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Wildtierkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober Wildtierkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Hamburg/Poing, 24.05.2006 - Während des heutigen Pressegespräches im Wildpark Poing präsentierten VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz und die
STIFTUNG FÜR BÄREN die Freianlage, die sie der Bayerischen Landesregierung zur Unterbringung des nach Deutschland eingewanderten Braunbären angeboten
haben. Sie liegt im Wildpark Poing und ist drei Hektar...

Hamburg/Poing, 24.05.2006 - Während des heutigen Pressegespräches im Wildpark Poing präsentierten VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz und die
STIFTUNG FÜR BÄREN die Freianlage, die sie der Bayerischen Landesregierung zur Unterbringung des nach Deutschland eingewanderten Braunbären angeboten
haben. Sie liegt im Wildpark Poing und ist drei Hektar groß. Das weitläufige Gelände ist abwechslungsreich strukturiert. Neben einem großen Badesee bietet das Areal einen Bachlauf sowie Wald- und Wiesenflächen.

Das Angebot von VIER PFOTEN und der STIFTUNG FÜR BÄREN zur Unterbringung des eingewanderten Bären bleibt bestehen, auch wenn sich das Tier wieder aus
Deutschland weg bewegt und beispielsweise in Österreich gefangen werden sollte.

Manfred Wölfl, Koordinator für Großtiere in Bayern und Abgesandter der Bayerischen Landesregierung in Wildtierfragen erklärte: "Wir sind sehr
dankbar, dass diese Vermittlung von VIER PFOTEN, der Stiftung für Bären und auch dem Wildpark Poing zustande gekommen ist. Wir wussten bisher nicht, dass hier eine so gut geeignete Freianlage gerade entstanden ist. Wir sind sehr
froh über dieses Angebot. Uns ist wichtig, dass der erste bayerische Bär auch in Bayern bleibt."

Der anwesende Umweltsprecher des WWF Deutschland Christoph Heinrich betonte: "Der WWF Deutschland zielt darauf ab, dass auch die bayerischen Alpen in
Zukunft dazu beitragen, im gesamten Alpenraum eine größere, lebensfähige Bärenpopulation zu haben. Wir müssen uns darauf einstellen, dass hin und wieder auch Bären Probleme bereiten. Wenn das wie hier der Fall ist, dann
möchten wir als Lösung immer den Lebendfang. Dazu braucht man Freianlagen, die bärengerecht sind. Wir sind froh, dass wir im Wildpark Poing eine solche Freianlage zur Verfügung gestellt bekommen haben."

Dr. Marlene Wartenberg, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz, begrüßte die konstruktive Zusammenarbeit der verschiedenen Partner: "Wir erleben hier ein sehr gutes Zusammenwirken zwischen dem
Artenschutz, dem Tierschutz und der Landesregierung. Es ist ein Glücksfall, dass wir dieses schöne Gelände hier zur Verfügung stellen können. Mit diesem Angebot verbinden wir die Erwartung, dass nunmehr die Bemühungen der
Landesregierung, das Tier lebend zu fangen, deutlich intensiviert werden."

Von der STIFTUNG FÜR BÄREN erklärte Geschäftsführer Rüdiger Schmiedel: "Wir sind glücklich über die Zusammenarbeit zwischen Landesregierung, WWF, VIER
PFOTEN und STIFTUNG FÜR BÄREN und freuen uns, hier eine Lösungsmöglichkeit anbieten zu können. Als Partner vom Wildpakt Poing waren wir auch bei der verhaltensgerechten Einrichtung dieser Bärenanlage beratend tätig."
Posted: 2006-05-24 09:20:50

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