Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald, täglich geöffnet
Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald
Rippoldsauer Strasse 36/1, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach

Rettet Pardo vor dem Tod!


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Tote Hose im winterlichen Bärenpark? Von wegen! Nicht nur die Wölfe sind unterwegs, nach dem großen Schnee wagen sich vereinzelt verschlafene Bären vor ihre Höhlen. Die Besucher sind amüsiert. Der Vergleich mit dem eigenen Neujahrskater drängt sich dem einen oder anderen auf.

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Am Montag bei schönstem Winterwetter hatte Tierpfleger Nico Holladi für die Wölfe aufgetischt. Innereien vom Rind standen auf dem Speiseplan. Die Wölfe bekamen zwar sofort mit, dass es etwas zu holen gab, ignorierten zunächst jedoch das angebotene Futter. „Die Wölfe sind derzeit schlecht auf uns Grünkittel zu sprechen“, sagte Nico Holladi halb im Scherz. Die drei Wölfe waren vor kurzem von den Tierpflegern eingefangen worden, um sie impfen zu können. „Im Moment reagieren die Tiere immer noch sehr argwöhnisch auf uns.“ Und zur Beruhigung für die Besucher schiebt er hinterher: „Sobald wir weg sind, werden sich die Wölfe ihre Beute holen.“ Bei herrlichem Sonnenschein hatten etliche Besucher in den Bärenpark gefunden. Die Ankündigung des Tierpflegers spornte an, auch bei Temperaturen knapp unter Null, etwas länger auszuharren.

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Das Warten lohnte letztlich. Die Wölfe benötigten zwar mehrere Anläufe, stießen mehrmals vor, zogen sich wieder zurück. Je mehr Krähen und Elstern sich jedoch am Fleisch versammelten, desto neugieriger wurden die Carnivoren und wagten es schließlich, sich an den Touristen vorbei zur Beute zu schleichen. Zwei der drei Wölfe machten sich schließlich über Rinderpansen und eine Lunge her. Das war nach dem Geschmack der Besucher, die über die Kraft von Wolf Adi staunten, der den großen Pansen mit erhobenen Kopf mehrere Meter trug, bevor er ihn für alle Anwesenden gut sichtbar zerlegte.

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Derweil erwachte in Anlage 1 Bär Bodo, der seinerseits Besucheraugen auf sich zog. Es war ihm deutlich anzumerken, dass er gerade noch im Tierschlaf gesteckt haben muss. Das Fell verstrubelt, der Hintern voller Stroh drehte er im Bereich seiner Höhle eine kleine Runde auf eher wackeligen Beinen. „Der hat wohl noch kalte Knochen“, kommentierte einer der Beobachter das Geschehen. Bodos Runde führte den Bären am Trog vorbei, wo er nur kurz Wasser nippte. Beim Versuch über das Becken zu steigen, glitt der Bär ab, was ihn nötigte, sich mit einer sportlichen Einlage abzufangen. Die Besucher quittierten dies mit einer Mischung aus Belustigt sein und Mitleid. Alle schienen es Bodo zu gönnen, dass er sich anschließend wieder in seine Höhle zurückzog. Mit weiteren winterlichen Freigängen der Bärenparkbären ist zu rechnen.

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