Ciao und Grüß Gott, liebe Leute! Was haben die Grünkutten an diesem Wochenende denn nur getrieben? So sehr ich auch darüber nachdenke, wirklich schlau werde ich nicht daraus. Auf jeden Fall habe ich auch Grünkutten aus Thüringen wiedererkannt. Es hatte ganz den Anschein, als würden ihnen jemand etwas beibringen. Sah nach etwas technischem aus. Dunkel erinnere ich mich an solche Geräte aus meiner Zeit in freier Wildbahn. Könnte sein, dass es etwas mir dem Einfangen von Tieren zu tun hat.
Mir geht es übrigens wieder richtig gut. Mit jedem Tag blüht es mehr, die Natur kommt langsam in Frühlingsstimmung. Allen voran unsere Älteste, die gute KAJA. Die ist momentan sowas von fit, beeindruckend. Sie schnappt allen souverän das Futter weg und macht dabei eine tolle Figur. Ob das was mit POLDI, der neuerdings mit ihr und CORA in der Seniorenresidenz wohnt, zu tun hat? Ach ich sehe herade, der arme Kerl soll wohl nach seiner Winterruhe wieder Medikamente erhalten, ist sein sonst so kuschliges Fell doch arg dünn geworden, um nicht zu sagen: ich konnte seinen nackten Bauch erkennen.
Tja, vielleicht geht uns das gar nichts an. Auch Bären dürfen ihre Geheimnisse haben. Aber beobachten werde ich es schon.
Noch etwas benommen schreibe ich euch aus meiner Mittelwinterruhe. Zurzeit übernachte ich nicht in meinem Sandstein-Loft, sondern etwas weiter unterhalb vom Hang. Wie es dazu kam? Nun, es begann alles vor ein paar Wochen, noch vor der letzten Winterruhe. Ich hatte schon bemerkt, dass die anderen Vierbeiner mich so seltsam aus den Augenwinkeln ansahen, machte mir aber nichts daraus. Dann schaute ich zufällig in eine Pfütze und dachte mir: Oh, nein, was ist das denn? Mein Fangzahn hängt ja völlig schief!
Mist, auch noch jetzt, so kurz vor der Winterruhe! Und auf einmal hatte ich ein wenig Sorge, dass die Grünkutten dies merken würden. Denn seit ich hier bin, also seit über acht Jahren, wurde ich vom Tierarzt schön in Ruhe gelassen. Warum auch? Ich war ja stets fit und vital. Jetzt hatte ich ein wenig Angst, denn so eine Narkotisierung vor der Winterruhe kann durchaus meinen Biorhythmus durcheinanderbringen. Aber mit heimlich in die andere Richtung gucken hat es nicht funktioniert - die Grünkutten haben meine Zahnprobleme bald entdeckt. Doch zu meiner großen Freude, betäubten sie mich nicht, sondern beobachteten mich nur verstärkt. Beruhigt traf ich also meine Vorbereitungen zur Winterruhe und als schließlich der Zahn weg war, war auch das Problem aus meinen Gedanken verschwunden.
Bis letzte Woche: irgendwas stimmte wohl doch nicht mit meinem Gebiss, ich hatte Schmerzen, konnte weder Honig noch Pansen genießen und Tag drauf war es dann so weit, ich wurde narkotisiert und untersucht. Als ich aufwachte, befand ich mich in der Krankenbox, war super müde. Doch zum Glück sagten meine Schmerzen Ade. Ich nutzte einen ganzen Tag, um mich ausgiebig auszuruhen, wobei ich hörte, wie die Grünkutten sich untereinander über meinen Gesundheitszustand unterhielten. Worte wie Top, gesund, gute körperliche Verfassung, beruhigten mich. Am Freitag durfte ich dann schließlich die Krankenbox wieder verlassen und nun bin ich hier unten und stelle alles ein wenig auf pianissimo.
Also, mir geht’s gut und ich bin auch bald wieder auf 100 Prozent! Allerdings mehr als forte wurde es am Wochenende, als ein Sturm über unserer Wolftal fegte. Aber auch hier ging alles gut und es blieb alles unversehrt.
Ferienprogramme bei Wolf, Bär und Luchs: Mach was aus deinen Ferien!
Mach was aus Deinen Ferien - es sind schließlich deine!
Während der Schulferien in Baden-Württemberg bieten wir dir ein außergewöhnliches, abwechslungsreiches und vor allem spannendes Ferienprogramm. Wer kann seine Ferien schon bei Bär, Wolf und Luchs verbringen. Besonders die Möglichkeit des Naturforscherpasses ist bei der Teilnahme von mehreren Ferienprogrammen hochinteressant. Für das Ferienprogramm ist eine Anmeldung erforderlich. Fragen über detailliertere Inhalte, Preis und Termine können ebenfalls per Telefon 07839-910380 oder schriftlich per e-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefragt werden.
Ferienprogramm-Termine 2019:
Osterferien
Mittwoch 17.04.2019, 10 – 16 Uhr: Ostertag! Wir bemalen gemeinsam Ostereier und suchen, was der Osterhase im Park versteckt hat.
Pfingstferien Donnerstag 13.06.2019, 10 – 16 Uhr: Was fliegt im Bärenpark? Wir entdecken gemeinsam die gefiederten Mitbewohner der wilden WG Mittwoch 19.06.2019, 10 – 16 Uhr: Wasserforscher – Sammeln, Analysieren, Beobachten: Lerne die Vielfalt im Wasser kennen.
Sommerferien Mittwoch 31.07.2019, 10 – 16 Uhr: Indianertag - Erfahre, was die Indianer von Bären und Wölfen alles lernten! Mittwoch 07.08.2019, 10 – 16 Uhr: Naturdetektive auf Schnitzeljagd – Begib dich auf eine spannende Spurensuche! Mittwoch 14.08.2019, 10 – 16 Uhr: Malen und Basteln für den Tierschutz – Gestaltet eure eigenen Kunstwerke Mittwoch 04.09.2019, 10 – 16 Uhr: Wolfstag – Lerne die geheime Sprache der Wölfe kennen!
Herbstferien Mittwoch 30.10.2019, 10 – 16 Uhr: Kürbisschnitzen und Herbstbasteln
Anmeldung:
erforderlich
Dauer:
6 Stunden, jeweils 10-16 Uhr
Kosten:
25 € pro Person je Tag mit Naturforscherpass kostenfrei (Pass: 80 €)
Am vergangenem Mittwoch, dem 6, März 2019, wurde Braunbärin JURKA narkotisiert und einer Zahn-OP sowie einem allgemeinen Gesundheitscheck unterzogen.
Kurz vor dem Beginn der Winterruhe Ende 2018 beobachteten wir, dass bei Braunbärin JURKA ein Fangzahn [Unterkiefer links] auffällig schräg stand. Da ihr Verhalten dadurch nicht beeinträchtigt wurde und sie gewohnt souverän ihre Vorbereitung zur Winterruhe traf, vermieden wir das Risiko einer Immobilisation. Besonders da sich in der Winterruhe einiges im Stoffwechsel der Braunbären ändert, wollten wir den Kreislauf nicht noch zusätzlich durch eine Narkose belasten. So blieb JURKA unter besondere Beobachtung während der kalten Jahreszeit. Nun, da die Winterruhe vorbei ist, stand die Untersuchung ihres Zahnes an. Bei der Gelegenheit wurde auch gleich ein allgemeiner Gesundheitscheck durchgeführt. JURKA war im Herbst 2010 der erste Bär, der in die Freianlagen unseres Tierschutzprojektes entlassen wurde. Die starke, einstige Wildbärin hat seitdem keine Anzeichen gezeigt, dass eine veterinärmedizinische Untersuchung nötig wäre. Und auch der Gesamtcheck am Mittwoch führte zu dem Ergebnis, dass JURKA in sehr guter körperlicher Verfassung ist! Fell, Tatzen, das restliche Gebiss ist in einem hervorragenden Zustand. Der besagte Fangzahn war während der Winterruhe zum Teil ausgefallen, der Rest wurde samt Wurzel entfernt.
Nachdem Sie sich zwei Nächte in unserer Krankenstation erholen durfte, wurde es der temperamentvollen JURKA schließlich zu beengt und dem Drang der Freiheit folgend rüttelte sie heute beherzt am Schieber. Fit wie sie war entschied sich unser Team, sie wieder in den Außenbereich der Anlage zu entlassen.
unseren Luchs CHARLIE mussten wir am 19.02.2019 schweren Herzens über die Regenbogenbrücke begleiten. Nun setzt er seine großen Tatzen auf den frischen Waldboden des Regenbogenlandes. Ein Gefühl, welches er den Großteil seines Lebens vermisst hat.
In letzter Zeit sehe ich schwarz! Damit meine ich aber nicht das Leben im Park, mon dieu, sondern es geht um die gefiederten Parkbewohner. Der Park ist dieser Tage voller Raben und Krähen. Und nicht nur die, nein auch Mäusebussarde sind häufige Gäste. Kein Wunder, bei dieser eisigen Kälte und der geschlossenen Schneedecke ist es für unsere flatternden Kollegen recht schwierig an Nahrung zu kommen. Für mich ist das alles kein Problem, ich werde hier ja rundum mit Leckereien versorgt – und das wissen auch die Vögel! Schlau wie sie sind, bedienen sie sich am reichhaltigen Fleisch-Buffet der Bären und Wölfe. Schaut mal, wie gelassen unsere alte CORA mit den Flattermännern umgeht:Tja, kein Wunder, meine Verwandten die kanadischen Luchse nennen Raben sogar „Wolfbirds“, also „Wolfsvögel“, weil die klugen Vögel den Wölfen auf Schritt und Tritt folgen, um von Ihrer Beute zu profitieren. Ihr seht, bei uns ist es fast so wie in der Wildnis!
Bei mir hat sich allerdings noch keiner vorbeigetraut. Vielleicht ahnen die Flattermänner ja, dass ich sie zum Fressen gern habe…
In diesem Sinne haltet die Pinselohren gespitzt und gehabt euch wohl!
Bonjour und grüß Gott, liebe Leute! Könnt Ihr es auch fühlen? Trotz des hier im Schwarzwald noch andauernden Winters liegt ein Hauch von Frühling in der Luft. Bei den Wölfen hat die Ranzzeit begonnen, was bedeutet, dass unsere fünf Brüder noch mehr miteinander rangeln, als ohnehin schon. Ich als stolzer Kuder habe dafür kein Verständnis. Obwohl ich gestehen muss, dass sogar CATRINA und ich auf unsere alten Tage gerade noch mal Frühlingsgefühle bekommen. Ganz egal, dass noch Winter ist: Spielen und Schmusen ist auch im Schnee einfach nur schön und wir haben jede Menge Spaß dabei.
Ich habe gehört, bei Euch Menschen gibt es sowas auch. Sogar einen ganz besonderen Tag am 14. Februar: den Valentinstag. Der Tag, an dem Ihr Eurem Lieblingsmenschen zeigt, wie lieb Ihr ihn habt, auch mit Geschenken. Wie wäre es denn in diesem Jahr mit einer Geschenk-Patenschaft für ein wunderschönes Luchspaar? Damit bereitet Ihr nicht nur Eurem Lieblingsmenschen sondern auch CATRINA und mir eine besonders große Freude.
In diesem Sinne – haltet die Pinselohren gespitzt und habt einen schönen Valentinstag!
Hand auf’s Herz: wenn es etwas gibt, das Alt und Jung, Arm und Reich, Mensch und Tier gemeinsam haben, dann ist es die Liebe. Sie vermag die Welt anzuhalten, doch gemessen werden kann sie nicht. Nur teilen kann man sie. Dem ganz besonderen Menschen im Leben kann wohl kaum ein materielles Geschenk gerecht werden. Statt Konsum bieten wir Ihnen die Möglichkeit, etwas nachhaltig Gutes zu tun und im Zeichen der Liebe Leben zu schenken: mit einer Valentins-Geschenk-Patenschaft für Ihr Lieblingstier! Schließen Sie Ihre Geschenk-Patenschaften bis spätestens 07. Februar ab, dann kommt Ihre Urkunde pünktlich bis zum Valentinstag am 14. Februar bei Ihnen an. Auf geht’s!
An alle fleißigen und motivierten Hände – eure Hilfe ist gefragt! Wir planen zwei Arbeitseinsätze im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald:
am 30. und 31. März ist der „Kleine“ angesetzt, hier geht es darum, pädagogische Elemente für die neue Saison fit zu kriegen, z.B. die Tipis oder den Forscherpfad.
Vom 26.-28. April ist der „Große“ Einsatz in und um die Freianlagen geplant. Bei der Rekonstruktion und Renaturierung ist technisches Geschick und handwerkliche Erfahrung von Vorteil.
Wer unser Tierschutzprojekt an einem der Termine unterstützen will, meldet sich einfach per Telefon (0 7839 910380) oder Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bei uns, damit wir die Einsätze koordinieren und die Verpflegung planen können.
Wir freuen uns drauf, Hand in Hand mit euch für unsere Tiere zu arbeiten!
Gute Nachrichten: Glatteis war gestern! Daher hat unser Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald für Sie wie gewohnt geöffnet. Einem ausgedehnten Rundgang im Neuschnee durch unser Tierschutzprojekt steht also nichts im Wege. Wir freuen uns auf Sie!