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Bärenkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober- Bärenkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Wir haben es versprochen, wir werden dem Zirkus Alberti immer wieder "auf die Finger schauen" oder von unseren Tierfreunden schauen lassen. Zirkusbär Ben sollte von uns gerettet werden, denn die Auflagen - gesicherter Auslauf und Badebecken für den Bären - wurden lange nicht erfüllt. Kurz vor der angedrohten Beschlagnahmung baute man einen...

Wir haben es versprochen, wir werden dem Zirkus Alberti immer wieder "auf die Finger schauen" oder von unseren Tierfreunden schauen lassen. Zirkusbär Ben sollte von uns gerettet werden, denn die Auflagen - gesicherter Auslauf und Badebecken für den Bären - wurden lange nicht erfüllt. Kurz vor der angedrohten Beschlagnahmung baute man einen mäßigen Auslauf und füllte einen Abfall-/ Baucontainer mit Wasser. Nun erfüllt der Zirkus die Lei(d)tlinien und die Zirkuswelt "ist in Ordnung".
Sehen das Tierfreunde genauso? Wer mit dem Herzen beobachtet, sicher nicht. Unsere Tierfreundin Shaire besuchte am 9. April Ben zuliebe den Zirkus Alberti, um uns berichten zu können.

hallo frau lagemann,

heute war ich also bei Ben in Leinfelden-Echterdingen. Nach den Eindrücken von Worbis war das besonders deprimierend. Die Leute vom Zirkus waren sehr misstrauisch und haben gefragt, z.b. ob ich auch "für die Tiere eingestellt" sei. Ich wusste gar nicht, was damit gemeint war. Dann hat
eine Frau gefragt, warum ich die Tiere fotografiere. Ich meinte, dass mir die Tiere gefallen und habe sicherheitshalber gleich alle fotografiert. Aber die haben schon gemerkt dass ich mich besonders für Ben
interessierte. Es wurde mir auch umgehend verboten, weil am Eingang ein Verbotsschild stehen würde. Ich habe aber
kein Schild gesehen. Leider war ich nicht so auf zack, ich hätte fragen sollen, weshalb man denn nicht fotografieren darf. Also habe ich dann heimlich fotografiert . Ben war in seinem kleinen Auslauf und in der Mitte Stand so ein
Baucontainer mit etwas Wasser drin. Er hat sogar darin gebadet, aber es schien ihm etwas schwer zu fallen, da rein zu kommen. Im Gras hat er mehrere Mulden
gebuddelt, in die er sich dann reingelegt hat. Dann hat er versucht, sich unter der Schrägseite des Badecontainers zu verstecken, vielleicht weil da Schatten war.
Es war sehr unangenehm auf dem Gelände und ich bin sicher, dass ich die ganze Zeit über beobachtet wurde. Ich habe gespürt, dass ich nicht erwünscht bin und die Leute auf
der Hut sind.

shaire


Bären baden gern, Bären graben gern. Auch Ben. Nur sind seine Möglichkeiten sehr begrenzt.
Andererseits beweist die Vorsicht der Zirkusleute, dass sie jederzeit mit Kontrollen von Tierfreunden rechnen. Shaire ist nicht die Erste, die argwöhnisch beobachtet und befragt wurde. Für Ben bedeuten unsere Kontrollen und die Vorsicht der Bärenhalter von Alberti einen klitzekleinen Luxus.




Posted: 2007-04-11 10:16:09

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