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Wir geben nicht auf, wir treten immer wieder nach. Und viele Tierfreunde helfen uns dabei. Zum Beispiel mit dem Sammeln von Unterschriften.
Wir fordern nach wie vor das Verbot von Wildtieren in Zirkussen und haben das dem Herrn Minister noch einmal mitgeteilt.
Natürlich hoffen wir auf baldige Entscheidung im Sinne des Tierschutzes und zuvor auf...

Wir geben nicht auf, wir treten immer wieder nach. Und viele Tierfreunde helfen uns dabei. Zum Beispiel mit dem Sammeln von Unterschriften.
Wir fordern nach wie vor das Verbot von Wildtieren in Zirkussen und haben das dem Herrn Minister noch einmal mitgeteilt.
Natürlich hoffen wir auf baldige Entscheidung im Sinne des Tierschutzes und zuvor auf eine Antwort.

Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Herr Seehofer
Platz der Republik 1
11011 Berlin


Juli 2008

Sehr geehrter Herr Seehofer,

im Oktober vergangenen Jahres erhielten Sie Post von uns. Per Unterschriftenaktion hatten unsere Besucher Ihnen mitgeteilt, dass sie gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus sind. Ganz ehrlich: Ihre Antwort darauf hat uns enttäuscht.

Gesetzentwürfe des Bundesrats, die seit 2003 in der Schublade schlummern, wurden ?jetzt? dem Bundestag vorgelegt. Von einem Termin zu Beratung und Beschluss konnte zum Zeitpunkt der Antwort durch Frau Poesch keine Rede sein. Ist denn jetzt die Rede davon?

Bessere Kontrollmöglichkeiten der Wildtierhaltung in Zirkussen sind schön, aber bei weitem nicht ausreichend. Unsere Forderung basiert auf der Verhaltensbiologie der Tiere. Wildtiere hatten nicht wie Haustiere die Chance, ihr Verhalten in tausenden von Jahren an ein Leben mit Menschen anzupassen. Es gibt keine Zucht von Bären oder Affen, die sie für ein Leben hinter Gittern und Auftritten in der Manege geeignet(er) macht. Die Bedürfnisse von Wildtieren, die im Zirkuswagen eingesperrt sind, entsprechen denen von ihren wildlebenden Artgenossen.

Eine tierschutzgerechte Unterbringung von Wildtieren im fahrenden Gewerbe ist nur eins: unmöglich. Der Instinkt schreibt den Tieren ihr Verhalten vor. Ein Bär muss Höhlen graben und weite Strecken zurücklegen, einem Affen brennt der Erkundungsdrang unter den Nägeln und ein Elefant braucht eine Familie. Unmöglich, diesen Bedürfnissen im Zirkus gerecht zu werden. Mit oder ohne Kontrollen ? keine Zirkusrichtlinie kann die Verhaltensbiologie der betroffenen Tiere berücksichtigen.

Im Alternativen BärenparkZ Worbis können Sie beobachten, wie Bären sich in ihrem natürlichen Lebensraum verhalten. Auch ehemalige Zirkusbären fanden hier ein bärenstarkes Zuhause. Gerne möchten wir Sie, Herr Seehofer, hier her einladen und Ihnen besondere Einsichten ermöglichen. Setzen Sie sich doch bitte mit uns in Verbindung.

Unsere Meinung und die Forderung von 1.601 Tierfreunden sind konsequent:
Macht mit Tieren keinen Zirkus! Wir fordern das Verbot von Wildtieren in Zirkussen. Wir bitten Sie, Herr Seehofer, Ihren engagierten und mitfühlenden Bürgern Ihre Stimme zu geben.

Mit bärenstarken Grüßen


Rüdiger Schmiedel Uwe Lagemann
Stiftung für Bären Alternativer Bärenpark
Posted: 2008-08-05 08:53:29

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