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Wildtierkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober Wildtierkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Die Insolvenz eines kleinen Tierparks in Nordrhein-Westfalen bedeutet letztendlich eine neue Zukunft für drei Bären. Für Bär Igor begann das neue Leben mit Waldboden und auf 1,7, Hektar Fläche bereits am 28. Mai d.J. Mitarbeiter des Alternativen Bärenparks in Worbis holten das 15-jährige Tier aus seiner miesen Haltung in NRW ab und brachten es...

Die Insolvenz eines kleinen Tierparks in Nordrhein-Westfalen bedeutet letztendlich eine neue Zukunft für drei Bären. Für Bär Igor begann das neue Leben mit Waldboden und auf 1,7, Hektar Fläche bereits am 28. Mai d.J. Mitarbeiter des Alternativen Bärenparks in Worbis holten das 15-jährige Tier aus seiner miesen Haltung in NRW ab und brachten es in den Wildpark Johannesmühle bei Berlin. Die zwei weiblichen Tiere werden ihr neues Zuhause im Bärenwald an der Müritz beziehen.

Seit Jahren kritisierte die STIFTUNG FÜR BÄREN die beengte und völlig unzureichende Haltung vieler Tiere in diesem Tierpark und zudem die Dressur des dort lebenden Wolfsrudels. Angebote zur Vermittlung der Bären in großzügigere Freianlagen wurden abgelehnt.
Durch die Insolvenz des Tierparks ergab sich nun endlich eine Chance zur Rettung der Bären.
Seit elf Jahren musste sich die 23 Jahre alte ehemalige Zirkusbärin Katja die kleine und dazu noch verglaste Anlage mit dem vierzehnjährigen Igor und der vierzehnjährigen Ida teilen. Letztere beide Bären sind der 40. und 41. Nachwuchs einer zur Gebärmaschine degradierten Bärin des Tierparks in Stendal.

Am 28. Mai führten die Mitarbeiter des Bärenparks Worbis den Transport von Igor durch. Reibungslos und zügig erfolgten Betäubung, Verladung und der Transport über 380 km. Immerhin verfügen die Worbiser Bärenschützer mit 27 Bärentransporten über langjährige Erfahrungen. Nicht jeder Bär ? so auch nicht Igor - findet allerdings sein neues Zuhause im Alternativen Bärenpark Worbis, einem Projekt der STIFTUNG FÜR BÄREN. Aber er bekommt ein von der Stiftung ausgewähltes neues Refugium.
Da die Rettung der drei Bären einen Gemeinschaftsaktion der STIFTUNG FÜR BÄREN und VIER PFOTEN ? Stiftung für Tierschutz ist, gibt es für alle drei Bären ein Happy end.

Die STIFTUNG FÜR BÄREN setzt sich seit nun mehr als 13 Jahre für eine den Bedürfnissen gerecht werdende Bärenhaltung ein und klärt über Missstände auf. Zurzeit leben elf Bären aus Zirkussen, Käfigen und Betongruben im ersten Projekt der Stiftung, im Alternativen Bärenpark Worbis,
Hier genießen sie auf 40 000 m? Fläche Waldboden, Badeteiche und eine natürliche Vegetation. Um diese Lebensqualität zu erhalten, ist es zurzeit nicht möglich, weitere Bären bis zur erfolgten Erweiterung des Bärenparks aufzunehmen.
Rettungsaktionen werden die Bärenschützer der STIFTUNG FÜR BÄREN auch weiterhin durchführen.
Posted: 2009-06-05 14:06:56

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