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Bärenkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober- Bärenkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Senftenberg/Freudenstadt: Drei Braunbären aus der Lausitz sollen in den Genuss einer naturnahen Bärenfreianlage im Schwarzwald kommen. Autohaus Nestle aus Dornstetten wird die Aktion unterstützen.

Die STIFTUNG für BÄREN, auch bekannt als Betreiber von zwei alternativen Bärenparks, hat sich als erste deutsche Tierschutzorganisation vehement gegen...

Senftenberg/Freudenstadt: Drei Braunbären aus der Lausitz sollen in den Genuss einer naturnahen Bärenfreianlage im Schwarzwald kommen. Autohaus Nestle aus Dornstetten wird die Aktion unterstützen.

Die STIFTUNG für BÄREN, auch bekannt als Betreiber von zwei alternativen Bärenparks, hat sich als erste deutsche Tierschutzorganisation vehement gegen die tierquälerische Haltung von Bären eingesetzt. Seit 1996 wurden durch die STIFTUNG über 60 Bären aus suboptimalen Haltungen in alternativen Einrichtungen untergebracht oder andere Plätze vermittelt. Auch die PETA und zahlreiche andere Tierschutzorganisationen haben die Haltung dieser Tiere kritisiert.
Die STIFTUNG für BÄREN hatte sich bereits im Vorfeld für eine Lösung und eine tiergerechtere Unterbringung der 21 Jahre alten Tiere in großen Freianlagen eingesetzt.

Leider gab es im brandenburgischen Wildpark Johannesmühle keine Möglichkeit, den Tieren diese Alternative bieten zu können. "Das Areal wäre dafür super geeignet", so Fritjof Banisch, Leiter vom Wildpark, "?aber wegen wirtschaftlich ungewisser Zukunftsaussichten, haben sich die Gemeinderäte aus Baruth nicht zu einer Unterstützung des Wildparks durchringen können".
Eine andere Möglichkeit der Vermittlung der drei Tiere nach Bayern scheiterte schon im Gespräch, da diese bestehende Einrichtung weitere Bären nur aus den Balkanstaaten aufnehmen will.

Die STIFTUNG für BÄREN hat sich entschlossen, das Senftenberger Trio, in das seit September 2010 bestehende Projekt ALTERNATIVER WOLF- und BÄRENPARK SCHWARZWALD, zu übernehmen. In diesem Areal leben auf 10 ha derzeit sechs Bären und drei Wölfe. Berühmteste Vertreterin in diesem Park ist Jurka, die Mutter des 2006 in Bayern erschossenen Bruno. Alle anderen Bewohner stammen aus Zirkussen, in denen sie jahrelang ihr elendes Dasein fristen mussten. Drei der Bären waren über 15 Jahre in einer
LKW-Garage untergebracht und vegetierten vor sich hin. Die Tiere leiden heute an schweren Verhaltensstörungen, zwei von ihnen sind blind.

"Soll den drei Bären von Senftenberg ebenfalls ein solch trauriges Schicksal widerfahren?"
so RüdigerSchmiedel, Geschäftsführer der STIFTUNG für BÄREN.
Für diese Umsiedlungsaktion stellt das Autohaus Nestle aus Dornstetten ein Zugfahrzeug für zwei schwere Transportkisten zur Verfügung.

Die STIFTUNG für BÄREN ermöglicht den drei Bären mit der Unterbringung ein würdiges Leben. Hier genießen sie einen natürlichen Lebensraum, mit Wiesen zum Grasen, Waldfrüchten, im Waldboden zum Graben, Baumstämme zum Klettern und einem Wasserlauf zum Baden, wenn ihnen danach zu Mute ist.
Posted: 2012-05-14 23:12:14

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