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Jurkas Kletterbaum ist in den Zaun gefallen
Jurkas Kletterbaum ist in den Zaun gefallen
Am gestrigen Mittwoch ist der von Besuchern und Mitarbeitern gefürchtete Ernstfall eingetreten: Ein Baum fiel krachend in den Zaun! Es ist keiner verletzt aber der Stromzaun ist zerstört worden und der Baum bot eine potentielle Ausstiegsmöglichkeit für die Bären, die noch in der Anlage waren. Das Team hat blitzschnell und wohlüberlegt gehandelt: Manuel Stollmayer fing mit Stefan Huber und weiteren Helfern sofort an den Baum zu zersägen und Rüdiger Schmiedel rief das Ü-70 Team zusammen. Julia Kerber und Annika Lürßen lockten die Bären mit Honigbroten und gutem Zureden in das Vorgehege. Schon nach kurzer Zeit konnten Ben und Poldi in dem Vorgehege separiert werden. Der blinde Schapi lag in der äußersten Ecke der Anlage und schien von dem Trouble um ihn herum gar nichts mitzubekommen. Er genoss die Sonne und machte keinerlei Anstalten sich von seinem Platz wegzubewegen. In der Zwischenzeit war das Ü-70 Team auch schon eingetroffen: Hermann Huber machte sich an die weitere Zerlegung des Baumstammes und Ernst Maier werkelte schon an der Instandsetzung des Elektrozaunes. Von ihm kam auch die doppeldeutige Aussage: Das ist ein richtiger“ Ernst-Fall“!

Später kamen Hans Gebele zum Abtransport und Otto Armbruster für das Aufstellen des Zaunelementes hinzu. Ehe man sich versah stand der Zaun wieder als wenn nichts geschehen wäre. Die ganze Aktion hat ca. eineinhalb Stunden gedauert. Das SWR Team, das die ganze Woche Aufnahmen im Bärenpark macht, hat die Aktion voller Staunen und Bewunderung gefilmt. Der Einsatz der Ehrenamtlichen wurde nicht inszeniert, sondern die Kamera musste einfach nur bereit gehalten werden. Nach dem anfänglichen Schreck konnte sich das Team selbst nur beglückwünschen zu der rekordverdächtigen Instandsetzung, die mit keinen unabhängigen Firmen so schnell hätte umgesetzt werden können. Auch die ständigen Versicherungen des Teams gegenüber den Besuchern, dass in so einem Falle die Bären nicht Schlange stehen, um nach „draußen“ zu gelangen, haben sich bestätigt. Wir propagieren sicherlich nicht, dass Tiere in Gefangenschaft keine Bedürfnisse nach einer natürlichen Umgebung haben, aber unsere Drei führen hier nach ihrer Gefangenschaft ein so ausgeglichenes Leben, dass sie nicht auf die erst beste Gelegenheit warten um sich aus dem Staub zu machen. Da ist ein Honigbrot doch eindeutig attraktiver als das unwirtliche Leben im Schwarzwald, in dem man doch nur gejagt werden würde. AL

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