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JURKA-Kolumne
JURKA-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren.

Ciao und Grüß Gott meine Freunde! Wenn ihr aus dem Fenster schaut, seht ihr bestimmt das gleiche Tauwetter wie ich. Ja, ja, es ist also an der Zeit für Glatteis und Dachlawinen. Auch eine Sache, die für ARIAN und seine Kumpanen neu ist. Entsprechend überrascht waren sie, als sie zum ersten Mal hörten, wie schwerer, eisiger Schnee vom Dach auf den Boden krachte. Zugegeben, die Massen an weißer Pracht waren nicht ohne und vor allem laut. Augenblicklich klettert AGONIS bis in die Baumkrone. ARIAN und ARTHOS verkrochen sich  derweilen und wollten auch nicht zum Futtern rauskommen. Obwohl die Stelle, an der die Lawine runterkam, nicht mal ansatzweise in ihrer Nähe war. Wie ihr alle wisst, stehen hier im Park ja alle Häuser so weit weg von der Anlage, dass es nichts vom Dach zu den Tieren fallen kann.

Wie gesagt, die Kehrseite des frohlockenden Winters gehört eben auch zu den Dingen, die kleine Bären lernen müssen. Ganz erstaunt über das, was sie bereits gelernt haben, war ich, als man mir erzählte, wie groß und tief sie ihre Höhle bearbeitet haben! Und das ohne Bauanleitung oder Lehrer. Ursus autodidaktos!, sag ich da nur. Aber mal Spaß beiseite, da könnt ihr mal sehen wie selbständig selbst die jungen Wildtiere sein können, wenn man sie lässt. An der Stelle ein kleiner, gut gemeinter Rat einer erfahrenen Wildbärin – man sollte im Zweifelsfall immer den Wildtieren vertrauen. Gerade in Sachen, die direkt die Natur betreffen, ist es eben wichtig, dass man uns – die Profis sozusagen – die Sache regeln lässt. Ihr merkt bestimmt, dass ich auf etwas ganz spezielles hinaus will, denn momentan wird unverschämt viel Hass-Propaganda gegen einen hundeartigen Freund geschürt. Sicherlich ist der Wolf kein Kuscheltier, aber genauso wenig ist er eine Bestie. Es ist echt frech, was teilweise alles veröffentlicht wird. Gibt es denn keine nüchternen Schreiberlinge da draußen?

Wie seht ihr das?

 

Eure JURKA