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Wildtierkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober Wildtierkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Am Donnerstag, dem 14. April 2010, wird die ehemalige Zirkusbärin Katja einen endgültigen Platz im ersten Bärenpark Deutschlands, im Alternativen Bärenpark Worbis, erhalten. Die Bärin lebt zurzeit im Hochwildschutzpark Hunsrück, ihrem derweil dritten Aufenthaltsort. Zwei Mitarbeiter des Bärenparks und eine Tierarzt werden den Transport...

Am Donnerstag, dem 14. April 2010, wird die ehemalige Zirkusbärin Katja einen endgültigen Platz im ersten Bärenpark Deutschlands, im Alternativen Bärenpark Worbis, erhalten. Die Bärin lebt zurzeit im Hochwildschutzpark Hunsrück, ihrem derweil dritten Aufenthaltsort. Zwei Mitarbeiter des Bärenparks und eine Tierarzt werden den Transport übernehmen, dessen Ankunft gegen 17 Uhr in Worbis erwartet wird.

Die russische Bärin Katja, 20 Jahre, wurde nicht nur als Zirkusbärin, sondern auch als "Wanderpokal" missbraucht . Die ersten 10 Lebensjahre waren geprägt von der Enge eines Zirkuswagens, den sie sich mit zwei weiteren Bärinnen teilen musste, und Auftritten unter der Zirkuskuppel des Russischen Staatszirkus.
Ab den 1990-er Jahre tingelte der Dompteur nun mit einem Wanderzirkus und den drei Bärinnen im Süden Deutschlands weiter.

2001 gab er die drei Bärinnen an den Erlebnispark Tripsdrill. Dort wurden die Tiere für Schaufütterungen genutzt und dem Besucher somit das Wildtier Bär als Kuscheltier vermittelt. "Kuscheltier" Katja biss 2002 in die fütternde Hand und bewies damit, dass Wildtiere den Zirkus um sie herum nicht mögen. 2008 entschied man sich im Erlebnispark für die Aufnahme von drei Jungbären. Für die niedlichen Schaufütterungen! Das bedeutete, dass die alten Bärendamen ihren Platz räumen mussten.

Katja fand Aufnahme im Hochwildschutzpark Hunsrück. Dort gab es alsbald Probleme mit dem vorhandenen Bärenmann, so dass beide Bären bis heute nur abwechselnd den Innenstall verlassen können. Ein Bär befindet sich immer im Arrest. Im Jahr 2010 baten die Betreiber die STIFTUNG FÜR BÄREN um Hilfe und um Aufnahme der Bärin Katja.

Da 2010 im Bärenpark Worbis drei Bären gestorben waren, konnte über die Aufnahme weiterer Bären aus tierquälerischer Haltung positiv entschieden werden. Im Juni des Vorjahres fand Bär Pedro aus einer furchtbaren Haltung in Spanien in Worbis Aufnahme. Katja soll nun ebenfalls eine endgültige Zuhause auf der 40 000 m? großen, naturbelassenen Freianlage des Alternativen Bärenparks in Worbis erhalten; eine sehr tierfreundliche Alternative zum bisherigen Leben als "Wanderpokal".ML
Posted: 2011-04-11 12:33:24

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