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ARTHOS beobachtet CATRINA im Dickicht
ARTHOS beobachtet CATRINA im Dickicht

CATRINA verlässt das Luchsrückzugsgebiet, begibt sich in die Freianlage. Vorsichtig streift sie am Hang entlang, durchs Dickicht, verschafft sich einen Überblick über die aktuelle Lage. In ihrem alten „neuen“ Revier riecht es kräftig nach Bär. Was daran liegt, dass zwei Bären mit ihr in der Anlage sind. FRANCA, die Braunbärin aus Frankreich, ist auf Futtersuche, wandert im Suchmodus herum und sichert sich ihre Nahrung. ARTHOS, der junge Bärenmann aus Albanien, gibt sich hingegen seiner natürlichen Neugier hin.

Vorsichtig nähert er sich der Katze, die körperlich so viel kleiner ist als der kräftige Braunbär. Doch dann zeigt CATRINA kurz ihre Krallen und innerhalb eines Augenblicks sind die Verhältnisse geklärt. Beide beäugen sich weiterhin mit gesundem, respektvollem Abstand und lassen dem jeweils anderen seinen Raum.

Fazit: Die Gemeinschaftshaltung von Luchs und Bär ist eine Besonderheit und das Resultat von gelungenem Tiermanagement. Es ist für beide Arten sehr förderlich, sich miteinander zu arrangieren. So werden Instinkte, wie Wachsamkeit, Territorialverhalten und aktive Nahrungssuche bei den ehemals gequälten Tieren wieder wachgerufen. Zudem bietet die Gemeinschaftshaltung hervorragende natürliche Beschäftigung, von indirekter [z.B. markieren, Gerüche] bis zu direkter Interaktion.

 

 

02.03.2024, 14 Uhr | Bärenpark-Report Februar im Worbiser Projekt

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