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Der Wolf steht vor den Toren des Thüringer Waldes. Die STIFTUNG für BÄREN will deshalb im ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS Wolfsauftragte ausbilden.
Nachdem auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf, Landkreis Gotha, Thüringen, ein Wolf nachgewiesen werden konnte, hat Stefan Schambach, stellvertretender Vorsitzender der Kreistagsfraktion SPD-Bündnis...

Der Wolf steht vor den Toren des Thüringer Waldes. Die STIFTUNG für BÄREN will deshalb im ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS Wolfsauftragte ausbilden.
Nachdem auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf, Landkreis Gotha, Thüringen, ein Wolf nachgewiesen werden konnte, hat Stefan Schambach, stellvertretender Vorsitzender der Kreistagsfraktion SPD-Bündnis 90/Die Grünen, die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe "Wolf" der Landkreise Gotha und Ilmkreis vorgeschlagen.
Im Zuge der Ereignisse bringt sich nun die STIFTUNG für BÄREN in die laufende Diskussion ein. "Mit den Ohrdrufer Wölfen steht Isegrim vor den Toren des Thüringer Waldes. Insofern wird es Zeit, auch für diese Region weiterzudenken und sich auf die Wölfe vorzubereiten", schlägt Rüdiger Schmiedel vor.

Im ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS, rund 80 Kilometer von Ohrdruf entfernt gelegen, ist bereits im Februar "die operative Gruppe Luchs/Wolf" gegründet worden. Nun soll dort im Herbst nach den Vorstellungen der Stiftung für Bären mit der Ausbildung von Wolfs-Beauftragten begonnen werden. "In den kommenden Jahren werden sich mehr und mehr Regionen mit dem Wolf auseinandersetzen müssen. Wir müssen den Wolf schützen, aber wir brauchen auch Personal, das sich um die Sorgen der Menschen und im Schadensfall um Hilfe kümmert", so Schmiedel.

Bereits jetzt können sich Besucher des Worbiser Wolfs- und Bärenparks über Wölfe informieren und im Rahmen eines Besuchs oder der "Wolfsnacht" die Tiere kennenlernen und erleben. Auch Prof. Wolfgang Rohe aus dem Kuratorium der Stiftung ist angetan: "Unsere Stiftung beschäftigt sich bereits seit 2003 in Kolloquien, Foren und Meetings mit der Heimkehr von Luchs und Wolf. Daher ist es nur konsequent, diese Arbeit nun mit der Ausbildung von Wolfsbeauftragten ab September fortzusetzen."

Uwe Müller, Referat Zoologischer Artenschutz von der
Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie, begrüßt die neueste Initiative des Bärenpark Worbis ebenfalls: "Ich bin überzeugt, dass der Alternative Bärenpark Worbis günstige Bedingungen aufweist, um eine breite Schicht der Bevölkerung durch Aufklärung über die Wölfe zu erreichen."
Posted: 2014-06-02 11:47:34

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