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Unsere Bärenfreunde sind überall und tun sich im Interesse der Tiere auch mal einen schlimmen Tag an. Wie z.B. den Besuch des Zirkus Alberti. Frau A. Z. (uns ist der Name bekannt) schrieb uns ihr Erlebnis mit Ben und seinem Dompteur kurz vor Ostern. Danke, Frau Z., für Ihren Einsatz und vor allem für Ihre Überwindung.

Hallo Fr. Lagemann,

gestern...

Unsere Bärenfreunde sind überall und tun sich im Interesse der Tiere auch mal einen schlimmen Tag an. Wie z.B. den Besuch des Zirkus Alberti. Frau A. Z. (uns ist der Name bekannt) schrieb uns ihr Erlebnis mit Ben und seinem Dompteur kurz vor Ostern. Danke, Frau Z., für Ihren Einsatz und vor allem für Ihre Überwindung.

Hallo Fr. Lagemann,

gestern habe ich dem Zirkus Alberti bei seinem Gastspiel in Leinfelden-Echterdingen mal wieder einen Besuch abgestattet.Da ich alleine war und mir bekannt ist, dass die Leute schon mal handgreiflich werden können, habe ich mich dafür entschieden, so zu tun, als ob ich eine Zirkusfreundin wäre. Es war grauenvoll. Ben war in seinem kleinen Zirkuswagen eingepfercht und schien sich sehr zu langweilen, da er immer im Kreis umherging. Sein Wagen war abgeteilt, so dass er nicht in die Hälfte rein konnte, wo er immerhin einen Autoreifen zur "Abwechslung" gehabt hätte. Das Außengehege war zwar aufgebaut, es stand auch ein mit Wasser gefüllter Container zum Baden drin (mit einer dicken Eisschicht drauf), aber Ben durfte nicht raus. Ich habe Harry Frank, der sich selbst als "Bärentreiber" bezeichnet, gefragt, ob er ihn nicht rauslassen möchte und er meinte, dass er vielleicht am Nachmittag raus darf. Herr Frank war sehr aufdringlich und hat mich auf widerliche Art und Weise angemacht, wollte mich gern näher kennen lernen und hat mich zur Vorstellung eingeladen (damit wollte er mich wahrscheinlich nur testen). Natürlich habe ich abgelehnt!! Als ich Fotos von Ben gemacht habe wurde, er argwöhnisch und hat gefragt, warum ich so viele Fotos mache. Ich würde doch eh nichts sehen, weil es im Wagen dunkel ist. Auf meine Frage, ob der Bär ihn schon mal gebissen hat, sagte er "nein, das geht ja nicht, sonst wäre entweder er tot oder der Bär dann danach." Außerdem meinte er, man könnte ihn ja nicht in einem Zoo oder einem Gehege mit anderen Bären zusammen halten, da er die anderen angreifen würde oder von den anderen getötet werden würde! Ich habe gefragt, ob Ben mich angreifen würde, wenn ich zu ihm rein gehen würde und er meinte, wahrscheinlich schon. Dann hat er jedoch die Käfigtür geöffnet, um Ben einen Eimer Wasser zu geben. Der Bär war nicht angekettet und wenn er Lust gehabt hätte, hätte er einfach raus spazieren können und sowohl mich als auch Herrn Frank fressen können (meinte der). Ich stand vielleicht 2 Meter entfernt. Nachdem er die Tür wieder geschlossen hatte, sagte er, ich soll mal herkommen und Bens Tatzen streicheln, die er aus dem Wagen gehängt hat. Dann könne ich sagen, ich hätte einen Bären gestreichelt. Er hätte mir dabei auch locker in die Hand beißen können. Aus Respekt vor Ben habe ich es nicht getan. Ich fand es sehr fahrlässig, wie sich Hr. Frank mit dem Bären verhalten hat, außerdem hatte er bereits morgens um 11 eine derartige Alkoholfahne, dass zweifellos klar ist, dass er Alkoholiker ist. Könnte man da nicht etwas machen, um ihm Ben endlich abzunehmen? Es ist doch sehr riskant, wenn ein Alkoholiker ein Raubtier hält. Einem Autofahrer würde man den Führerschein abnehmen, aber er darf einen Bären dressieren?? Er ging auch sehr respektlos mit den Tieren um und hat mehrere als "Drecksau" beschimpft. Ich sende Ihnen anbei die Fotos mit die, ich von Ben und Hrn. Frank gemacht habe. Ich hoffe, Sie können irgend etwas mit meinen Informationen anfangen.

Viele Grüße, A. Z.

Posted: 2008-04-14 14:09:37

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