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Unsere Mission

  1. Verhaltensgerechte Notunterbringung von Wildtieren in Gefangenschaft
    Gerettete Wildtiere sollen in einer Umgebung leben, die ihren natürlichen Bedürfnissen und Verhaltensweisen entspricht. Unser Haltungskonzept berücksichtigt ihre natürlichen Habitatstrukturen, Gruppengrößen und Sozialstrukturen, körperliche Aktivität, Nahrungsgewohnheiten und das Zusammenleben mit Arten des gleichen Lebensraums. Eine verhaltensgerechte Unterbringung stellt sicher, dass die Tiere in einer gesunden Umgebung leben, die ihr Wohlbefinden und Überlebensfähigkeit in menschlicher Obhut verbessert.
  1. Beratung, Aufklärung und Bildung
    Wir erfassen und beobachten europaweit Bären-, Wolfs- und Luchshaltungen und suchen den Kontakt zu Zoos und Tierparks mit nicht verhaltensgerechten Haltungsbedingungen, um diese zu überzeugen, nicht weiter zu züchten und die Haltung aufzugeben oder zumindest zu verbessern. Wir bieten fachliche Beratung an, um gemeinsam alternative Lösungen zu finden. Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit vermitteln wir fachliches und sachliches Wissen zu den Lebensräumen, der Biologie, dem Verhalten und den Problemen der großen Beutegreifer Bär, Wolf und Luchs und anderer Arten. Wir führen Kampagnen zur Abschaffung von Missbräuchen in Zirkussen und anderen Einrichtungen mit schlechten Haltungen durch. Verhaltensgerechte Notunterbringung von Wildtieren in Gefangenschaft. Die nachhaltige Entwicklung, im Sinne der Agenda 2030, ist Ziel unseres Umweltbildungskonzepts. Damit ebnen wir den Weg für die Rückkehr der großen Beutegreifer in unsere und ihre heimische Natur. Wir motivieren zum kritischen Nachdenken über Haltungsformen und die wichtige Bedeutung von intakten Ökosystemen mit all ihrer Vielfalt
  1. Wildtiermanagement.
    Wir sehen wildlebende Bären, Wölfe und Luchse als natürliche und notwendige Öko-Ingenieure, die für ein ökologisches Gleichgewicht in Mitteleuropa sorgen können. Wir befürworten ihre Rückkehr nach Deutschland und fordern ihren Bestandsschutz in Europa.

    Für ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben mit diesen Wildtieren unterstützen wir verantwortliche Behörden mit unserem schnellen Einsatzteam bei der Begutachtung von Nutztierrissen
    - der Durchführung geeigneter Vergrämungsmaßnahmen, um Entnahmen verhaltensauffälliger Bären, Wölfe und Luchse aus der freien Wildbahn zu vermeiden
    - der Entnahme und Pflege kranker oder verletzter Wildtiere in geeigneten Auffangstationen und ihrer Wiederauswilderung
    - der Entnahme und dauerhaften Unterbringung von Hybriden sowie verletzten Wildtieren, die nicht mehr ausgewildert werden können

    Wir fördern und unterstützen andere Wildtier- und Artenschutzprojekte und sammeln durch Wildtiermonitorings wissenschaftlich verwertbare Daten zur Erfassung des Status quo zum Bestand und Verhalten von Bären, Wölfen und Luchsen und deren Entwicklung. Sie dienen als Grundlage für ein visionäres und nachhaltiges Wildtiermanagement in Gefangenschaft und in freier Wildbahn.
  1. Fachliche Weiterbildung
    Die STIFTUNG für BÄREN -Wildtier- und Artenschutz entwickelt ihre beiden Projekte in ihrer Funktion als Kompetenzzentren für die fachliche Weiterbildung verschiedener Akteure aus dem Natur-, Arten- und Tierschutz stetig weiter aus. Wir arbeiten vernetzt mit internationalen Experten aus Wissenschaft und Forschung zusammen.

Unsere Werte
Der faire und respektvolle Umgang mit Tieren ist unser oberstes Gebot. Wir pflegen eine offene und freundliche Kommunikation nach innen und außen. Die Arbeitsumgebung ist sinnstiftend und unterstützt innovative und demokratische Entscheidungsprozesse. Dabei legen wir Wert auf ein hohes Maß an Qualität. Wissen und Fähigkeiten sowie nachhaltiges Denken und Handeln werden gefördert. Vielfalt im Ausdruck der Persönlichkeiten von Menschen und Tieren empfinden wir als Bereicherung und gehen achtsam damit um.

Leitbild der STIFTUNG für BÄREN - Wildtier- und Artenschutz

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Zum Leitbild

 

Pädagogisches Konzept

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Zum pädagogischem Konzept

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