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Bärenkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober- Bärenkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Sehr geehrter Herr Staatsminister Dr. Schnappauf,

mit großer Traurigkeit habe ich davon gehört, dass der wilde Bär, welcher von Österreich nach Bayern eingewandert ist, von Ihnen zum Abschuß freigegeben worden sein soll.

Da es ein sehr gutes Angebot zur Rettung des Bären seitens der Tierstiftung "Vier...

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Sehr geehrter Herr Staatsminister Dr. Schnappauf,

mit großer Traurigkeit habe ich davon gehört, dass der wilde Bär, welcher von Österreich nach Bayern eingewandert ist, von Ihnen zum Abschuß freigegeben worden sein soll.

Da es ein sehr gutes Angebot zur Rettung des Bären seitens der Tierstiftung "Vier Pfoten" gibt, möchte auch ich Sie herzlich bitten, dieses Angebot anzunehmen und die Abschußgenehmigung wieder rückgängig zu machen. Gerade auf Grund dieses Angebotes, entfällt ja der Grund das schöne Tier abzuschießen und mit den heutigen guten und zuverlässigen Betäubungsgewehren ist der Bär ja auch gefahrlos in das Freigehege zu transportieren und insofern wäre eigentlich allen Seiten geholfen.
Falls der Bär in diesem Freigehege der "Vier Pfoten Stiftung" untergebracht werden kann, werde ich dafür im Rahmen meiner Möglichkeiten als Rentner eine Spende an diese Stiftung leisten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jürgen Krug
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Sehr geehrter Bärenpark!

Ich habe meine Facharbeit bei Ihnen über die beiden Schwarzbären geschrieben und erkundige mich immer noch über Ihre Projekte. Mittlerweile studiere ich Biologie.

Aufgrund des "Bärenskandals" von Hr. Schnappauf habe ich mich schon auf Ihrer Homepage erkundigt. Ich bin sehr froh, dass Sie sich für diesen Bären einsetzen. Auch ich habe ihm eine email geschrieben. Falls Sie bei diesem Thema noch Unterstützung brauchen, oder mir sagen können, was ich für diesen Bären machen kann, können Sie mich gerne kontaktieren!

Mit freundlichen Grüßen und viel Hoffnung für einen noch
glücklichen Bären!

Jessica Meißner
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Sehr geehrter Herr Dr. Schnappauf,

als Förderer und Pate eines Bären einerseits, als Geschäftsführer einer Kommunikationsagentur mit dem Schwerpunkt "Sanfter Tourismus" andererseits, würde ich eine "sanfte" Lösung Ihres Bärenproblems begrüßen.

Bärenparks in Deutschland und in Nachbarländern verbinden tiergerechte Haltung mit touristischen Aspekten - und in Ihrem Fall auch noch die Chance, zu zeigen, dass die Bären-Sensation nach 170 Jahren positiv für Bayern genutzt werden kann.

Waffen sind keine Lösung in der heutigen Zeit, sondern kreative und friedfertige Handlungsweisen, die zudem auch der Agenda21 gerecht werden.

Mit kreativen, bärenstarken Grüßen
aus Siegen

Klaus Zallmann
Managing Director

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Sehr geehrte Frau Lagemann,

ich habe mich auf Ihrer Homepage informiert und soeben ein Fax an Herrn Dr. Schnappauf versandt.
In der Hoffnung, dass bundesweit insgesamt genügend Engagement aufgebracht werden kann, um den Abschuß des Bären zu verhindern, drücke ich weiterhin die Daumen,

Viele Grüße

Alexandra Siemering
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Sehr geehrter Herr Lagemann,

wir finden es unglaublich, dass dieser Bär - der erste nach 170 Jahren in Deutschland - einfach abgeschossen werden soll. In Österreich, in der Schweiz, in Italien und Slowenien leben Bären, die ebenfalls Schafe oder Hühner erlegen und niemand regt sich darüber auf. Im Gegenteil sind unsere europäischen Nachbarn stolz auf ihre Bären. Wenn diese Personen in Bayern jetzt nicht wenigsten das Angebot zur Unterbringung dieses Bären in einem Freigehege annehmen, muss man sagen. dass Deutschland ein Land ist, das für Tierschutz überhaupt nichts übrig hat. Es ist auch eine Schande wie überängstlich die Deutschen in jeder Hinsicht reagieren, wenn es um ihre Sicherheit geht. In Churchill kommen im Herbst eine ganze Herde von hungrigen Eisbären, die auch im Ort nach Nahrung suchen und da sie dort weder Schafe noch Hühner finden, könnten sie eher für die Menschen gefährlich werden. Da dort trotzdem so gut wie nie ein Mensch angegriffen wird, sieht man wie lächerlich die Sorge dieser Bayern ist. Trotzdem hoffe ich sehr, dass dieser Bär gerettet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ilona Kloos
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Hallo Bärenpark,

ich schäme mich, als Bürgerin und Steuerzahlerin dieses Landes, für diese Entscheidung. Im Gegenzug bin ich sehr stolz auf Euch, weil Ihr zusammen mit den Vier Pfoten gleich eine Lösung erarbeitet habt. Toll! Da kann man nur hoffen, daß es gut ausgeht für das Tier und daß Ihr schneller seid als diese schießwütigen Jäger und Polizisten. Da die Kosten für Transport und Unterbringung von den beiden Stiftungen getragen werden, verstehe ich überhaupt nicht, daß man darauf nicht sofort eingeht und weiterhin auf dem Abschuß besteht. Ich kann mir das nur so erklären, daß es zum einen Leute gibt, die gern mal einen Bären erledigen wollen (praktisch! Sonst müssen sie dazu immer ins Ausland!) oder daß man hier zeigt, daß noch Zucht und Ordnung herrscht. Eben wie vor 150 Jahren.
Tierschutz 2006? Sorry, die Deutschen haben nichts dazu gelernt.

Viele Grüße, bis bald, Eure

Sabine Mehes aus Bretten
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(Sehr geehrter) Herr Staatsminister Dr. Schnappauf,

wie ich soeben erfahre, sind Sie nicht in der Lage mit Problemen umzugehen. Selbst dann nicht, wenn zwei erfahrene Organisationen Ihnen Lösungen und Hilfe anbieten. Ich fordere Sie hiermit auf: Lassen Sie Ihre Arbeit von Leuten machen, die das können und treten Sie unverzüglich zurück.
Als Deutscher muss man sich mittlerweile nicht nur in Deutschland schämen. Hier in Deutschland geht es schon länger nicht mehr um Menschen, Tiere oder Natur, sondern nur noch um Profit und Macht. Und Ihr Politiker steht da ganz mit oben an.

(mit freundlichen Grüssen)

Hans-Gerd Rockenberg
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Sehr geehrter Herr Minister Dr. Schnappauf,

im Anhang finden Sie eine Petition des Tierhilfe Hochfranken e.V., den in Bayern gesichteten Bären NICHT töten zu lassen!

Wir bitten Sie auch, die Hilfe von der Stiftung für Bären und von VIER PFOTEN in Anspruch zu nehmen!
Auch der Bund Naturschutz in Bayern e.V. lehnt die Tötung des Bären ab!

Geben Sie diesem Bären bitte eine faire Chance!

Auch die Menschen hier in Ihrem heimatlichen Raum zeigen starkes Interesse, Bären zu schützen! Wie Sie wissen, ist in Wunsiedel ein Bärenpark geplant!

Werfen Sie bitte nicht das Licht des Widerspruchs auf unsere / Ihre Region - auf der einen Seite ein Schutzprojekt für Bären, auf der anderen Seite die sinnlose Tötung eines Bären!

Handeln Sie bitte im Sinne des Tierschutzes!

Mit freundlichen Grüßen aus Hof,
Nicole Gruber
1. Vorstand
Tierhilfe Hochfranken e.V.
www.tierhilfe-hochfranken.de
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Sehr geehrter Herr Schnappauf!

Ich habe leider von dem Fall des Bären hören müssen, der sich nach 170 Jahren als erster wieder über die Grenze getraut hat!
Ich kann nicht verstehen, dass er erst herzlich begrüßt wird und dann, wenn er seinem natürlichen Instinkt folgt einfach abgeschossen werden soll!
Es gibt andere Lösungen, die garantiert geeignet sind, als das Gewehr zu laden und draufzuhalten!
Überlegen sie bitte mal, dass es in anderen Ländern auch funktioniert mit wilden Raubtieren nebenan zu leben! Schafe und Hühner können geschützt werden!
Bitte überdenken Sie, ob es wirklich notwendig ist, dieses Tier zu töten!
Muss dieses Leben ausgelöscht werden? Darf die Natur nicht leben?

Mit freundlichen Grüße, Eva-Maria Marx
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Hallo!

Meine Meinung dazu können Sie gerne haben. Das ist mal so wieder typisch deutsch. Meinungen, Statements, Begründungen wie im Mittelater. Die deutsche Bevölkerung möchte einfach nichts dazu lernen. Und dann auch noch unsere doch sonst so vorbildliche Seite im Süden. Eine bedrohte Tierart zu erschiessen ,weil er zu nah zum Menschen kommt. Vielleicht eher der Mensch zu nah ans Tier, oder? Wie wäre es denn mal erst mit Betäubung und Wiederausgliederung in ein nicht so dicht besiedeltes Gebiet oder vielleicht eine Übergabe in ein tiergerechtes zu Hause wie in einen alternativen Bärenpark?Wenn ich mir es so recht überlege, in was für einer gedankenlosen Welt wir leben, frage ich mich welches Säugetier an der Spitze der Nahrungskette stehen sollte. Aber wir ziehen es lieber vor die Überlegenen zu spielen und hetzen wildgewordene Bauern auf die Jagd nach einem Bär, der seinen Instinkten folgt, aber leider in einer Welt gelandet ist, deren Menschen über sein Leben entscheiden, die nicht mehr Verstand haben als eine Toastbrotschnitte.
Miriam Wenningmann
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Liebe Frau Lagemann,

mein Mann und ich zittern schon die ganze Zeit um das Leben dieses armen
Geschöpfes. Es wäre eine unbeschreibliche Grausamkeit den Bären hinterhältig
zu ermorden - zudem es doch, wie von "Vier Pfoten" dargestellt, wirklich
akzeptable Lösungen gibt. Der Bär hat Schafe gerissen, weil er sich halt
ernähren muß (wir gehen dafür zum Metzger) - aber was schreibe ich? Es ja
garnicht um die Schafe als Lebewesen, sondern schlicht und einfach um den
finanziellen Schaden.
Ich hoffe, daß das Todesurteil ganz schnell aufgehoben wird! Hoffentlich ist
es nicht schon zu spät. Das wäre furchtbar.

Danke für Ihren Sondernewsletter.

Herzliche Grüsse und bis bald
Vera Kebsch-Müller und Reinhard Müller
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Sehr geehrter Herr Staatsminister Dr. Schnappauf,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir protestieren entschieden gegen die beabsichtigte Tötung des Bären und tun Ihnen unsere Empörung über diese Maßnahme kund.

Wir bitten Sie, die von Ihnen am 22.05.06 erteilte Abschussgenehmigung für den Bären mit Wirkung von sofort zurückzunehmen.

Statt dessen bitten wir, den ausschließlichen Lebendfang des Tieres anzuordnen und das Angebot der VIER PFOTEN ? Stiftung für Tierschutz und der Stiftung für Bären, Ihnen mitgeteilt mit deren Schreiben v. 22.05.06, anzunehmen.

Gründe:

Wir verkennen nicht, dass ein freilaufender Bär in besiedeltem Gebiet eine erhebliche öffentliche Gefahr darstellt, gegen die der Staat eine grundsätzliche Abwehrpflicht hat.

Durch das vg. Angebot der beiden Tierschutzorganisationen kann aber diese Gefahr definitiv und für den Staat kostenfrei abgewendet werden zum Wohl von Mensch und Tier. Allein schon deswegen entzieht das Angebot der beiden Tierschutzeinrichtungen der Abschussgenehmigung u.E. weitgehend die Rechtsgrundlage, erst recht die mora-lische Legitimation. Ein gleichwohliges Festhalten an der Tötung des Bären wäre eine schlichte Überreaktion des Staates und zugleich ein unmenschlicher Akt.

So ist hinreichend dargelegt. dass die Tötung des Bären eine grob unverhältnis-mäßige Maßnahme wäre. Die jederzeitige Wahrung der Verhältnismäßigkeit der Mittel ist aber ein Rechtsgut von hohem Rang und ein vertrauensbildender Grundpfeiler unserer Rechtsordnung.

Der logisch geleitete Mensch ist dem instinktgeführten Tier gegenüber deswegen im-mer im Vorteil, da er zwischen den Alternativen abzuwägen vermag, also die Wahl hat. Und wenn man nun die Wahl hat, eine Waffe mit einer Bleikugel oder aber mit einem Betäubungsmittel zu laden, so sollte die Kugel eben nicht die erste Wahl sein. Denn das Tier hat wie gesagt keine Wahl, keine Alternative, es ist seinen Instinkten zwang-haft unterworfen, es hat keine Chance.

Und es gibt genug Experten, die auch aus einer Entfernung von weniger als 30 Meter einen hervorragend platzierten Betäubungsschuss setzen können. Bestimmt.

Herr Staatsminister Dr. Schnappauf, bitte seien Sie souverän und geben Sie dem Bä-ren und den Tierschutzorganisationen eine faire Chance.

Herzlichen Dank.
Tino und Doris Rülke

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Sehr geehrter Herr Minister Schnappauf,

ich fordere Sie auf die Abschussgenehmigung für den in Bayern umherstreifenden Braunbären mit sofortiger Wirkung aufzuheben.

Mir scheint die Verhältnissmässigkeit eines Abschusses des Tieres aufgrund der Vorfälle wie Schafsriß und den "Einbruch" in einen Hühnerstall absolut nicht gegeben zu sein. Das Verhalten des Bären liegt in seiner Natur und der Schaden der dadurch bisher entstand liegt in keinem nennenswerten Bereich, eine Attacke auf Menschen steht nicht zu befürchten. Nach 170 Jahren "bärenfreier" Wälder in Deutschland, sollten wir überglücklich über die Wiederansiedlung von Wölfen und Bären sein. Die Artenvielfalt und dessen Schutz sollte eines der obersten Gebote Ihres Ministeriums sein. Im Falle des "bayerischen" scheint mir doch mehr die Jägerlobby den Ton anzugeben, die zum einen mit Sicherheit eine Bärenjagd begrüßt, zum anderen besorgt über die Wildbestände, lieber heute als morgen den Bären abschießen würde.

Wie Sie wissen, Herr Minister, hat Ihnen die Stiftung für Tierschutz und die Stiftung für Bären ein ausdrückliches Unterbringungsangebot für den Bären in einem Freigehege unterbreitet. Ich bitte Sie inständig die Abschussgenehmigung aufzuheben und das Angebot der Stiftungen anzunehmen, um dem Bären ein artgerechtes weiterleben zu ermöglichen. Schlimm genug, das uns nichts besseres einfällt, wenn sich ein wildes Tier wieder ansiedelt, es sofort einzusperren.

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Parth
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Pressemeldung

Blackfoot-Medizinmann Devalon Small Legs fordert die Deutschen auf:
Lasst den Bären leben

(Radebeul, 23. Mai 2006) "Wenn Ihr den Bären tötet, dann zeigen die
Deutschen ihre wahre Natur - Tut es nicht!" Der kanadische
Blackfoot-Indianer Devalon Small ist entsetzt, dass der junge Bär in den bayerischen Alpen jetzt zum Abschuss freigeben ist. "Wenn ein Bär nach Hause kommt, dann soll man ihn willkommen heißen", sagte Devalon, der
derzeit in Radebeul ein monumentales Wandbild eines Heiligen Bären malt. "Der Bär ist ein sehr starkes, heiliges Tier und seine Wiederkehr ist ein Segen für die Deutschen", er sei ein Symbol, dass nicht alles hoffnungslos ist, erklärte der 51jährige Medizinmann. Man solle das Tier
schonen und in einen Wildpark bringen.
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Sehr geehrter Herr Staatsminister,
mit tiefer Betroffenheit nehme ich zur Kenntnis, dass das Bayerische Stattsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, repräsentiert durch Ihre Person, sowie die untergeordneten Ämter im Falle des aus Österreich eingewanderten Braunbären vollkommen überfordert sind und absolute Inkompetenz beweisen. Die Freigabe des Abschusses ohne die Alternative des Betäubens und Einfanges in Erwägung zu ziehen spiegelt ein spät-mittelalterliches Denkmodell auf dem Niveau bierseliger Wirtshaustische wieder. Offensichtlich ist man in Bayern nicht einmal mehr in der Lage einfachste logistische Aufgaben wie die Beschaffung von Betäubungswaffen zu lösen (Wie ein leitender Forstbeamter in der BILD Zeitung zugibt). Besonders peinlich ist, dass man mittlerweile bereits in den USA (Vgl. Webpage CNN) aufmerksam wird, Sie somit Schaden für die gesamte Bundesrepublik Deutschland anrichten. Ich jedenfalls schäme mich, dass mein Geburtsland Bayern geistig immer noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen ist.

gez. Hans-Peter Kiermeier
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Hallo Bärenpark Team
Mit großer aufregung habe ich die vielen Gastbeiträge im Bärenforum gelesen.
Ich bin Mitglied in Fabs .
natürlich hab ich auch eine mail an Herrn Schnappauf gesendet.
Aber ich denke auch 1 Milionen Mails beeindrücken Herrn Schnappauf nicht,da seine Mitarbeiter/innen die bestimmt nicht zuteil werden lassen
Wie wär es mit ein Aufruf in vielen Städten, das Anliegen der Bärenfreunde,auf die Strassezu legen.Vieleicht können Zehn/Hundert tausende Menschen auf der Strasse bei Demos Mehr bewirken als Millionen Mails
Mit Bärigen Grüssen
Lars Fischer
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An wwf: m.d.B. um Rückantwort

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte um eine kurze Positionsbestimmung des WWF zum Bärenmanagement in Bayern. Aus den aus Fernsehen und Presse zugänglichen Informationen kann man diese jedenfalls nur als "zwielichtig" definieren. Einerseits betreibt der WWF in Österreich ein vorbildliches Bärenprojekt, andererseits opfert man in den "heute" Nachrichten eine offensichtlich von der Situation vollkommen überforderte junge Mitarbeiterin, die dem Abschuss des Bären zustimmt (oder dazu gezwungen wird). Insofern wäre ich für eine Positionsbestimmung dankbar. Um spätere Rückfragen meinerseits an Sie zu vermeiden, teile ich ihnen vorsichtshalber noch mit, dass ich selbst mit verschiedenen Wolf- und Bärenprojekten in den USA verbunden bin und somit als Antwort nicht die üblichen seichten Pressestatements erwarte.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Peter Kiermeier
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Sehr geehrter Herr Staatsminister,

als das für Tierrechte zuständige Bundesvorstandsmitglied meiner Partei darf ich Sie hochachtungsvoll bitten, das gemeinsame Angebot der VIER PFOTEN ? Stiftung für Tierschutz, Hamburg, und der Stiftung für Bären, Worbis, zur Unterbringung des nach Bayern eingewanderten Bären unbedingt und zeitnah anzunehmen.

Wenn es momentan keine Möglichkeit eines Lebens in freier Natur für diesen Bären geben sollte, wäre das Freigehege bei München eine Alternative. Eine Lösung für Mensch und Bär darf es aber nur ohne Tötung dieses majestätischen Tieres geben!

Es ist ein gutes Zeichen der Natur, wenn Beutegreifer wie Bär, Wolf oder Luchs zu uns zurückkehren. Da aber die ursprünglichen Lebensräume für diese Tiere nicht mehr vorhanden sind, brauchen wir für solche Fälle Management-Pläne, um ein ungezwungenes und vor allem friedvolles Mit- und Nebeneinander von Mensch und Tier zu gewährleisten. Dabei steht auch die Politik in der Pflicht!

Sehr geehrter Herr Dr. Schnappauf, die Todesstrafe ist keine Lösung ? weder für den Bären, noch für die Menschen und schon gar nicht für die Politiker! Bitte wenden Sie sich an die VIER PFOTEN und die Stiftung für Bären, zumal diese beiden renomierten und gerade in der Bärenrettung erfahrenen Tierschutzorganisationen für Transport, Unterbringung und Kostenübernahme sorgen würden.

Gestehen Sie dem Bären sein Recht auf Leben zu. Die wiederkehrenden Beutegreifer sind Hoffnungsträger der Artenvielfalt in unserer heimischen Natur. Vielen Dank.
.
Mit menschen-, umwelt- und tierfreundlichen Grüßen, in Hoffnung und Erwartung.

Malchow
Generalsekretär
Die Tierschutzpartei
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Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Schnappauf,

es hat den Anschein, daß in Bayern die auf Bundesebene geltenden Gesetze und Grundsätze keine Anwendung (mehr) finden. Seit 17 Jahrzehnten gab es in Deutschland keine Bären mehr. Als sich abzeichnete, daß ein Bär aus Österreich Richtung Deutschland unterwegs war, sollen Sie, sehr geehrter Herr Schnappauf, die folgende Pressemitteilung gegeben haben:
http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/tagesthemen/tt_list.php?p=54791&more=1

Lange währte die Freude über den Bären wohl nicht, denn obwohl es allgemein bekannt ist, daß sich Bären zwar überwiegend vegetarisch ernähren, fressen sie gelegentlich auch mal Fleisch. Dies wird dann als ?abnormales Verhalten? betitelt und der Abschuß freigegeben. Auf der Homepage des bayrischen Landesregierung wird Herr Schnappauf zitiert:
?Zur Sicherheit der Bevölkerung muss dieser Bär aus der freien Wildbahn entnommen werden.?
Als studierter Jurist sollte Herr Schnappauf wissen, daß vor einer derartig eingreifenden Maßnahme eine Abwägung der betroffenen Rechtsgüter vorgenommen werden muß. Ob der Bär seine natürliche Scheu vor dem Menschen verloren hat, ist bisher nicht bekannt, sondern wird von Herrn Schnappauf nur vermutet. Die Stiftung für Bären hat Herrn Schnappauf eine Alternativunterkunft für den Bären angeboten, nachdem bekannt wurde, daß der Bär in Bayern lediglich als Bettvorleger noch willkommen ist.
http://www.baer.de/sfb/index.php
Auf der Homepage des bayrischen Staatsministeriums für Umwelt wird weiterhin der Abschuß des Bären zugelassen und Hinweise für die Jäger zur erfolgreichen Jagd gegeben.
Fakt ist, daß der Bär einige Schafe und Hühner gerissen hat. Während der Maul- und Klauenseuche und der Vogelgrippe wurden zur Prophylaxe deutlich mehr Tiere getötet, die tatsächlich nicht infiziert waren. Weder die Schafe noch die Hühner sind in Deutschland ausgestorben. Das Aussterben des Bären wurde durch den Menschen verursacht. Jetzt tut der Mensch alles, um diesen Zustand aufrecht zu erhalten.
Meines Erachtens muß eine Abwägung der betroffenen Rechtsgüter zu dem Ergebnis kommen, den Bären zu markieren und zu beobachten. Wenn der Bär weiterhin auf Beutejagd in der Nähe der Menschen geht, sollte das Angebot der Stiftung für Bären angenommen und der Bär in das Freigehege bei München umgesiedelt werden.
Die Zuwanderung eines seit langem in Deutschland ausgestorbenen Tieres betrifft meines Erachtens Bundesinteressen. Jedenfalls hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf, daß die auf Bundesebene zuständigen Behörden eine Stellungnahme dazu abgeben, ob sie mit der Vorgehensweise Bayerns einverstanden sind.

Mit freundlichen Grüßen

A. Sembach
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Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Erstaunen und Entsetzen stelle ich fest, wie sich WWF (das sich Tierschutzorganisation nennt) im Falle des eingewanderten Bären verhält. Zuerst wir der Bär von einem so genannten Artenschützer namens Volker Homes begrüßt und am nächsten Tag befürwortet WWF den Abschuss des Bären. Solch eine Vorgehensweise ist mir sehr schleierhaft.
Anscheinend ist dem WWF die Jägerlobby und Aussagen von Wildbiologen wichtiger, als sich einen Rat von Bärenexperten der Stiftung für Bären in Worbis einzuholen, die über 10 Jahre tagein und tagaus mit Problembären konfrontiert sind. Nebenbei bemerkt ist von der Stiftung für Bären schon seit längerem darauf hingewiesen worden, dass die Möglichkeit einer Bäreneinwanderung sehr gross ist und das geeignete Maßnahmen ergriffen werden können um das Problem in den Griff zu bekommen. Ferner wurde dem Hr. Schnappauf auch der Vorschlag gemacht, den Bären in einem artgerechten Park in Bayern unterzubringen. Anscheinend hat der liebe Politiker es nicht nötig, sich dazu zu äußern.
Ich protestiere hiermit aufs schärfste gegen die Einstellung des WWF und bitte um Stellungnahme. Sollte das WWF von seiner Einstellung sich nicht nachhaltig distanzieren werde ich nach jahrelanger Mitgliedschaft diese sofort kündigen.
MFG

Rudi Koller
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Liebes Bärenteam, vielen herzlichen Dank, dass Sie sich gemeinsam mit den Vier Pfoten um das Leben des eingewanderten Bären bemühen!!!! Als ich von der Einwanderung erfuhr, überwiegte instinktiv nicht die Freude, sondern das Zweifeln, ob der Bär hier in Ruhe leben darf. Und kaum später hörte man überall die Nachricht, dass er zum Abschuss freigegeben ist. Furchtbar! Der Tod des Tieres ist freilich die einfachste Lösung für die Behörden. Um eine Lösung, die jedoch auch dem Tier zugunsten ausfällt, macht sich von denen keiner Gedanken. Als ich von Ihrem Engagement für den Bären hörte, fiel mir ein Stein vom Herzen und ich hoffe inständig, dass das Einfangen des Bären bald unproblematisch glückt und er sich in dem neuen Domizil gut einlebt. Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe!!! Ich werde den Bärenpark Worbis bestimmt bald wieder besuchen, der letzte Besuch ist leider schon wieder lange her. Alles Gute und viel Erfolg wünscht Kerstin Wuthenow
Bitte geben Sie den Bären nicht auf!! Er braucht Sie! Tausend Dank :-)






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Posted: 2006-05-23 11:12:02

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