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Gehören in die Freiheit: Eisbären
Gehören in die Freiheit: Eisbären

„Erhaltungszuchtprogramme haben nur dann einen Sinn, wenn die Grundlagen in den Lebensräumen gesichert sind, alles andere ist eine rein kommerzielle Sache für die Zoos.“

Prof. Dr. Wolfgang Rohe, Mitglied des Kuratoriums der STIFTUNG für BÄREN

Mehrfach prangerten wir allein im letzten Jahr das inflationäre Zuchtverhalten in deutschen Zoos an. So auch in einer Pressemeldung vergangenen Dezember, als in Berlin ein Eisbärenwurf zur Welt kam [siehe: Das Märchen vom Artenschutz]. Unsere kritische Haltung gegenüber dem Thema Wildtier (Z)Sucht wurde flächendeckend von den Medien gemieden. Klar, ist es doch ein höchst sensibles Thema, dessen wuchtige Emotionalität die Fakten in den Hintergrund drängt. Hingegen sind es aber gerade die Fakten, die unsere Sicht der Dinge untermauern. Denn für einen Eisbären gilt: Artegerecht ist nur die Freiheit. Arterhalt oder Schutz kann auf diesem, dem künstlichen Weg in zoologischen Gärten nicht geleistet werden. Der aktuelle Fall gibt uns recht. Wie auch schon der Fall zuvor [Produkt:Babybär].

Nur, weil unser kritischer Standpunkt ignoriert und kaum veröffentlicht wird, löst sich das Problem nicht. Allem Anschein nach ist das der Weg der Verantwortlichen, zumindest in Berlin. Denn dort wurde bereits angekündigt, in der nächsten Saison einen neuen Versuch zu starten. Wird dies eine Art makabre Weihnachtstradition der Hauptstadt? Wir hoffen nicht! Letzten Endes liegt es in Ihrer Hand, liebe Mitmenschen, denn Ihre Bedürfnisse sind es, die - auf lange Sicht gesehen - über das Verhalten der Zoos entscheiden.

Helfen Sie mit, den Artenschutz dort zu fördern, wo er auch funktioniert: in der Natur, durch Sicherung der Lebensräume und der Erhaltung des Klimas.

 

Ihre

STIFTUNG für BÄREN

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