LAURA Kolumne 30.07.2023

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

habt ihr auch ein Haustier zuhause? Einen Hund oder eine Katze vielleicht? Viele haben ja auch einen Vogel. Die meisten Menschen kümmern sich gut um ihre Haustiere. Gern höre ich den Zaunguckern zu, wenn sie voller Zuneigung über ihre Tiere erzählen, über gemeinsame Erlebnisse mit ihren Hunden oder wie sie sich freuen, dass ihre Katzen sie auch mal aufs Sofa lassen. Aber leider gibt es auch andere Tierhalter. Wie oft schon mußte ich beobachten, wie Kätzchen, manchmal winzig kleine, plötzlich im Bärenpark auftauchten, ausgesetzt von ihren Besitzern. Manche marschierten ganz naiv durch unsere Anlagen. Da musste das Bärsonal sich ganz schön beeilen, um die Katzen den Wölfen schnell genug vor der Nase wegzuschnappen. Seit Kurzem kümmert sich unser Bärsonal um einige Dutzend Sittiche, die von Behörden beschlagnahmt wurden, weil der Besitzer sich nicht richtig kümmern konnte oder wollte. In wenigen Wochen können die Sittiche dann in unserer Voliere mit ihren Artgenossen leben. Das war nur eine von vielen Beschlagnahmungen. Eine Zaunguckerin erzählte von 176 Katzen, die aus einem Haushalt in ihrer Nachbarschaft herausgeholt wurden. All diese Tiere landen in schon überfüllten Tierheimen und brauchen dann dringend ein Zuhause. Viele Menschen, die so viele Tiere halten, sind psychisch krank und brauchen selber dringend Hilfe. Andere treibt nur die Gier nach schnell verdientem Geld mit Welpen oder Kätzchen. Die Tiere können nichts dafür, sie brauchen einfach ein gutes Zuhause. Wenn ihr also daran denkt, euch einen Hund anzuschaffen, schaut in den Tierheimen vorbei. Ihr findet bestimmt einen, der mit treuem Blick eure guten Vorsätze zum Schmelzen bringen kann. Und ein schnurrender Mitbewohner fürs Sofa ist dort auch zu haben. Ich selbst kann das leider nicht tun. Ich hab ja schon PEDRO.

Bis bald,
Eure Laura

JURKA Kolumne 30.07.2023

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JURKA Kolumne

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Als Dienstälteste Bärin hier im Schwarzwald habe ich schon so ungefähr alles gesehen und erlebt. Ich habe das Projekt wachsen sehen, egal, ob mit purer Muskelkraft oder großen Kränen. Doch gerade werkeln die Grünkutten an einem Bauwerk, dass auch ich so noch nicht gesehen habe. Zuerst dachte ich, es wird das Fundament für eine neue Höhle, einen Pool oder gar eine Bärenwasserrutsche.. aber mittlerweile sieht es aus wie eine Brücke. Und zwar von einer Anlage über den Fußgängerweg in eine andere! Könnt ihr euch das vorstellen, eine Wildbrücke hier direkt bei uns im Bärenwald? Schaut euch das am besten mit eigenen Augen an.

Was übrigens viele auch nicht glauben bevor sie es gesehen haben, ist ein Wolf, der sich auf Wassermelonen stürzt. Aber ich versichere euch, bei uns hier sind gerade Wassermelonenwochen und darüber freuen sich die Graupelze (fast!) genauso sehr wie wir Bären. Irgendwann kommt schließlich der Winter und dann können wir von Steinobst wie Zwetschgen oder Nüssen nur Träumen… Daher stammt auch das alte Bärensprichwort: man muss die Früchte futtern, wie sie fallen!

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA

Bären-REHA | Spendenaktion bei Betterplace

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Stein für Stein – oder vielmehr Zaun für Zaun arbeiten wir an der Fertigstellung unserer Bären-REHA. Doch was bei einem Meter Zaun alles dahinter steckt ist oftmals schwer zu sehen. Im wahrsten Sinne, denn beispielsweise gilt es die Anlage nicht nur über, sondern vor allem auch unter der Erde zu sichern. Dh. für jedes Stück Zaun, das ihr seht, gibt es auch eine ähnlich große Fläche an Untergrabschutz. Und damit nicht genug – gerade entsteht eine Brücke für die Bären, die über den Besucherweg in die andere Anlage führt und somit verbindet. Dies optimiert unser effektives Tiermanagement. Für jede Unterstützung bei der Finanzierung der Brücke, Erdarbeiten, des Zauns, der Stromlitzen und des Untergrabschutzes sind wir von ganzen Herzen dankbar. Schließlich bekommen wir als Tierschutzprojekt nicht solch eine Unterstützung wie ein Tierpark oder Zoo.

Daher haben wir nun bei Betterplace eine Spendenaktion gestartet. HIER könnt ihr unser Projekt für die traumatisierten Bären nicht nur finanziell unterstützen, sondern den Verlauf der Aktion verfolgen und mit anderen teilen.

Wir sagen schon einmal im Namen der Vierbeiner DANKE und freuen uns auf den Tag, an dem die erste Bärentatze die neue Anlage betritt.

Jetzt spenden und helfen

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Wildtiere als Urlaubsattraktion

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Urlaub rechtfertigt kein Tierleid

Einmal auf einem Elefanten reiten, mit Delfinen schwimmen oder einen Bären streicheln?

Für viele ein Traum und das Highlight des Urlaubes. Für das Tier jedoch bedeutet dieser Moment jahrelange Ausbeutung, sowie permanente Qual und Stress. Denn das Wildtier muss erst durch schmerzhafte Trainingsmethoden gebrochen werden, bevor es zur Touristenattraktion werden kann. Wildtiere bleiben Wildtiere, egal wie nah sie am Menschen leben. Selbst wenn sie der Mutter frühzeitig entrissen werden um sie auf den Menschen zu prägen. Letztendlich machen neben der Umgebung auch die Gene ein Wildtier zum Wildtier. So kommt es auch immer wieder zu „Unfällen“ wenn das Wildtier sich vielleicht bei der 100sten oder 1000sten Peinigung doch wehrt.

Fragt euch, bevor ihr Geld für Unterhaltung durch Tiere ausgebt, was genau ihr damit eigentlich unterstützt. Denn diese Momente der Erholung für euch können jahrzehntelanges Trauma und Leid für das Tier bedeuten.

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Moment der Woche KW30 | DARIA entspannt in A1

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Nachdem DARIA aufgrund einer Verletzung einige Zeit nicht in den Freianlagen unterwegs war, ist es wieder soweit und sie konnte in Anlage1. Dort nimmt sie es nun ganz gemütlich und entspannt sich auf einem großen Stamm.

Toll, DARIA wieder draußen zu sehen und wie schön sie es genießen kann!

Wenn auch ihr eure ganz besonderen, lustigen oder einfach schönen Momente mit uns teilen wollt, dann schreibt uns doch einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir freuen uns immer über Einsendungen.

Mehr Infos zu DARIAs Hintergrundgeschichte findet ihr in seinem Tierprofil. Den Link dazu findet ihr hier: https://www.baer.de/projekte/alternativer-wolf-und-baerenpark-schwarzwald/baeren-schwarzwald/3694-daria

JURKA Kolumne 24.07.2023

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JURKA Kolumne

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Was war das für ein buntes Treiben letztes Wochenende. Hab mich schon im Vorfeld gefragt, was die Grünkutten da auf dem Platz treiben. Räumen Bänke und Tische von A nach B, legen einen riesigen Teppich auf den Platz, dann noch Strohballen und überhaupt sind sie noch mehr am rumwuseln wie sonst. Dann habe ich gesehen, dass auch Nicht-Grünkutten sich mit Pavillons häuslich einrichten. Da war mit klar, dass es mal wieder Zeit für ein Event ist. Als ich dann am Morgen die Klänge ferner Naturvölker dezent im Wind hab mitschwingen hören, war mir sofort klar – Pow Wow im Bärenpark geht los!

Es gehört ja für mich ganz bärsönlich zu den schönsten Wochenenden im Jahr, wenn die Zeichen in der Kultur indigener Naturvölker stehen. Die hatten zwar keine Handys und Internet und auch keine Microwellen, aber sie waren auf Augenhöhe mit der Natur. Sie respektierten uns Wildtiere, lernten von uns und ließen uns leben. Ich würde mir das heute auch wieder wünschen. Darum geht es den Grünkutten bei dem Pow Wow: Mensch und Natur auf Augenhöhe bringen. Ich glaube, das geht auch in der aktuellen, technisch hochentwickelten Zeit ganz prima. Gibt schließlich nicht nur schwarz oder weiß, nein, die Welt ist bunt. Bunt wie die Kleidung der bärenstarken Tänzerinnen und Tänzer am Wochenende. Und wenn wir in der heutigen Zeit was gut gebrauchen können, dann ein wenig mehr farbenfrohe Zweibeiner.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!

Eure
JURKA

LAURA Kolumne 23.07.2023

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Bärin LAURA

Ihr lieben Zaungucker,

ach, die Ferienzeit ist schon eine angenehme Zeit hier im Bärenpark. Zaungucker aus allen Teilen Deutschlands und anderen Ländern kommen uns hier besuchen. Sie erzählen sich gegenseitig von ihren Erlebnissen, so dass man als ganz zufälliger Zuhörer die eine oder andere spannende Geschichte aufschnappen kann. Letzte Woche erzählten einige über ein Denkmal in einer Stadt im Norden, eine Meerjungfrau darstellend. Zufällig schweifte mein Blick dabei über die Nachbaranlage, den großen Teich und POPEYE, der sich auf dem großen Stein in Teichmitte räkelte und mit irgendeinem Fundstück spielte. An dem plötzlichen Lachanfall wäre ich fast erstickt. Meerjungfrau? Nein wirklich, ein Walross wäre wohl ein passenderer Vergleich. So pitschnass kann er sich auch nicht mehr mit einem plüschigen Fell herausreden. Das Thema der letzten Tage waren jedoch weniger Urlaubserzählungen, sondern eine Löwin, die angeblich in der Nähe von Berlin herumschleichen soll. Viele haben sich natürlich darüber lustig gemacht. Aber denkt mal daran, dass mein Bruder und ich auch auf der Straße umhergelaufen sind, als wir entdeckt wurden. Viele werden geglaubt haben, dass unser Entdecker nur einen zu viel im (Jäger) Tee hatte. Zu unserem Glück wurde damals nicht zum großen Halali geblasen, sondern mit Bedacht und den richtigen Mitteln gehandelt. Sonst wären GOLIATH und ich vielleicht ausgestopft in irgendeinem Naturkundemuseum gelandet. Glaubt also nicht, dass Großkatzen, Affen und sogar Bären in Deutschland nicht privat gehalten werden, legal oder illegal. Aber was macht man eigentlich, wenn man zum Beispiel einen Bären in einem viel zu kleinen Käfig entdeckt? Was muss alles geschehen, um ein solches Tier aus seinem Gefängnis zu befreien und zum Beispiel hier zu uns in den Bärenpark zu bringen. Kleine Zaungucker können das in einem Ferienprogramm mit viel Spannung und Bewegung am 27.07. erfahren. Falls ihr also Bärenretter werden wollt, kommt vorbei.

Bis bald,
Eure Laura

Moment der Woche KW 29 | Entspannen mit DAGGI

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DAGGI entspannt

Unser Moment der Woche ist diesmal ein Schnappschuss von DAGGI in einer ihrer typischen Posen: den Kopf ganz entspannt und etwas erhöht abgelegt. Aber lasst euch nicht täuschen - dabei hat sie trotzdem alles im Blick. Natürlich sucht sie sich hierfür ein schönes schattiges Plätzchen. So lässt es sich aushalten!

Wenn Ihr auch ein besonderen, lustigen oder einfach schönen Moment mit uns teilen wollt, dann schreibt uns doch einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Euer Team vom
Projekt WORBIS

PS weitere Infos über DAGGI findet Ihr HIER:

DAGGI

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Thüringer Umweltminister besucht Alternativen Bärenpark Worbis

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Umweltminister Stengele zu Besuch in Deutschlands erstem Bärenrefugium.

Die Kooperation mit dem Umweltministerium ist ein wertvoller Schritt für den nachhaltigen Wildtier- und Artenschutz in Thüringen. Auch in Zukunft wollen wir diese Zusammenarbeit pflegen.
Bernd Nonnenmacher | Geschäftsführung

Thüringens Umweltminister Bernhard Stengele besuchte unseren Alternativen Bärenpark Worbis. Auch eine Besichtigung der durch das Ministerium geförderten Erweiterung war ebenfalls Teil der Agenda. Die bestehende Kooperation mit dem Ministerium ist ein wichtiger Schritt für den Wildtier- und Artenschutz in Thüringen.

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