Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, täglich geöffnet
Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald
Rippoldsauer Strasse 36/1, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach

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Wann die Wölfe wieder im Wolftal heulen bleibt ungewiss. Foto: V.Faupel
Wann die Wölfe wieder im Wolftal heulen bleibt ungewiss. Foto: V.Faupel
Tief Luft holen. Sachlich bleiben.

Liebe Freunde des Bärenparks, das fällt mir in dieser Angelegenheit zugegebenermaßen nicht leicht. Aber so ist das im Tierschutz. Hier kann man weder mit jahrelanger, was sag ich, jahrzehnterlanger Erfahrung noch mit jungen, motivationsvollem Überschwang Berge versetzen. In diesem Bereich ist vor allem Eins gefragt: Ausdauer und Beharrlichkeit. In Bezug auf unsere Wölfe, oder vorsichtiger ausgedrückt, die Wölfe, die wir zur Entlastung des vorherigen Halters und zum deutlichen Vorteil der Tiere zu uns in den Park holen wollten, ist genau diese Einstellung gefragt. Geduld. Vor kurzem ist unser Newsletter erschienen, in dem wir geschildert haben, dass wir in den ersten beiden Februar-Wochen den ersten Versuch unternehmen, die Wölfe zu holen. Genau das haben wir getan.

Einen Versuch gestartet. Wir haben unsere Beratung vom letzten Jahr wieder aufgenommen, unsere Erfahrung eingebracht, eine Fangvorrichtung vor Ort mit aufgebaut, damit am Tag der Übergabe alles gut klappt. Soweit so gut. Bis es dann zum bürokratischen Teil kam. Unsere Vertragspartner haben unseren Übernahme-Vertrag noch nicht einmal kommentiert sondern im Gegenzug einen aberwitzigen Kaufvertrag zurückgeschickt, den wir unmöglich annehmen konnten. Die Behörden haben sich daraufhin ebenfalls eingeschalten (denn nicht ohne Grund haben wir unsere Hilfe angeboten, die momentane Haltung im Sinne aller beteiligten Zwei- und Vierbeiner grundlegend zu verändern) und sich zu unseren Gunsten ausgesprochen. Nachdrücklich. Leider haben die Halter in der heißen Phase einer möglichen Einigung durch ein plötzlichen Ortswechsel alle weiteren Absprachen auf Eis gelegt.

 

Dieses Verhalten lässt uns nur verwundert den Kopf schütteln. Traurig den Kopf schütteln. Denn die Leidtragenden sind natürlich wieder einmal die Tiere. Die von all dem Wirr-Warr um ihre derzeitige Lebensweise natürlich nichts ahnen. Momentan können wir nichts tun als abzuwarten. Und zu hoffen, dass in diesem Fall für die Tiere entschieden wird. Wir werden Sie natürlich auf dem Laufenden halten und freuen uns zusammen mit unseren vier Bären natürlich weiterhin herzlich auf Ihren Besuch! AL

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