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Bundeskanzlerin Angela Merkel stand nicht an der Pforte. Aber das hatte natürlich auch niemand erwartet. An ihrer Stelle fand sich Ministerialrat Stefan Schulz ein, der die Abordnung der STIFTUNG für BÄREN (SfB) im Bundeskanzleramt nach Voranmeldung in Empfang nahm. SfB-Pressereferent Ralf Bürglin hatte 19.165 Unterschriften im Gepäck, die die...


Bundeskanzlerin Angela Merkel stand nicht an der Pforte. Aber das hatte natürlich auch niemand erwartet. An ihrer Stelle fand sich Ministerialrat Stefan Schulz ein, der die Abordnung der STIFTUNG für BÄREN (SfB) im Bundeskanzleramt nach Voranmeldung in Empfang nahm. SfB-Pressereferent Ralf Bürglin hatte 19.165 Unterschriften im Gepäck, die die Stiftung und engagierte Unterstützer in den Alternativen Bärenparks Schwarzwald und Worbis sowie online in nur drei Monaten gesammelt hatten.

Begleitet wurde Ralf Bürglin von Schauspielerin Dafne-Maria Fiedler, die im Ensemble von "Fräulein Brehm" mitwirkt, "dem einzigen Theater weltweit, das sich ausschließlich mit gefährdeten Tierarten auseinandersetzt". Mitgebracht hatte Fiedler den Schädel eines Bären, den sie als Totem verstanden wissen will, als ein Zeichen des Respekts gegenüber dem Mitgeschöpf Bär. Mit dabei waren auch Jürgen Matthes und Frank-Michael Malchow, zwei engagierte Berliner Tierschützer und Förderer der STIFTUNG für BÄREN.

Eine Studie der Universität Oxford belegt, dass vor allem Bären, Elefanten und Affen außerordentlich hohe Ansprüche an Klima, Pflege, Ernährung und Sozialstruktur stellen. Zirkusse mit ihren beschränkten räumlichen Möglichkeiten können diese Ansprüche nicht erfüllen. Die Tiere leiden und entwickeln teils schwere Verhaltensstörungen. Die STIFTUNG für BÄREN spricht sich deshalb entschieden dagegen aus, Bären und andere Wildtiere in Zirkussen einzusperren und sie respektlos zur Schau zu stellen.
Posted: 2014-05-22 16:54:50

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