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Für die STIFTUNG FÜR BÄREN mit ihrem Projekt, dem Alternativen Bärenpark Worbis, wird der 26. Juni künftig der Bärengedenktag sein.
Anlass für diesen Tag ist der Abschuss von Bär Bruno, dem ersten Heimkehrerbären nach mehr als 170 Jahren.

Dieser Bärengedenktag ist keine Gefühlsduselei, mit diesem Tag wollen wir künftig mahnen, sich auf die...

Für die STIFTUNG FÜR BÄREN mit ihrem Projekt, dem Alternativen Bärenpark Worbis, wird der 26. Juni künftig der Bärengedenktag sein.
Anlass für diesen Tag ist der Abschuss von Bär Bruno, dem ersten Heimkehrerbären nach mehr als 170 Jahren.

Dieser Bärengedenktag ist keine Gefühlsduselei, mit diesem Tag wollen wir künftig mahnen, sich auf die Tatsache vorzubereiten, dass Bären nach mehr als 170 Jahren wieder nach Deutschland zurückkehren.

Im Jahre 1835 machte man dem letzten Bären in Deutschland den Garaus. Nicht etwa, weil Bären den Menschen gegenüber gefährlich waren, sondern man brauchte sie nicht als Jagdkonkurrenten. Dafür waren sie als Jagdtrophäen umso begehrter.

Und trotzdem blieb der Bär all die Jahre ein Sympathieträger. Leider nicht nur als plüschiger Begleiter für Jung und Alt.
Als gebrochenes Wildtier wird der Bär in Käfige und kleine Gruben gesteckt ? zum Greifen nahe. Oder er muss - mit Nasenringen gefügig gemacht - zum Gaudi der Menschen tanzen. Außerdem missbraucht man ihn bis zum heutigen Tag als Zirkusclown, als GeBÄRmaschine in Tierparks, als Publikumsmagnet in kleinen Käfigen, als Gallesaftspender und als Kampfbär im Verteidigungskampf gegen scharf gemachte Hunde.

Endlich, nach vielen Jahren, kehrte Meister Petz in seinen ehemaligen Lebensraum nach Deutschland zurück. Nach einer kurzen euphorischen Begrüßung wurde der erste Bär nur wenige Tage später zum Abschuss freigegeben.
Die Deutschen waren nicht in der Lage, sich auf ein solches natürliches Ereignis vorzubereiten und scheiterten auch an nicht vorhandenen Präventivmaßnahmen. Nach nur 37 Tagen, nachdem er seine Tatzen auf deutschen Boden setzte, ist Bruno tot.

Für die Mitarbeiter der STIFTUNG FÜR BÄREN und des Alternativen Bärenparks, aber auch für zahlreiche Tierfreunde soll der 26. Juni künftig nicht nur an Bruno und die vielen noch heute missbrauchten Bären erinnern, sondern Mahnung sein, endlich ein Stück zurückzugeben an jene, die hier auch ?Wohnrecht? haben.
Posted: 2006-06-26 14:29:46

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