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Während die Ziele der Exkursionen mit dem Diplombiologen Arne Willenberg im Jahre 2005 hauptsächlich im Ohmgebirge sowie in den unmittelbar angrenzenden Landschaften lagen, wird der Aktionsradius für die Wanderer und Forscher im neuen Jahr erweitert. Die naturkundlichen Wanderungen werden nun auch in andere Teile des Nordeichsfeldes,...

Während die Ziele der Exkursionen mit dem Diplombiologen Arne Willenberg im Jahre 2005 hauptsächlich im Ohmgebirge sowie in den unmittelbar angrenzenden Landschaften lagen, wird der Aktionsradius für die Wanderer und Forscher im neuen Jahr erweitert. Die naturkundlichen Wanderungen werden nun auch in andere Teile des Nordeichsfeldes, hauptsächlich rund um den ''Eichsfelder Kessel'' führen.

Neben Exkursionen in naturnahe Waldgebiete und den damit recht ursprünglichen Lebensräumen des Europäischen Braunbären werden die Wanderer auch die verschiedenen Biotope der Kulturlandschaft kennen lernen. Diese haben zum Teil eine sehr große Bedeutung für den Natur- und Artenschutz. Die meisten dieser Kulturlandbiotope existierten auch schon zur Zeit der noch frei lebenden Bären, so dass die Grundidee der Veranstaltungsreihe ?Auf den Spuren der Braunbären?, nämlich über die Ökologie von Bärenlebensräumen zu erfahren, gewahrt bleibt.

Die erste Wanderung im neuen Jahr führt am Sonnabend, dem 7 Januar, an den Stausee bei Birkungen. Dieser ist Mitte der 80-er Jahre entstanden und hat seither eine naturnahe Entwicklung genommen. Wegen seiner Lage im Durchzugsgebiet vieler Vogelarten hat der Stausee im ansonsten gewässerarmen Eichsfeld eine wichtige Funktion als Rast- und Überwinterungsgewässer.

Im Januar ist mit zahlreichen überwinternden Wasservögeln zu rechnen, z. B. mit verschiedenen Entenarten, Gänsen, Tauchern, Kormoranen, Graureihern und auch Schnepfenvögeln. Das Kennen lernen und Beobachten dieser Vögel steht im Mittelpunkt der Januar-Exkursion.

Organisatorisches:
Treffpunkt 9 Uhr, etwa 200 Meter hinter dem Ortsausgang von Birkungen in Richtung Reifenstein nach links in den land- und forstwirtschaftlichen Asphaltweg einbiegen (Weg führt zur Staumauer bzw. weiter zur Rohrmühle) und nach etwa 100 Metern parken. Die Wanderung wird ca. 3 bis 4 Stunden dauern.
Ferngläser und zwei Euro sollten mitgebracht werden. M.L.
Posted: 2006-01-04 10:24:36

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