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Wildtierkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober Wildtierkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Völlig unerwartet und äußerst dringend muss die STIFTUNG FÜR BÄREN auf Bitten des Veterinäramtes Wetteraukreis zwei Bären aus einem Zirkus übernehmen. Weil die ausreichende Betreuung der Tiere nicht mehr gewährleistet ist, muss die STIFTUNG FÜR BÄREN schnell handeln und die Tiere bereits am 2. Juli 2011 übernehmen. In welchem der beiden...

Völlig unerwartet und äußerst dringend muss die STIFTUNG FÜR BÄREN auf Bitten des Veterinäramtes Wetteraukreis zwei Bären aus einem Zirkus übernehmen. Weil die ausreichende Betreuung der Tiere nicht mehr gewährleistet ist, muss die STIFTUNG FÜR BÄREN schnell handeln und die Tiere bereits am 2. Juli 2011 übernehmen. In welchem der beiden Stiftungprojekte können die beiden Zirkusbärinnen untergebracht werden?

Im Alternativen Bärenpark Worbis zog erst im April d. J. die ehemalige Zirkusbärin Katja ein. Sie befindet sich noch in der Eingewöhnungsphase. Zehn Bären leben nun in Worbis. Erst im November 2010 wurden drei Zirkusbären aus ähnlichen Umständen wie die jetzigen Notfälle gerettet und in den Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald gebracht.

Die beiden aktuellen Notfälle, die Bärinnen Kaja und Leoni, leiden auf wenigen Quadratmetern in einem Zirkuswagen in der Nähe von Frankfurt am Main. Ihr Zustand ist äußerst prekär. Mit ihren 27 Jahren sind sie nicht mehr die Jüngsten. Aufgrund des mangelnden Auslaufs haben die Tiere noch immer ihr dickes Winterfell, das zu unangenehmen Juckreizen und angespannter Nervosität führt. Außerdem besteht die Gefahr eines Parasitenbefalls bei dieser extremen Hitze. Trotz Auflagen des zuständigen Veterinäramts ist eine Verbesserung der Unterbringung rein aus finanziellen Gründen für das Zirkusunternehmen kurzfristig nicht möglich. Zudem ist die sachkundige Versorgung der beiden Bären durch ein anderweitiges Arrangement im Ausland nicht mehr sichergestellt.

Die notwendige Entscheidung ist getroffen worden: Die beiden Bären werden ihr neues Zuhause im Alternativen Wolf-und Bärenpark Schwarzwald finden.
Ursprünglich war eine weitere Aufnahme von Bären noch gar nicht geplant. Seit der Eröffnung im letzten September sind vier Freianlagen eingerichtet, aber teils wegen fehlender Überwachungstechnik noch nicht in Betrieb. Zudem steht die Umfriedung der gesamten Anlage noch aus. Dank der zahlreichen Zusagen ehrenamtlicher Helfer, Mitglieder des Fördervereins und Spendengeldern sollte dies in kürzester Zeit realisiert werden können. Voller Zuversicht ist Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG FÜR BÄREN: ?Wir setzen auf die Unterstützung unserer bewährten Helfer aus dem Wolftal!?

Wenn die Bärinnen am 2. Juli im Schwarzwald eintreffen, werden sie nach einer Eingewöhnungszeit schrittweise die naturbelassenen Freianlagen erkunden können und an das gemeinschaftliche Leben von Wolf und Bär herangeführt.

Aktuelle Informationen finden Sie unter www.baer.de
Posted: 2011-06-28 10:45:54

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