search

Bärenkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober- Bärenkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

Zur Konferenzübersicht

Archivbild SfB

Beim Bären handelt es sich um M 25 - ein zweijähriges, männliches Jungtier, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei mitteilte. Das Tier war im Februar 2014 im Südtirol eingefangen und mit einem Sender versehen worden. Die dortige Wildhut habe die Bündner am Freitagmorgen über das Einwandern des Bären in die Schweiz informiert,...

Archivbild SfB

Beim Bären handelt es sich um M 25 - ein zweijähriges, männliches Jungtier, wie das Bündner Amt für Jagd und Fischerei mitteilte. Das Tier war im Februar 2014 im Südtirol eingefangen und mit einem Sender versehen worden. Die dortige Wildhut habe die Bündner am Freitagmorgen über das Einwandern des Bären in die Schweiz informiert, sagte Amtsleiter Georg Brosi der Nachrichtenagentur sda.

Selber verfolgen könne das Amt für Jagd die Bewegungen des Tieres noch nicht. Man warte auf die technischen Angaben von der italienischen Wildhut, um auf die Daten des Peilsender zugreifen zu können. Die notwendigen Informationen sollten aber noch am Freitag in Graubünden eintreffen.

Bekannt als "Schafkiller"

Dass der Bär bereits einen Sender trage, sei ein schlechtes Zeichen, erklärte Brosi. Denn besendert würden vor allem Problembären. M 25 sei im Südtirol allerdings "nur" als "Schafkiller" aufgefallen und weniger, weil er Häusern zu nahe gekommen wäre. Wie sich das Grossraubtier in Graubünden verhalten werde, könne dennoch nicht vorausgesagt werden.

Das Unterengadin dürfte laut Brosi vom Auftauchen von Meister Petz nicht überrumpelt werden. In der Region hätten sich bereits mehrere Bären aufgehalten. Und die Landwirtschaft sei vom Amt für Jagd über den neuen Besuch bereits informiert worden.

Der letzte Bär in Graubünden war M13. Das Männchen wurde dreijährig im Februar 2013 im Südtal Puschlav aus Sicherheitsgründen abgeschossen. Dass Tier kam Siedlungen immer wieder zu nahe und liess sich am Schluss selbst mit Gummischrot-Geschossen kaum mehr vertreiben. (sda)
Posted: 2014-05-10 14:07:03

Folgen Sie uns auch auf: