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Wildtierkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober Wildtierkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Die nächste Wanderung unter dem Motto ?Auf den Spuren der Braunbären? findet am Sonnabend, dem 27.06.2009, von 9 Uhr bis ca 13 Uhr statt. Diplombiologe Arne Willenberg beginnt die Exkursion am ehemaligen Kloster Reifenstein.

Das Kloster Reifenstein wurde bereits im 12. Jahrhundert gegründet. Spätestens seit diesem Zeitpunkt erfolgten in der...

Die nächste Wanderung unter dem Motto ?Auf den Spuren der Braunbären? findet am Sonnabend, dem 27.06.2009, von 9 Uhr bis ca 13 Uhr statt. Diplombiologe Arne Willenberg beginnt die Exkursion am ehemaligen Kloster Reifenstein.

Das Kloster Reifenstein wurde bereits im 12. Jahrhundert gegründet. Spätestens seit diesem Zeitpunkt erfolgten in der umliegenden Landschaft umfangreiche Rodungen, um das Waldland in Acker-, Wiesen- und Weideflächen umzuwandeln. Die in diesen Zeiten noch zur hiesigen Fauna gehörenden Braunbären wurden mit diesen stark landschaftsverändernden menschlichen Tätigkeiten konfrontiert. Wiesen, Äcker und Weiden sind somit Lebensräume, welche der Bär in seiner Co-Existenz mit dem Menschen kennen gelernt hat und auch zu nutzen wusste.

Diese Umwandlung ehemaligen Waldlandes in Wiesen führte über Jahrhunderte zu einer ungeheuren Bereicherung der Fauna und Flora. Leider ist diese Tendenz heute stark rückläufig. Um Reifenstein befinden sich noch Wiesen unterschiedlicher Feuchtigkeitsstufen, vom Trockenrasen bis hin zur Nasswiese. Weiterhin gibt es Hecken und Gebüsche, künstlich angelegte Kleingewässer, Schilfröhrichte und Seggenriede sowie Äcker. Alle diese Landschaftselemente sind Lebensräume für viele, zum Teil seltene, Tier- und Pflanzenarten. Diese sollen beobachtet und kennen gelernt werden.

Darüber hinaus wird über die Vegetationsgeschichte der Kulturlandschaft und ihre Bedeutung für die Artenvielfalt informiert, aber auch über die starke Gefährdung der einzelnen Lebensräume und ihrer Artenzusammensetzung in Folge der Industrialisierung der Landwirtschaft.

Treffpunkt 9:00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus Reifenstein. Die Exkursion dauert wieder 3 bis 4 Stunden. Ferngläser sind ein nützliches Utensil. Ansonsten sind feste Schuhe und lange Beinbekleidung zweckmäßig, denn es kann nass werden und es gibt Brennesseln.
Posted: 2009-06-22 10:32:04

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