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Worbis,10.06.2009: Am kommenden Sonntag, dem 14.Juni - ab 11 Uhr - dürfen interessierte Besucher einem Imker über die Schulter schauen. Die Honigwaben werden geschleudert; die bärenparkeigenen Bienen liefern ihren Honig ab.

Wie kommt der süße Honig in das Glas? Dass die Bienen die Lieferanten sind - wenn auch nicht freiwillig -, ist bekannt....

Worbis,10.06.2009: Am kommenden Sonntag, dem 14.Juni - ab 11 Uhr - dürfen interessierte Besucher einem Imker über die Schulter schauen. Die Honigwaben werden geschleudert; die bärenparkeigenen Bienen liefern ihren Honig ab.

Wie kommt der süße Honig in das Glas? Dass die Bienen die Lieferanten sind - wenn auch nicht freiwillig -, ist bekannt. Doch wie kann man sich mit den fleißigen Insekten einigen, dass sie ihren Honig, der als Wintervorrat gedacht ist, abgeben?

Bären und Bienen gehören irgendwie zusammen, wenn sie auch keine Freunde sind. Die Bären sind einfach Nutznießer der Bienenarbeit genauso wie die Menschen. Drei Bienenvölker leben im Bärenpark Worbis und werden von einem Imker betreut. Den Honig bekommen tatsächlich die Bären - wohl dosiert - , aber er wird auch zum Verkauf angeboten.Doch zuvor muss er ins Glas.

Am Sonntag werden die Waben der Bienenvölker im Bienenhaus in der Nähe der Bärenfreianlage geschleudert. Erst von der einen Seite, dann von der anderen. Bis die Waben leer sind.
Die Fleißarbeit der Bienen steckt dann in den Gläsern und diese müssen mit ihrer Arbeit erneut beginnen. Bis zum Winter werden sie es aber nicht mehr schaffen, so viel Vorrat anzuschaffen, dass er ausreichend ist. Deshalb muss der Imker ab Herbst zufüttern - mit Zuckerlösung oder Futterteig.. Dass ist man den fleißigen Tierchen dann doch schuldig.

Alles Interessante über den Honig erfährt der Besucher also direkt vom Bärenparkimker, der seine Arbeit gern kommentiert und Fragen beantwortet.
Übrigens bietet der Bärenpark seit drei Jahren das Erlebnisprogramm "Haustier Biene" an.ML
Posted: 2009-06-10 16:13:39

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