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Thüringen nennt sich die Denkfabrik Deutschlands. Fest steht, dass sich die Gründer und Mitarbeiter des Alternativen Bärenparks Worbis bei Ihrem Projekt etwas gedacht haben. Das wurde am Dienstag dem 8.12.09, in einer Ehrung der Thüringer ?365 Orte im Land der Ideen? in der Staatskanzlei feierlich bestätigt.

Mittlerweile gibt es Nachahmer des...

Thüringen nennt sich die Denkfabrik Deutschlands. Fest steht, dass sich die Gründer und Mitarbeiter des Alternativen Bärenparks Worbis bei Ihrem Projekt etwas gedacht haben. Das wurde am Dienstag dem 8.12.09, in einer Ehrung der Thüringer ?365 Orte im Land der Ideen? in der Staatskanzlei feierlich bestätigt.

Mittlerweile gibt es Nachahmer des Alternativen Bärenparks in Worbis. Und das ist auch Sinn des Unternehmens, denn das ab1996 in mehreren Bauetappen errichtete und seither einzigartige Tier-, Natur- und Artenschutzprojekt hat nicht nur das Ziel, möglichst viele Besucher anzulocken. Stolz ist man in Worbis auch auf die ausstrahlende Wirkung: Mehr und mehr Menschen hinterfragen die Tierhaltung, der sie in Zoos, Tierparks und Zirkussen begegnen. Zoos verzichten indes mehr und mehr auf die Bärenhaltung, wenn sie keine gute Unterbringung der Tiere gewährleisten können. Und für diese Bären gibt es inzwischen mehrere Orte in Deutschland, an denen sie eine Zuflucht finden und von Besuchern in ihrem neuen und großzügigen Lebensraum bestaunt werden können. Das Konzept Alternativer Bärenpark ist aber nicht nur einzigartig wegen der verhaltensgerechten Gemeinschaftshaltung von Bären und Wölfen, der Vermittlung von Wissen über die Ansprüche dieser Tiere, der Aufklärung über den Missbrauch weltweit, als Kompetenzzentrum für fachliche Unterstützung. Vielmehr: Hier wurde vor dreizehn Jahren diese bärenstarke Idee geboren und hier gab es den Mut, diese Idee umzusetzen.

All das wurde von der Agentur ?365 Orte im Land der Ideen?, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler steht, erkannt und gewürdigt. Der Worbiser Bärenpark darf sich nun ?Ort im Land der Ideen? nennen und mit dem Logo aus bunten Dahlien schmücken. Die Mitarbeiterin Britta Scharf nahm gestern stellvertretend für das gesamte Team die Glückwünsche von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht entgegen. Die Erfurter Staatskanzlei gab der Ehrung der insgesamt neun ausgewählten Thüringer Orte einen feierlichen Rahmen abseits des Weihnachtsrummels. Mehr Öffentlichkeit wird die Urkundenübergabe am Bärin-Maika-Tag erfahren. Der etwas andere Tag der offenen Tür, am 10.Oktober 2010, wird als Anlass genommen, die Auszeichnung gemeinsam mit den Besuchern und Helfern des Bärenparks zu feiern. BS
Posted: 2009-12-09 13:21:27

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