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Wildtierkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober Wildtierkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Pünktlich zum 10. Geburtstag des Bärenparks gab es nicht nur Gratulationen, sondern auch Überraschungen. Der Alternative Bärenpark wurde am 3. Juni mit dem Hessischen Tierschutzpreis ausgezeichnet.
Minister Wucherpfennig von der Thüringer Staatskanzlei gratulierte persönlich im Bärenpark und nahm die Grundsteinlegung für das künftige Service-...

Pünktlich zum 10. Geburtstag des Bärenparks gab es nicht nur Gratulationen, sondern auch Überraschungen. Der Alternative Bärenpark wurde am 3. Juni mit dem Hessischen Tierschutzpreis ausgezeichnet.
Minister Wucherpfennig von der Thüringer Staatskanzlei gratulierte persönlich im Bärenpark und nahm die Grundsteinlegung für das künftige Service- und Besucherzentrum vor. Und das Wolfsrudel überraschte gleich mit vierfachem Nachwuchs.

Hessischer Tierschutzpreis 2006
Bereits zum dritten Mal wurde der Bärenpark in Worbis für seine vorbildliche Tierhaltung und für seine Kompetenz in Sachen Tier-, Natur- und Artenschutz ausgezeichnet. Im Jahr 2001 gab es bereits den Thüringer Tierschutzpreis, 2002 den Hasseröder Naturschutzpreis und nun, am 3. Juni 2006, den Hessischen Tierschutzpreis 03.

Noch immer ? und das nunmehr seit 10 Jahren - ist der Bärenpark ein in Deutschland einzigartiges Tierschutzprojekt. Allerdings konnten mit fachlicher Unterstützung der Worbiser Bärenspezialisten inzwischen einige Bärenfreianlagen in Deutschland errichtet werden wie u.a. in Poing, Wiesbaden und Thale. Doch nach wie vor ist das Bärenrefugium in Worbis in seiner Art einmalig und Kompetenzzentrum. So schätze das auch die Tierschutzbeauftragte Hessens, Frau Dr. Madeleine Martin, ein und schlug den Bärenpark Worbis für den Hessischen Tierschutzpreis 2006 vor. ?Viele Zoos können von den Worbisern lernen, die hier eine vorbildliche und natürliche Tierhaltung präsentieren?, so Dr. Martin. Dieser Tierschutzpreis wurde gestern in Hessisch-Lichtenau von Frau Dr. Claudia Ludwig, Redakteurin der Sendung ?Herrchen gesucht? im HR 3 an den Geschäftsführer der Stiftung für Bären, Rüdiger Schmiedel, überreicht.

Minister nimmt Grundsteinlegung vor
Der Chef der Thüringer Staatskanzlei, Minister Gerold Wucherpfennig, ließ es sich als Schirmherr des diesjährigen Festivals nicht nehmen, persönlich zur Auszeichnung zu gratulieren und die Grundsteinlegung für das Service- und Besucherzentrum, das an der Bärenfreianlage errichtet werden soll, vorzunehmen. Noch in diesem Jahr soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Er würdigte zudem den schnellen Einsatz der Worbiser Bärenfachleute zur Rettung des ersten Bären in Deutschland, JJ1, in Poing. Die Worbiser protestierten nicht nur gegen den verordneten Abschuss von JJ1, sondern organisierten seine Unterbringung, falls der Bär lebend gefangen werden sollte.

Ansturm zum Bärenfest
Über 3500 Besucher nutzten den Pfingstsonntag, um das 10. Bärenfest im Worbiser Bärenpark zu erleben. Neben Aktionen für Jung und Alt gab es aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums außerdem ein Künstler-Teddydorf. Einen Ansturm gab es unter anderem auf den Stand der auf 300 Stück limitierten Plüsch-Maika, kreiert und hergestellt in der Plüschtierwelt Kösen, die zum Bärenfest erstmalig vorgestellt und verkauft wurde. Die echte Bärin Maika, die als erster Petz 1997 die Freianlage beziehen durfte, stand dafür zuvor Modell.

?Jubiläums?nachwuchs bei den Wölfen
Und auch von den tierischen Bewohnern des Bärenparks gab es eine Überraschung zum Geburtstag: Die Jungwölfin Shiara, geboren 2003 im Bärenpark, präsentierte zwei Tage vor dem Bärenfest ihren vierfachen Nachwuchs. Zwei propere Fähen und zwei knuffige Rüden haben am 7. Mai 2006 das Licht der Bären-Wölfe-Freianlage erblickt und zeigen sich nun, im Alter von vier Wochen, immer häufiger. Somit gibt es das vierte Mal bei den Worbiser Wölfen Nachwuchs.

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Die Jubiläumswelpen. Foto: Vera Faupel
Die Designerin aus Kösen, Annekatrin Mehlan, und Uwe Lagemann, Leiter Bärenpark, mit Maika aus Plüsch, die hier symbolisch ihren alten Käfig verlässt.
Foto: Hermann Jakob
Minister Wucherpfennig beim Vergraben der Hülse an der Stelle des künftigen Service- und Besucherzentrums.
Foto: Hermann Jakob
Posted: 2006-06-04 17:46:57

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