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Bärenkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober- Bärenkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Die nächste Wanderung unter dem Motto ?Auf den Spuren der Braunbären? findet am Sonnabend, dem 02.02.2008, statt. Ziel der Exkursion ist der Stausee zwischen Teistungen und Tastungen.

Diesen See gab es selbstverständlich zur Zeit der letzten frei lebenden Bären noch nicht. Allerdings gehören kleinflächige Anstauungen zur natürlichen...

Die nächste Wanderung unter dem Motto ?Auf den Spuren der Braunbären? findet am Sonnabend, dem 02.02.2008, statt. Ziel der Exkursion ist der Stausee zwischen Teistungen und Tastungen.

Diesen See gab es selbstverständlich zur Zeit der letzten frei lebenden Bären noch nicht. Allerdings gehören kleinflächige Anstauungen zur natürlichen Fließgewässerdynamik, so dass Braunbären auch im Eichsfeld mit ähnlichen Biotoptypen konfrontiert worden sind. Außerdem entwickelt sich vor allem im Zuflussbereich des Stausees eine Verlandungsvegetation, wie sie auch an natürlichen, von Menschen unbeeinflussten Gewässern zu finden ist.

Typisch sind schwarzerlen- und weidenreiche Bruchwaldbestände. Da solche Bruchwälder in der Regel nicht forstwirtschaftlich genutzt werden und auch heute noch - wie am Stausee Tastungen - an geeigneten Standorten spontan und ohne Zutun des Menschen entstehen, kann man sie als die einzigen wirklichen ?Urwälder? Deutschlands ansehen.

Schwerpunkt der Exkursion soll aber die Beobachtung der Wasservögel am Stausee sein. Die wenigen größeren Stauseen im ansonsten gewässerarmen Eichsfeld üben eine große Anziehungskraft auf durchziehende Wasservögel aus, zumal sie auf dem Durchzugskorridor zwischen dem Harz und dem Thüringer Wald liegen. Viele Vogelarten nutzen so auch den Stausee Tastungen als Rastgewässer und Überwinterungsgewässer. Die Exkursionsteilnehmer dürfen mit verschiedenen Entenarten, Gänsen, Tauchern, Kormoranen, Graureiher und auch einzelnen Limikolenarten (Schnepfenvögeln) rechnen.

Treffpunkt für interessierte Teilnehmer: 9 Uhr am südlichen Ortseingang von Tastungen (Richtung Ferna). Die Exkursion wird drei bis vier Stunden dauern. Ferngläser sind im Urwald immer gut.
Posted: 2008-01-28 13:26:39

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