - 910380] oder Mail [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!], damit wir das frische Futter mit in den Tagesplan einbauen können. Doch was brauchen die Bären jetzt eigentlich?

Äpfel – sofern es keine sauren sind oder Augustäpfel, denn die Leckermäuler mögen nur süße Äpfel
Mirabellen
Pflaumen
Mais – gerne auch ganze Pflanzen
Birnen
Weintrauben
Walnüsse

Bärenstarken Dank im Voraus!

Euer Team vom
Projekt SCHWARZWALD

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Moment der Woche KW 33 | JURKA

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JURKA

JURKA sorgt in dieser Woche für einen wirklich atemberaubenden Moment. Fun Fact: habt Ihr gewusst, dass die einstige Wildbärin in der Lage ist, mit Holzstöcken Stromzäune auszutricksen?

Wir bedanken uns bei Andreas Wilhelm für dieses bärenstarke Bild, das JURKAs cleveren Blick auf faszinierende Weise festhalten konnte.

Auch euch ist solch ein Schnappschuss gelungen? Dann sendet ihn uns doch einfach zu an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dann könnte schon der nächste Moment der Woche eurer sein!

Euer Team vom
Projekt SCHWARZWALD

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Moment der Woche KW 33 | KATJA

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KATJA

In dieser Woche sorgt Bärin KATJA für einen ganz besonderen Moment. Gemütlich unternimmt sie einen kleinen Spaziergang durch unseren Bärenwald. Nach den vielen Jahren in Zirkus und Freizeitpark ist dies ein schönes Bild.

Auch Ihr habt einen bärenstarken Moment in unserem Wildtierrefugium festhalten können? Da teilt ihn doch mit uns! Schreibt uns eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und schon nächste Woche könnte der ganz besondere Augenblick euch gehören!

Euer Team vom
Projekt WORBIS

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Abschied von THEO

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THEO

Traurig müssen wir mitteilen, dass unser Grüne Meerkatzenmann Theo am Freitag im Alter von 32 Jahren gestorben ist. Nach einer schweren Erkrankung im Jahr 2011 hatte Theo immer wieder gesundheitliche Probleme, die sich im hohen Alter verschlimmerten. Zusammen mit Mutter Maja und Schwester Flo kam Theo 1993 in den Tierpark Worbis, wo die Tiere in einer 20 m² Voliere lebten. Bei Umwandlung des Tierparks in den Alternativen Bärenpark sollten die Grünen Meerkatzen in eine bessere Haltung abgegeben werden. Es fand sich jedoch keine, die sie aufnehmen wollte. Um ihnen mehr Platz zu geben, zogen die Affen in die für sie umgebaute ehemalige Wolf-Luchs-Anlage um.

2009 starb Schwester Flo, 3 Jahre später Mutter Maja. Auch jetzt scheiterten die Versuche, Theo in eine neue Heimat zu vermitteln. Einen alten Meerkatzenmann mit gesundheitlichen Problemen wollte niemand aufnehmen, die wenigen Auffangstationen für Affen waren bereits heillos überfüllt und hatten lange Wartelisten. Um Theo ein langes Alleinsein zu ersparen, holten wir die ebenfalls alleinlebende Grüne Meerkatzendame Sternchen aus einem süddeutschen Tierpark nach Worbis. Schon nach kurzer Zeit verstanden sich die beiden alten Tiere sehr gut, obwohl sie ihre Zuneigung in der Öffentlichkeit nicht gern zeigten. 2018 starb Sternchen aufgrund ihres hohen Alters und ließ Theo in tiefer Trauer zurück. Aus mehreren gesundheitlichen Krisen rappelte sich Theo immer wieder auf. Er fasste größeres Vertrauen zu seinen Pflegern und freute sich sichtlich an besonderen Leckerbissen, die ihm gebracht wurden. Noch am Tag vor seinem Tod genoss er die Hitze im Außengehege. Lieber Theo, du hättest ein besseres Leben verdient, als das, was du durch deine Geburt in Gefangenschaft haben konntest. Wir werden sicher noch lange an dich denken und beim Einkaufen darüber nachgrübeln, womit wir dir eine Freude machen könnten.

Wo auch immer du jetzt sein magst, wir hoffen, du hast es schön warm und nette Gesellschaft.

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18.08.2022 Ferienprogramm | Trommel spielen und Traumfänger basteln!

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Lerne vom Bären!

Am Donnerstag dreht sich in unserem Ferienprogramm alles um die indigenen Völker Nordamerikas! Allen voran über ihren Umgang mit Wildtieren:

Die amerikanischen Ureinwohner sind bekannt dafür, dass sie sich mit Naturheilkunde bestens auskannten und hervorragende Jäger waren. Doch woher hatten sie dieses Wissen? Wer war ihr Vorbild? Bären und Wölfe! Also geht mit uns gemeinsam auf eine Zeitreise und lerne von den schlauen und geschickten Vierbeinern!

Und als besonderes Andenken kannst du dir deinen eigenen Traumfänger basteln!

Wir freuen uns auf einen bärenstarken Tag mit euch!

Achtung - Anmeldung erforderlich! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Datum: 18.08.2022
Ort: Bärenpark Schwarzwald
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Dauer: 2 h
Preis Kind: 15,- Euro (Parkeintritt inklusiv)
Hinweis: geeignet für 8-14 Jahre, Anmeldung erforderlich

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Obst für die Bären

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Wir freuen uns über süße Früchte für die Bären

Der Winter steht vor der Tür! Bei den hochsommerlichen Temperaturen kaum zu glauben, aber die Bären sind bereits voll im Futtermodus. Denn bis zur kalten Jahreszeit gilt es noch etliche extra Kilos auf die Rippen zu bekommen. Wir – und vor allem die Vierbeiner – sind daher tierisch dankbar für jede Futterspende! Wer also unser gemeinnütziges Tierschutzprojekt unterstützen mag meldet sich einfach kurz vorher per Telefon [036074 2009 0] oder Mail [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!], damit wir das frische Futter mit in den Tagesplan einbauen können. Doch was brauchen die Bären jetzt eigentlich?

Äpfel – sofern es keine sauren sind oder Augustäpfel, denn die Leckermäuler mögen nur süße Äpfel
Mirabellen
Pflaumen
Mais – gerne auch ganze Pflanzen
Birnen
Weintrauben
Walnüsse

Bärenstarken Dank im Voraus!

Euer Team vom
Projekt WORBIS

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LAURA Kolumne 14.08.2022

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,
wisst ihr, manchmal macht es mir richtig Spaß, zurück zu gucken. Zaungucker durch den Zaun angucken, meine ich. Selbst zum Zaungucker werden. Was man da alles zu sehen bekommt! Gerade jetzt in dieser Zeit- ihr Menschen nennt sie wohl Ferien- gibt es viele und immer neue Menschen anzugucken. Wie unterschiedlich die sind. Da gibt es kleine und große, dünne und wohlgeformte, alte und junge. Menschen mit dunkler Haut, mit heller Haut oder mit ganz viel Sommersprossen. Ich glaube fast, Menschen sind genauso unterschiedlich wie Bären. Na ja, beinah jedenfalls. Unter all den neuen Gesichtern tauchen immer wieder bekannte auf. Es sind Gesichter, die ich schon lange kenne, manche schon so lange wie ich hier im Bärenpark bin. Und das ist eine lange Zeit! Über all die Jahre kommen sie immer wieder, um zu gucken, wie es uns Bären geht. Viele kommen dafür von weit her, aus Berlin, Stuttgart oder aus der Schweiz zum Beispiel. Manche besuchen „ihren“ Bären, den sie vielleicht schon lange kennen. Andere schauen nach allen. Vom Bärsonal weiß ich, dass diese Leute mit dafür sorgen, dass es uns gut geht. Sie geben von ihrem Geld ab, damit für uns gutes Futter gekauft werden kann. Ist das nicht toll? Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass Bären das tun würden. Wir Bären sind zwar großartig, aber mit dem Abgeben und Teilen haben wir es nicht so. Nur gut, dass viele Menschen da anders sind. Nur so können wir uns mit all den leckeren Sachen unsere Winterbäuchlein anfressen. Vielen Dank dafür!
Bis bald,
Eure Laura

 

 

 

 

 

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