Aktuelles

Für die Bären: Früchte des Sommers

Pflaumen
Früchte für die Bären

Der eine mag die Hitze, der andere nicht – was allerdings ein toller Effekt des heißen Sommers ist: Obst! Jetzt ist es an der Zeit für Pflaumen und artverwandtem Steinobst, bald sind die Äpfel an der Reihe. Und da Bären vernarrt sind in die Früchte des Sommers, freuen wir uns über jede Unterstützung in puncto Zwetschken und Co!

Wer also bei der Versorgung der Vierbeiner mithelfen will, kann gerne eine kleine oder größere Futterspende bei unseren Tierpflegern abgeben!

Vielen lieben Dank schon mal im Voraus!

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JURKA Kolumne 23.08.2018

JURKA-Kolumne
JURKA-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren.

Ciao und grüß Gott, liebe Leute. Mittlerweile habt ihr bestimmt schon mitbekommen, dass wir Abschied von BEA und CHANDAK nehmen mussten…. und beide am selben Tag. Ja, BEA, ich werde nie vergessen, wie sie eines Abends, als wäre es selbstverständlich, mit ihrer Schwester BIGGI in eine Höhle gewackelt ist. Und ich dachte mir noch, ich seh‘ nicht richtig. Dann am nächsten Morgen schallt ein heftiger Streit der beiden durch den verschlafenen Schwarzwald, als beide aufwachten und dachten, Was machst du denn in meiner Höhle? Jetzt sind sie wenigstens beide wieder vereint und streiten sich wahrscheinlich um die gleiche Wolke. CHANDAK, wie oft habe ich über dich geschmunzelt, weil du konsequent deinen Weg gegangen bist, egal wie lange es gedauert hat. Ich weiß noch, wie ich dich jeden Morgen beobachtet habe, um zu sehen, ob du wieder ein Stück weiter aus deiner Komfortzone rausgekommen bist. Es war ganz toll mitzuerleben, wie du mehr und mehr übergewichtige Pfunde verloren hast, dich immer besser bewegen konntest und schließlich zu dem gelassenen, charakterstarken Kragenbär-Mann wurdest, den wir in den letzten Wochen erleben durften. Auch wenn du leider viel zu spät zu uns in den Schwarzwald entlassen wurdest, hast du einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Ich werde noch vielen, vielen Leuten von dem Diggi CHANDAK erzählen, dem Kragenbär-Opa, der im hohen Alter, als alle ihn schon abgeschrieben haben, noch zur Höchstform erblühte!

 

Danke an euch zwei tollen Bären, die unser Projekt hier mit ihrer Art bereicherten und deren Geschichte dazu beiträgt, ähnliches Leid zu verhindern.

Und noch etwas Schönes zum Abschluss: Schon fast zu jährlichen Zweirad-Tradition Schwarzwald ist das Event der Bike Ranch in Schonach geworden. Auch in dieser Saison traten etliche Mountain-Biker in die Pedale für eine gute Sache – und zwar für mich und meine Vierbeinerfreunde! Herzlichsten Dank an die Initiatoren Carsten und Miriam und alle Teilnehmer für ihren Einsatz!

 

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Ein schwarzer Tag im Schwarzwald – Abschied von BEA

BEA
BEA

Es ist mit Abstand der schrecklichsten Tag im Bärenpark Schwarzwald – nachdem Kragenbär CHANDAK heute Nachmittag von uns gegangen ist, verlor auch Braunbärin BEA den Kampf gegen ihre Krankheit. Nachdem sie bereits in letzter Zeit ein untypisches Verhalten an den Tag legte, wurde die Schwester von BODO [1991-2017] und BIGGI [1991-2017] alleine in einer Freianlage separiert. Doch ihr Zustand verbesserte sich leider nicht. Heute, nur wenige Stunden nach dem schockierendem Ableben des Mondbären CHANDAK, entdeckten die Tierpfleger bei BEA eine auffällige Kopfwunde. Augenblicklich wurde der Tierarzt verständigt, eine veterinärmedizinische Untersuchung eingeleitet.
Doch leider stellte sich rasch die vermeintliche Verletzung als offener, nicht operierbarer Tumor heraus. Besonders am heutigen Tag fiel die Entscheidung schmerzlich schwer, aber es blieb nichts anderes übrig, als die Bärendame zu erlösen.

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Plötzlicher Abschied von Kragenbär CHANDAK

CHANDAK
CHANDAK

15. August 2018: Ohne Anzeichen ist heute der beliebte und charismatische Kragenbär CHANDAK von uns gegangen. Tagsüber erfreute er sich bester Gesundheit, zeigte sich zufrieden im Wasser, schritt in seiner einzigartig-gelassen Art durch die Freianlage. Dann der Schock – ohne Vorwarnung brach er zusammen. Der charakterstarke Mondbär CHANDAK erlag allen Anschein nach einem Herzinfarkt.  Ein langes Leiden durch das unnatürliche Übergewicht, brachten sein gutmütiges, altes Herz letzten Endes an seine Grenzen. Wir trauern um einen einzigartigen Vierbeiner, der leider nur eine kurze Zeit seines Lebens ein Bär sein durfte. Viel zu spät wurde ihm der Freiraum gewährt, sich und seinen so charmanten Charakter zu entwickeln. Erst im Frühjahr, am 13 März 2018, kam er in unsere naturnahe Unterbringung. Über Jahrzehnte hinweg litt er unter falscher Ernährung und Bewegungsmangel, schaffte es allerdings in den wenigen Monaten, die er bei uns verbrachte, noch einmal richtig aufzublühen. Er legte eine beispielhafte Willenskraft an den Tag, meisterte souverän die Hürden seiner Vergangenheit.

Schmerzlich wird uns der heutige Tag in Erinnerung bleiben. Doch mit erhobenen Kopf blicken wir auf die gemeinsame Zeit mit CHANDAK zurück, dem außergewöhnlichen Kragenbär-Mann, der uns Tag für Tag überraschte, mit seiner Art fast verzauberte. Durch jeden Schritt seiner Entwicklung bewies er stets aufs Neue, dass jedes Wildtier – egal in welchem Alter – dankbar für Natürlichkeit ist. Und das es sich definitiv lohnt, sie aus ihrem kargen, tristen Dasein zu holen, um ihnen den Teil Wildnis im Innersten zurückzugeben, der ihnen so lange verwehrt blieb. CHANDAKs Schicksal soll nicht umsonst gewesen sein, sondern dazu beitragen, anderen Tieren ein ähnliches Leid zu ersparen. 

CHANDAK, danke, dass es dich gab!

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Tiermanagement: CHARLIE, CATRINA und die drei Halbstarken

Luchs und Bär
Gemeinsam das Wildtier in sich entdecken

Schwer zu glauben, dass Luchs CHARLIE bei seiner Ankunft vor etwas über einem Jahr kaum einen Hang entlanglaufen konnte, ohne zu stolpern. Ebenso sind auch die Zeiten, als die Tierpfleger Futter in die Bäume hängen mussten, damit er erstmal klettern lernt, längst vorbei. Mittlerweile wagte er es nicht nur, dem souveränen Braunbären BEN das Futter zu klauen, sondern stellte sich auch beherzt der Wildbärin JURKA entgegen. Faszinierend, wie viel Wildkatze doch noch in dem einst unterfordertem Luchs steckt. Auch bei seiner Schwester CATRINA konnten wir eine ähnliche Entwicklung beobachten.

Seit kurzem teilen sich die zwei dreisten Samtpfoten ihre Freianlage mit den heranwachsenden Bärenmännern ARIAN, ARTHOS und AGONIS, die nicht gerade für ihren Respekt gegenüber den anderen Tieren im Park bekannt sind. So treffen zwei „freche“ Vierbeiner-Parteien aufeinander, die sich in ihrer Dynamik ausgezeichnet ergänzen. Im gemeinsamen Areal fordern sie sich heraus und zeigen sich gegenseitig die Grenzen auf. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie aufbauend das interaktive Zusammenleben von Wildtieren für sie sein kann, wenn man wieder einen kleinen Teil Natur zulässt.

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Tiermanagement: Wasser für die Vierbeiner

Bad für die Wölfe
Seltenes Bild: Bad für die Wölfe

Die anhaltende Hitze ist schon für uns Menschen eine Herausforderung, doch für die Vierbeiner können solche Temperaturen wirklich belastend sein. Sie können weder ihr Fell ausziehen noch schwitzen wie wir. Daher ist es unglaublich wichtig, dass es genügend Abkühlung für sie gibt. Schatten, Teiche und Bäche erfreuen sich daher gerade größter Beliebtheit bei Wolf, Luchs und Bär.

So kommt es zurzeit nicht nur für die Besucher, sondern auch für uns zu einem seltenen Bild, wenn sich das Rudel um BRANCO und Co durchaus bei einem ausgedehnten Bad trifft.

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1 Jahr Luchse im Schwarzwald

CATRINA & CHARLIE
CATRINA & CHARLIE im Schwarzwald

Genau heute vor einem Jahr haben unsere Luchse CATRINA und CHARLIE zum ersten Mal ihre Pfoten auf den unebenen Boden ihrer Freianlage im Schwarzwald gesetzt. Unvergessen sind uns ihre ersten wackligen Schritte auf dem unbekannten Untergrund und die unbeholfenen Tapser auf dem steilen Gelände. Seither ist viel passiert und aus den gepunkteten Fellnasen sind wieder Luchse geworden.

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Abschied von CHADNA

CHADNA
CHADNA

Liebe Tierfreunde,
schweren Herzens mussten wir heute Morgen unsere Kragenbärin CHADNA über die Regenbogenbrücke ziehen lassen. Die aktive Mondbärin war am 13. März zu uns in den Wolf- und Bärenpark Schwarzwald gekommen. Die Idee sie aus dem Betonverlies eines Tierparks zu holen wurde einvernehmlich mit den Besitzern geregelt. Die Fahrt in den Schwarzwald konnten wir für das über 30-jährige Tier ohne Narkose gestalten.

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Tiermanagement: Angekommen!

Kragenbär CHANDAK liegt bequem im Gras der Seniorenresidenz
Zufrieden im Gras: Kragenbär CHANDAK

Und da ist er – gemächlich und gelassen in entspannter CHANDAK-Manier erreichte der Kragenbärmann nun sein neues Zuhause: die einstige Seniorenresidenz.

Nach seiner OP und der Eingewöhnungsphase ist der betagte CHANDAK aus eigener Kraft in den Teil der Freianlagen gewandert, in der seine Artgenossin CHADNA schon eine ganze Weile wohnt. Zufrieden lebt er sich Tag für Tag ein. Noch hat sich CHADNA allerdings nicht gezeigt, so steht ein erstes Aufeinandertreffen der beiden alten Mondbären aus.

Es bleibt also weiterhin spannend!

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