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Bärenkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober- Bärenkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Liebe Bärenfreunde,

nach dem wir, Ralf Wettengel, der Leiter vom Bärenpark Worbis und ich als Geschäftsführer, in Calbe gewesen sind und Sie über Facebook informierten, haben wir eine unglaubliche Resonanz erhalten. Einerseits freut uns diese Anteilnahme, andererseits ärgert uns sehr, wer sich jetzt plötzlich alles vor die Kamera stellt und...

Liebe Bärenfreunde,

nach dem wir, Ralf Wettengel, der Leiter vom Bärenpark Worbis und ich als Geschäftsführer, in Calbe gewesen sind und Sie über Facebook informierten, haben wir eine unglaubliche Resonanz erhalten. Einerseits freut uns diese Anteilnahme, andererseits ärgert uns sehr, wer sich jetzt plötzlich alles vor die Kamera stellt und Hinweise gibt oder nach Rechtfertigungen sucht.
Die STIFTUNG für BÄREN hat dem Bürgermeister angeboten, fachlich zur Seite zu stehen und die bisherigen Zoofachberatungen etwas zu korrigieren.
An Hand unseres kurzen Videos, welches durch die einbrechende Dunkelheit nicht sonderlich gut ist zeigt, dass die geringsten Bedürfnisse eine Wildtieres, und da zählt Jette trotz ihres Alters von 40 Jahren immer noch dazu, nicht berücksichtigt wurden.

Das Tier ist vom jahrelangen Betongrubenmilieu traumatisiert. Ähnliche Beobachtungen haben wir in anderen Einrichtungen gemacht. Im Tierpark Klingenthal sind damals drei Bären mit einer neuen großen Anlage, die Grasflächen hatte beglückt worden. Trotzdem saßen sie in altgewohnter Weise auf dem Beton in Richtung Besuchereingang, weil es dort immer Futter gab. Man brachte es sogar fertig, in dem Bärenareal Gras zu mähen, statt die Tiere dort weiden zu lassen, und Bären fressen wahnsinnig gern Gras.
So ist von den Tierpflegern in Calbe und den Verantwortlichen wenig Verständnis in Bezug auf optimale und verhaltensgerechte Tierhaltung zu erwarten.
Im Mai haben wir drei Bären aus dem Tierpark Senftenberg übernommen. Das Personal verhielt sich ebenso, wie es am 10.10.12 vom MDR in Calbe dargestellt wurde.
Wenn die Vorgesetzten diese Arbeitskräfte nicht qualifizieren oder mit zeitgemäßen Bärenhaltungen konfrontieren, kann es keine Verbesserung geben, es wird das eigene Handeln für das einzig Richtige empfunden.
Viele Facebookstimmen haben schon intuitiv gute Vorschläge gemacht. Wir wollen hoffen, dass am 22. Oktober zu unserem gemeinsamen Treffen in Calbe genügend Verständnis aufgebracht wird. Die Bärenbolle ist der größte Hohn und wir versichern, dass man mit diesem Geld besseres hätte schaffen können.

Bitte nehmen Sie Abstand von Hetzkampagnen und Beschimpfungen. Auch die, die unsere Argumente nicht verstehen und meinen, wir sollten doch besser den Rentnern oder Kindern helfen.
Sie kennen unseren Spruch auf der Homepage!

""Ich bin für die Rechte der Tiere genauso wie für die Menschenrechte. Denn das erst macht den ganzen Menschen aus."
Abraham Lincoln

Diesem Motto bleiben wir treu.
Ihr Team der STIFTUNG für BÄREN
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Quelle ARD-Mediathek: http://wwwardmediathek.de/mdr-s-anhalt/sachsen-anhalt-heute/sorge-um-problembaer-jette?documentId=12039710

Videoaufnahme der Stiftung für Bären:








Posted: 2012-10-12 10:39:49

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