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Muss FRANCA zurück zu ihrem Peiniger?
Muss FRANCA zurück zu ihrem Peiniger?

Am 1. September 2021 wurde das Urteil im Prozess gegen den Schausteller Poliakov verkündet. Obwohl er in puncto Tierquälerei schuldig gesprochen wurde fällt die Strafe erschreckend mild aus: 4 Monate auf Bewährung zudem eine Geldstrafe von 150,- Euro. Doch über den Verbleib der 2019 beschlagnahmten Tiere äußerte sich das Gericht nicht. Über deren Zukunft – also auch über den Verbleib der Bärin FRANCA, die seit Dezember 2019 [zum Beitrag] im Schwarzwälder Refugium der STIFTUNG für BÄREN lebt – wird nun auf kommunaler Ebene entschieden. Leider hat sich die Präfektur bereits in den vergangenen Jahren immer wieder für Poliakov ausgesprochen. Ob er nun weiterhin Tiere halten darf und ob die misshandelten Vierbeiner wieder zurück zu ihren Peinigern müssen, bleibt also weiterhin ungewiss.

Ein Urteil, welches uns wütend und sprachlos macht.
FRANCA hat indes weiterhin mit den Folgen ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Es gibt Phasen, in denen sie immer noch stundenlang auf kleinstem Raum im Kreis läuft, als ob sie im Geiste noch immer im alten Kellerverlies sitzen würde. Auch werden wohl weitere tierärztliche Behandlungen künftig nötig sein.

Bernd Nonnenmacher, Geschäftsführung Alternativer Bärenpark gGmbH:
"FRANCAs Paten und unseren Unterstützern können wir versichern, dass wir alles daran setzen werden, dass die Bärin nicht wieder in die Fänge der Tierquäler zurück muss! Das letzte Wort ist noch lange nicht gesprochen. Wir kämpfen weiter!"

Die französische Tierschutzorganisation AVES France, in deren Kooperation die Rettungsaktion FRANCA durchgeführt wurde, hat eine Petition gestartet, dass dieser Horror endlich ein Ende findet. Gebt Eure Stimme ab und lasst uns hoffen, dass die Präfektur endlich ein Exempel gegen Tierquälerei statuiert!

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