Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, täglich geöffnet
Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald
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Das Bärenpark-Team konnte sich über bärsonderer Besuch und eine tolle Spende von den Weilersbären aus Weil der Stadt freuen
Das Bärenpark-Team konnte sich über bärsonderer Besuch und eine tolle Spende von den Weilersbären aus Weil der Stadt freuen
Ganz besondere Gäste durfte das Team des Alternativen Wolf- und Bärenparks vergangenen Samstag begrüßen – die Weiler Bären aus Weil der Stadt! Sie wissen nicht, wer das ist? Bei den Weiler Bären handelt es sich um eine Fasnetsgruppe der Narrenzunft „AHA“ aus Weil der Stadt mit historischer Tradition. Wenn Sie nun gut aufpassen, wird Sie die folgende Leidensgeschichte mit Happy End vielleicht an jene unserer Schützlinge erinnern:

 

Vor über hundert Jahren machten die Weil der Städter häufig Begegnung mit ziehendem Volk. Gemäß dem närrischen Brauchtum wurde diese damals fremdartig anmutende Kultur schon bald parodiert. Es gründete sich so vor ziemlich genau 111 Jahren die Zunftgruppe der „Zigeuner“. Da das ziehende Volk damals mitunter dressierte Bären mit sich führte, gingen selbstverständlich auch die „Zigeuner“ zur fünften Jahreszeit nicht ohne angekettete Narren im Bären-„Häs“ durch die Straßen. Über ein dreiviertel Jahrhundert setzte sich dieser Brauch fort bis die „Aufschreie“ der kostümierten Bären immer lauter wurden. Diese hatten nämlich von Jahr zu Jahr weniger Lust an der sprichwörtlich „kurzen Leine“ gehalten zu werden. Somit kämpften sie für ihre Unabhängigkeit und vor 33 Jahren ist es ihnen mit der Gründung einer eigenen selbstständigen Gruppe innerhalb der Narrenzunft tatsächlich gelungen die Ketten abzuschlagen. Seit diesem Tage stapfen die sogenannten „Weiler Bären“ ganz unabhängig durch das bunte Narrentreiben.

So schön diese Geschichte ist, sollten wir stets im Hinterkopf behalten, dass die beschriebenen Ketten nur aus dünnen Fäden gesponnen wurden. In der Realität sieht es leider ganz anders aus. Eingesperrt und unter widrigsten Umständen gehalten, finden wir noch in ganz Deutschland Zirkusbären, die zur Belustigung der Besucher dressiert werden. Nichts desto trotz sollten wir vor Allem einen Schluss aus dieser Geschichte ziehen: Obwohl der Kampf um die Freiheit lange dauern mag und oft und beschwerlich ist, kann dieser durchaus erfolgreich ausgehen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Weiler Bären, die einen „langen Weg“ auf sich genommen haben, um sich nun (ganz unabhängig) für die Freiheit und Rechte echter Bären stark zu machen.

Vielen Dank für eure Geldspende von über 200 Euro und Euer offenes Ohr für die Probleme der Vierbeiner!

SK, AL

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