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Obwohl das Tierschutzgesetz im Grundgesetz verankert ist, obwohl es gesetzlich verboten ist, Tieren ohne Grund Leiden und Schmerzen zuzufügen, warten Tierfreunde schon lange und umsonst auf finanzielle Unterstützungen von ''ganz oben'' für Tierschutzprojekte, in denen Tiere aus tierquälerischen Haltungen aufgenommen und wieder aufgepäppelt...

Obwohl das Tierschutzgesetz im Grundgesetz verankert ist, obwohl es gesetzlich verboten ist, Tieren ohne Grund Leiden und Schmerzen zuzufügen, warten Tierfreunde schon lange und umsonst auf finanzielle Unterstützungen von ''ganz oben'' für Tierschutzprojekte, in denen Tiere aus tierquälerischen Haltungen aufgenommen und wieder aufgepäppelt werden.
So finanzieren allein Tierfreunde das Bärenparadies inWorbis, so hängen auch die notwendige Erweiterung dieses Bärenparks und die Errichtung eines zweiten Bärenparks im Schwarzwald von der Spendenbereitschaft der Privatpersonen und Firmen ab.

Wie soll man aber auch erwarten, dass die Politiker ein Einsehen haben, wenn sie sich doch lieber in bärenstarker Pose neben einem Tier fotografieren lassen. Ist auf alle Fälle billiger. Im doppelten Sinne. Selbst der ehemalige Finanzminister Eichel, der nie einen Euro für die Resozialisierung ehemaliger Zirkusbären rausgerückt hat, ließ sich lieber von einem für die Resozialisierung reifen Bären küssen. Von einem in Geschirr gelegten Zirkusbären, versteht sich. So geschehen am 23. Dezember 2005 in Kassel während einer Sondervorstellung des Circus Universal Renz.
Eichel soll als Bärendompteur und in Artistenjacke eine gute Figur gemacht haben, fand das Küsschen bärenstark und erhielt vom Publikum einen angeblich verdienten Applaus.
Von Tierfreunden hätte er diesen nicht bekommen.M.L.


Posted: 2006-01-10 10:59:16

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