Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, täglich geöffnet
Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald
Rippoldsauer Strasse 36/1, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach

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Wunderschoen-winterliche-Momente-im-Baerenpark
Wunderschoen-winterliche-Momente-im-Baerenpark
Ein Grunzen, ein Pfeifen, dann ein Schnaufen. In der hintersten Ecke der Eingewöhnungsbox Nr. 4 regt sich ein Schatten im Dunkel. Wenn es nicht intensiv nach Bär stinken, Entschuldigung, RIECHEN würde, dann wäre gar nicht sicher, ob Poldi tatsächlich noch auf seinem Strohlager liegt oder nicht. Poldi ist unser „Hausbär“, der aufgrund seiner Arthrose und Hüftprobleme im Wirtschaftsgebäude überwintert. Zum Fressen steht er tatsächlich auf und dreht eine Runde durch das Vorgehege; zum Koten und Pinkeln kommt er allerdings zielgerichtet wieder rein! Nun ja, so wird den Tierpflegern auch nicht langweilig in diesen trägen Wintertagen. Doch da flitzt ein weiß-oranger Blitz vorbei: mitten durch die Box!

 

Es ist Röckchen, eine unserer Park-Katzen, die sich mit Poldi angefreundet hat.Gemeinsam tapsen

Ungewoehnliche Spielkameradin fuer Poldi: Roeckchen
Ungewoehnliche Spielkameradin fuer Poldi: Roeckchen
und schleichen die Beiden zur Fütterung durch den Schnee im Vorgehege. Ihre Schwester Flöckchen ist da noch etwas skeptischer. Poldi und Schapi sind momentan unsere 23-Stunden-Winterschläfer. Den Großteil des Tages und der Nacht verbringen sie ruhend. Poldi in seiner Box, der blinde Schapi in seinem Strohlager draußen in der Freianlage 1 unter einem umgestürzten Baum. Eingerollt wie ein Osterhase im Nest liegt er da und nur die Ohren fangen an zu zucken, wenn er die Futterkarre hört.
Schapi-im-Strohnest
Schapi-im-Strohnest

 

Wirklich überrascht hat uns Ben. Völlig degeneriert nach 15 Jahren Daseins-Fristen in einer LKW-Garage hat er innerhalb kürzester Zeit instinktiv natürliche Verhaltensweisen gezeigt. Sobald er draußen in der Freianlage war, hat er die Lage ausgekundschaftet, eine unserer künstlich angelegten Höhlen entdeckt und gleich belegt. Seit Dezember sehen wir ihn nur alle 4-5 Tage, wenn er mal den Kopf aus seiner neuen Behausung steckt. Eine erfreuliche Entwicklung! Nur unsere Jurka zeigt uns wieder ihren sensiblen Wildbären-Charakter und kommt nicht so recht zur Ruhe. Zwar hat sie endlich die Höhle in Freianlage 2 angenommen und schläft nachts ein paar Stunden, doch ab dem frühen Morgen ist unsere Dame dann wieder aktiv, läuft ihre Runden und hat immer noch einen Bärenhunger. Ansonsten sind die Tage recht träge im Wolftal. Für uns auch mal Zeit für dringende Büro- und Werkstattarbeiten…

Dafür freuen wir uns umso mehr über SIE, unsere lieben Bärsucher, die kein Wind und Wetter scheuen, um nach den Bären zu schauen.

Wir freuen uns über jeden Ihrer Besuche! Bis bald, Ihr Bärenpark-Team

JK

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