Unsere Vierbeiner freuen sich tierisch über die süßen Kirschen, die wir als großzügige Futterspende erhalten haben – vielen Dank!
Aber nicht nur Kirschen sind beliebt, sondern auch andere Steinfrüchte wie beispielsweise Zwetschgen sind hervorragend gegen Bärenhunger. Daher freuen wir uns - und vor allem AGONIS und seine Artgenossen sich sehr über weitere Frucht-Futterspenden!
Kragenbär CHANDAK beweist: man ist nie zu alt für neue Wege
Seit Ende letzter Woche obliegt es nun unserm guten alten CHANDAK, ob er den Weg in die Seniorenresidenz wagt. Dort befindet sich bekanntlich CHADNA seit ihrer temperamentvollen Ankunft im März.
Nachdem sich der Kragenbär-Mann übers Wochenende noch nicht durch den Schieber getraut hat, konnten wir gestern voller Stolz beobachten, wie er sich zum ersten Mal mutig aus seiner Anlage bewegte!
Toll, gemacht, CHANDAK! Noch ist er nicht ganz in der ehemaligen Seniorenresidenz, aber wir werden gespannt warten, ob und wie er den nächsten Schritt in sein neues Zuhause macht.
Übrigens – auch JURKA, ARTHOS und die Wölfe ließen es sich nicht nehmen, die Wanderung des CHANDAKs zu verfolgen.
Die beiden Kragenbären CHADNA und CHANDAK haben sich mittlerweile sehr gut in den naturnahen Freianlagen eingelebt. Während der Bärenmann gelernt hat sich mit den dreisten Luchs CHARLIE zu arrangieren, meidet seine weibliche Artgenossin nach wie vor lieber den Kontakt zu anderen Tieren, bevorzugt daher nächtliche Wanderungen zur Futtersuche. Seit Mittwoch sind beide alleine in ihren Anlagen, welche miteinander verbunden sind. Es besteht also die Möglichkeit, dass CHANDAK und CHADNA in den Sektor des jeweilig anderen gehen können.
Ein erstes Aufeinandertreffen der zwei Kragenbären kann also jederzeit erfolgen. Doch wie schnell oder ob es überhaupt dazu kommt, bleibt CHANDAK und CHADNA selbst überlassen.
Keine Angst, der betagte CHANDAK ist kastriert, es besteht also keine Gefahr von Nachkommen in Gefangenschaft.
Wenn unser Bärsonal vom Imbiss über die Kasse bis zur Tierpflege alle im Luchs-Outfit zusehen sind, dann kann das nur eins bedeuten: es ist der 11. Juni – der internationale Tag des Luchses! Seit einigen Jahren ist die elegante Raubkatze endlich wieder bei uns heimisch. Daher ließen auch wir uns es nicht nehmen, den Samtpfoten einen ganzen Tag zu widmen. Denn gerade weil der Luchs nicht nur eine Bereicherung für die Artenvielfalt ist und einen wichtigen Beitrag für die Natur leistet, gilt es den Lebensraum dieser faszinierenden Tieren zu gewähren. Und genau darum geht es bei dem europäischen Interreg-Projekt 3 Lynx zum Schutz der Luchse, über das wir unsere Besucher unter anderem informierten. Außerdem konnten sie mehr über den dramatischen Lebensweg unserer beiden Luchse, CHARLIE und CATRINA erfahren. Für die kleinen Parkbesucher gab es Luchsmasken zum Basteln, einen Malbogen und ein Luchs-Gewinnspiel.
Helfen auch Sie durch Akzeptanz und Aufklärung die Zukunft des Luchses in Deutschland zu sichern!
Nach dem überraschenden Ableben von Wolf BLESSO liegt uns nun der pathologische Befund vor. Dieser besagt, dass die Todesursache eine Vergiftung durch Harnstoff [postrenale Resorptionsurämie] war. Grund für die Vergiftung war ein Harnstein, der die Harnröhre blockierte. Durch die Blockade entstand zusätzlich ein Urinrückstau, der letztlich ein Herz-Kreislaufversagen zur Folge hatte.
Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Eine Woche der Trauer wirft ihren Schatten über unser Tal, denn Wolf BLESSO ist von uns gegangen. Mit seinem sehr hellen Fell und seiner besonderen Stimme war er wohl der markanteste Vierbeiner im ehemaligen Freizeitpark- Rudel aus Klotten. Ich selbst habe in der großen Freianlage mit ihm und den anderen gelebt. Man kann schon sagen, dass er eigenwillig war, aber letztlich ist es gerade eben das „Anders-Sein“, was wir so schmerzlich vermissen. Ach, BLESSO, es war schön, dass du da warst. Ich hoffe ganz stark, dass du hier zumindest ein Stück weit deine dramatische Herkunft hinter dir lassen konntest. Manchmal ist der Ballast der Vergangenheit leider doch zu groß.
In den letzten Tagen musste ich übrigens viel über die Vergangenheit nachdenken. Ihr habt ja bestimmt schon gelesen, dass laut dem Bund für Naturschutz auch in Deutschland mit Bären in freier Wildbahn zu rechnen ist. Da sage ich allen voran schon mal: Herzlich Willkommen! Allerdings hoffe ich ganz inständig, dass die Deutschen aus der Tragödie gelernt haben, die mein geliebter Sohn BRUNO vor 12 Jahren erfahren musste. Glücklicherweise stehen die Chancen sehr gut, dass wir Bären nun wieder nach Deutschland kommen, wo wir einst auch heimisch waren. Ihr lieben Zweibeiner, vergesst mal nicht, wer hier wo zu erst war. Neulich habe ich einen Kommentar über das Thema Rückkehr der Braunbären gelesen, indem jemand uns Bären vorwarf, dass wir ja schneller sind als Menschen und noch dazu „bewaffnet“ weil wir Fangzähne haben. Da wir euch also körperlich überlegen sind, dürfen wir nicht durch die deutschen Wälder wandern. Ist das nicht drollig?
Am letzten Tag des Pfingstferienprogramms war die Fähigkeit der Kinder als Spurensucher gefragt. „Tatort Wald- betreten verboten“ stand in großen Buchstaben auf den Schildern des abgesperrten Forscherpfads. Als erstes hieß es „Augen auf und Spuren sichern.“ Eine Uhu-Feder hier, eine Wolfsspur dort und angenagte Zapfen am Wegesrand. Die Spuren mussten entdeckt, markiert und bestimmt werden. Denn war es wirklich ein Wolf oder doch nur ein Hund, der seinen Abdruck im Schlamm hinterlassen hat? Nachdem der Tatort wieder für die Besucher freigegeben wurde, stellten die Kinder Trittsiegel von Wolf, Reh und Katze her. Spiele zum Austoben und ein Tierspuren-Memory rundeten den Tag ab.
So neigten sich die Ferien dem Ende, doch die nächsten stehen schon bald vor der Tür! Jede junge Tierfreundin und jeder junge Tierfreund sollte sich daher schleunigst einen Naturforscherpass besorgen. Wir freuen uns jedenfalls bereits jetzt auf die nächste schullfreie Zeit mit euch!
In diesem Jahr wird am 11. Juni erstmalig der internationale Tag des Luchses gefeiert, an dem wir uns mit einem interaktiven Informationsstand für Kinder und Erwachsene beteiligen.
Am 31.Mai 2018 haben wir den auffällig hellen Wolf aus dem ehemaligen Rudel des Freizeitparks Klotten in unserer Freianlage tot aufgefunden. Er war gesundheitlich fit und ohne Anzeichen einer Erkrankung.
Der erste Tag unseres Pfingstferienprogramms stand ganz im Zeichen des Wassers. Für unsere Wasserforscher war Sammeln, Analysieren und Beobachten an der Tagesordnung. Steinfliegenlarven und Strudelwürmer kamen auf Steinen zum Vorschein, aber auch Kaulquappen wurden aus nächster Nähe beobachtet. Natürlich wurde auch gespielt und ein kleiner Versuch zur Oberflächenspannung zeigte den Kindern, wieso ein Wasserläufer über das Wasser gehen kann. Den Abschluss des Tages machten die zuvor gebastelten Papierseerosen, die bei Kontakt mit Wasser ihre volle Blütenpracht entfalteten.