Wir nehmen Abschied von Wolf MILAN

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MILAN [2005-2020]

Schweren Herzens mussten wir uns am Samstag, den 25. Juli 2020, von Wolf MILAN verabschieden. Er ist friedlich im hohen Alter von 15 Jahren eingeschlafen. Nachdem er bereits vor einer Woche einen Schwächeanfall hatte, verlegten wir ihn in Quarantänestation, wo er beobachtet und medizinisch versorgt wurde. Unser Tierarzt vermutet das es ein Schlaganfall war, von dem sich der betagte Vierbeiner nicht mehr erholte.

2005 wurde er im Wildtier- und Freizeitpark Klotten geboren, wo er auf einer kleinen, kargen Fläche ohne Versteckmöglichkeiten leben musste. Eine Umgebung, die den scheuen und sensiblen Wolf schwer zusetzte. 2017 konnten er und weitere 6 Artgenossen gerettet und in unseren Tierschutzprojekten untergebracht werden. Während Altwolf MILAN nach Thüringen kam, fanden die jüngeren Wölfe im Schwarzwald ein neues Zuhause.

Gemeinsam mit den Bären JIMMY und KATJA verbrachte er seinen Lebensabend in der Seniorenresidenz im Bärenpark Worbis. In der naturbelassenen Freianlage mit all ihren Versteckmöglichkeiten blühte MILAN auf, entdeckte auf seine alten Tage mehr und mehr das Wildtier in sich. Elegant wanderte er an den Hängen entlang, kroch mit Vorliebe in die Bärenhöhlen. Die unzähligen Rückzugsmöglichkeiten nutzte er ausgiebig. Nur selten zeigte sich das scheue Tier, tauchte wenn dann meist leise wie ein Geist im Bärenwald auf und verschwand auch im gleichen Augenblick wieder.

Wir werden den cleveren, eleganten MILAN sehr vermissen und bedanken uns bei all seinen Paten für die jahrelange Unterstützung.

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JURKA Kolumne 26.07.2020

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Jurka-Kolumne

Ein Wort auf allen Vieren

Ciao und grüß Gott, liebe Leute! Bei dem herrlichen Wetter dieser Tage ist es schon fast ein Verbrechen, drinnen zu bleiben. Sommer, Sonne – das lassen sich auch die Grünkutten nicht zwei Mal sagen und so sind sie wild am arbeiten in den Anlagen. Nur was sie da genau werkeln kann ich noch gar nicht sagen. Ihr vielleicht? Irgendjemand muss doch was gesehen haben, bei den vielen Leuten, die gerade zu uns kommen. In einigen Teilen haben wohl schon die Ferien begonnen, so scheint mir. Jetzt bin ich nur noch gespannt, was sich die Grünkutten für ihr diesjähriges Ferienprogramm haben einfallen lassen.

Von wegen einfallen lassen: auch unser Charmeur ARTHOS ist nicht auf den Kopf gefallen, wenn es darum geht, Damen aus ihren Höhlen zu locken. Mit allen möglichen Tricks versucht er schon eine ganze Weile, die Französin FRANCA aus der Reserve zu holen, aber die glänzt bis dato eher durch grimmige Ablehnung. Doch ARTHOS zeigt sich davon unbeeindruckt. Konsequent wie Dauerregen bleibt er hartnäckig aber auch elegant bei der Sache. Ebenso hartnäckig, dafür überhaupt nicht elegant, randaliert ARIAN derweilen in den Freianlagen. Erst neulich wurde ein Haselnussbaum sein Opfer. Unsere gute alte KAJA hat das wilde Herumtoben ihres jugendlichen Liebhabers derweilen mit großer Begeisterung beobachtet.

Und währenddessen verpennen die faulen Wölfe wieder den ganzen Sommer. Stets und ständig liegen sie im schattigen Dickicht und schlafen. Man könnte fast meinen, sie sind in Sommerruhe gegangen.

Bleibt gesund und haltet die Ohren steif!

Eure
JURKA


 

Nach einer Woche im Schwarzwald - GAIA lebt sich ein

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Mag es ruhig: Wölfin GAIA

Es sind die frühen Morgenstunden in denen die Wölfin GAIA vorwiegend aktiv ist. Dann läuft sie durch ihre Freianlage, erkundet mit ihrer feinfühligen Art die Umgebung. Sie legt zunehmend wölfisches Verhalten an den Tag. Seit ihrer Ankunft ist mittlerweile eine Woche vergangen, in der sie wesentlich ruhiger geworden ist. Sie mag Rehfleisch und verabscheut Lärm, daher zieht sie es vor sich mit Beginn des Besucherverkehrs zurückzuziehen.

Wir freuen uns sehr beobachten zu können, wie die junge GAIA die Versteckmöglichkeiten in der naturbelassenen Freianlage nutzt und sich augenscheinlich äußerst wohl in ihrer neuen Umgebung fühlt. Die nächsten Wochen der Quarantänezeit werden zeigen, wie sich eine mögliche Vergesellschaftung mit den Bären gestalten könnte. Ein Zusammenführen mit dem Rudel BRIX, BRAX, BERIX, BASCO und BRANCO ist dahingehend unwahrscheinlich, denn die Wölfe dulden in der Regel keine Fremden in ihrem Familienverband.

Wir bedanken uns bei den Paten, Spendern und Unterstützern, die uns bei der Aktion GAIA unterstützt haben und uns den Rücken für unsere Tierschutzarbeit stärken. Wenn auch Sie GAIA unterstützen wollen, schreiben Sie uns einfach eine Mail unter schwarzwaldbaer.de oder besuchen unsere Seite.

 

HIER erfahren Sie mehr über die Aktion GAIA.

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Kinderparlament spendet für Tierschutz

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Politischer Nachwuchs für den Tierschutz!

„Wir bedanken uns von ganzen Herzen, auch im Namen der Tiere, für die selbstlose Aktion vom Kinderparlament. Es ist überragend mitzuerleben, wie sich die Jugend für den Umwelt-, Tier- und Artenschutz stark macht.“

Sabrina Schröder, Leitung Projekt WORBIS

Keine Frage – wir helfen! Mit dieser Einstellung engagierte sich das Kinderparlament Worbis sich für unser Tierschutzprojekt in ihrer Heimatstadt und sammelte Spenden. Der Erlös vom Kuchenbasar wurde komplett für die einst misshandelten Tiere gespendet. Am Dienstag, den 14. Juli, brachten die jungen Parlamentarier ihre Unterstützung persönlich vorbei, wurden von unserer Leiterin Sabrina Schröder herzlich empfangen. Sie erhielten eine spannende Führung, erfuhren viel über den nachhaltigen Tierschutz und sprachen über einen aktiven Arbeitseinsatz. In der Aktion und ihrem Besuch sieht das Kinderparlament auch einen Aufruf, das Tierschutz- und Kompetenzzentrum im Eichsfeld zu besuchen und zu unterstützen.

Wir sagen im Namen der Tiere von ganzen Herzen Danke!

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Herzlich willkommen im Schwarzwald GAIA!

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Herzlich willkommen GAIA!

Geschafft – um 3:30 Uhr trifft das Rettungsteam sogar vor dem Zeitplan im Schwarzwald ein. Die Fahrt lief souverän. Für Tier und Mensch steht zunächst eine verdiente Ruhe an. Gegen halb neun wird die Wölfin schließlich in die Freianlage gelassen. Sobald der Schieber der Transportbox aufgeht läuft sie gleich - vorsichtig, aber neugierig - in ihre neue Anlage, die speziell für sie für 4000,- Euro umgebaut wurde. Mit großem Interesse schaut sich GAIA nun ihr neues Zuhause an.

Um GAIA eine möglichst stressfreie Eingewöhnungsphase zu ermöglichen, haben wir einen Sichtschutz angebracht. Wir bitten daher alle Besucher_Innen um absolute Ruhe in diesem Bereich.

 

Es geht allen beteiligten gut und wir möchten uns ganz herzlich bei den Paten, Spendern und Unterstützern unseres Tierschutzprojekts bedanken, die solche Aktionen und vor allem die tiergerechte Unterbringung in unseren Freianlagen ermöglichen.

Info: morgen, am 17.Juli 2020 um 18:45 Uhr, läuft der Beitrag über die Ankunft von GAIA in der Landesschau SWR

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GAIA im Projekt Schwarzwald angekommen

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Herzlich willkommen GAIA!

Geschafft – um 3:30 Uhr trifft das Rettungsteam sogar vor dem Zeitplan im Schwarzwald ein. Die Fahrt lief souverän. Für Tier und Mensch steht zunächst eine verdiente Ruhe an. Gegen halb neun wird die Wölfin schließlich in die Freianlage gelassen. Sobald der Schieber der Transportbox aufgeht läuft sie gleich - vorsichtig, aber neugierig - in ihre neue Anlage, die speziell für sie für 4000,- Euro umgebaut wurde. Mit großem Interesse schaut sich GAIA nun ihr neues Zuhause an.

Um GAIA eine möglichst stressfreie Eingewöhnungsphase zu ermöglichen, haben wir einen Sichtschutz angebracht. Wir bitten daher alle Besucher_Innen um absolute Ruhe in diesem Bereich.

 

Es geht allen beteiligten gut und wir möchten uns ganz herzlich bei den Paten, Spendern und Unterstützern unseres Tierschutzprojekts bedanken, die solche Aktionen und vor allem die tiergerechte Unterbringung in unseren Freianlagen ermöglichen.

Info: morgen, am 17.Juli 2020 um 18:45 Uhr, läuft der Beitrag über die Ankunft von GAIA in der Landesschau SWR

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Herzlich willkommen GAIA!

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Herzlich willkommen GAIA!

Geschafft – um 3:30 Uhr trifft das Rettungsteam sogar vor dem Zeitplan im Schwarzwald ein. Die Fahrt lief souverän. Für Tier und Mensch steht zunächst eine verdiente Ruhe an. Gegen halb neun wird die Wölfin schließlich in die Freianlage gelassen. Sobald der Schieber der Transportbox aufgeht läuft sie gleich - vorsichtig, aber neugierig - in ihre neue Anlage, die speziell für sie für 4000,- Euro umgebaut wurde. Mit großem Interesse schaut sich GAIA nun ihr neues Zuhause an.

Um GAIA eine möglichst stressfreie Eingewöhnungsphase zu ermöglichen, haben wir einen Sichtschutz angebracht. Wir bitten daher alle Besucher_Innen um absolute Ruhe in diesem Bereich.

 

Es geht allen beteiligten gut und wir möchten uns ganz herzlich bei den Paten, Spendern und Unterstützern unseres Tierschutzprojekts bedanken, die solche Aktionen und vor allem die tiergerechte Unterbringung in unseren Freianlagen ermöglichen.

Info: morgen, am 17.Juli 2020 um 18:45 Uhr, läuft der Beitrag über die Ankunft von GAIA in der Landesschau SWR

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Aktion GAIA: Live Ticker – Wolfsrettung aus Litauen

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Auf den Weg in den Schwarzwald: GAIA

10:59 Uhr – Das Einsatz-Team der STIFTUNG für BÄREN [Bernd Nonnenmacher, Rüdiger Schmiedel und Teresa Carl] befindet sich gerade auf dem Rückweg von Litauen. Dort wurde eine Wölfin beschlagnahmt und befindet sich seit 7:00 Uhr Ortszeit in unserer Obhut. Die 2017 geborene Fähe GAIA wird im Projekt SCHWARZWALD ein neues Zuhause finden. Das Team und die Wölfin werden morgen früh in Bad Rippoldsau-Schapbach erwartet.

Hintergrund: 2017 wurden in Litauen zwei Wolfswelpen in einem Waldgebiet gefunden. Sie wurden per Hand aufgezogen und lebten in Privathaltung. Einer der Wölfe ist verstorben, der andere, die Fähe GAIA, wuchs zu einem Wildtier heran, wurde kaum noch zu handhaben, attackierte Besucher der Halterin. Die Wölfin kam in eine Hundeauffangstation, wurde für einen Hybriden gehalten, wies starke Verhaltensstörungen auf. Der Fall erregte großes, nationales Interesse, wurde zu einem Medienspektakel. Schließlich schaltete sich der Tierschutz ein und so konnte GAIA in Zusammenarbeit mit dem Ministerium beschlagnahmt werden, kam vorübergehen in dem Zoo Kaunas, Litauen, unter. Dort wurde sie am Mittwoch, den 15. Juli gegen 7:00 Uhr Ortszeit dem Einsatz-Team übergeben.

 

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Wolfsrettung aus Litauen - Live Ticker Aktion GAIA

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Auf den Weg in den Schwarzwald: GAIA

10:59 Uhr – Das Einsatz-Team der STIFTUNG für BÄREN [Bernd Nonnenmacher, Rüdiger Schmiedel und Teresa Carl] befindet sich gerade auf dem Rückweg von Litauen. Dort wurde eine Wölfin beschlagnahmt und befindet sich seit 7:00 Uhr Ortszeit in unserer Obhut. Die 2017 geborene Fähe GAIA wird im Projekt SCHWARZWALD ein neues Zuhause finden. Das Team und die Wölfin werden morgen früh in Bad Rippoldsau-Schapbach erwartet.

Hintergrund: 2017 wurden in Litauen zwei Wolfswelpen in einem Waldgebiet gefunden. Sie wurden per Hand aufgezogen und lebten in Privathaltung. Einer der Wölfe ist verstorben, der andere, die Fähe GAIA, wuchs zu einem Wildtier heran, wurde kaum noch zu handhaben, attackierte Besucher der Halterin. Die Wölfin kam in eine Hundeauffangstation, wurde für einen Hybriden gehalten, wies starke Verhaltensstörungen auf. Der Fall erregte großes, nationales Interesse, wurde zu einem Medienspektakel. Schließlich schaltete sich der Tierschutz ein und so konnte GAIA in Zusammenarbeit mit dem Ministerium beschlagnahmt werden, kam vorübergehen in dem Zoo Kaunas, Litauen, unter. Dort wurde sie am Mittwoch, den 15. Juli gegen 7:00 Uhr Ortszeit dem Einsatz-Team übergeben.

 

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