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Herzlich willkommen, Luchs! Die Stiftung für Bären unterstützt die Wiederansiedlung von einheimischen Beutegreifern in unseren Wäldern. Ob Meister Petz sich wieder nach Deutschland traut, willkommen ist und ob er überhaupt genügend Lebensraum findet, ist nicht gewiss.
Im Bärenpark Worbis leben Bären und Wölfe. Über Luchse wird auf dem Lehrpfad...

Herzlich willkommen, Luchs! Die Stiftung für Bären unterstützt die Wiederansiedlung von einheimischen Beutegreifern in unseren Wäldern. Ob Meister Petz sich wieder nach Deutschland traut, willkommen ist und ob er überhaupt genügend Lebensraum findet, ist nicht gewiss.
Im Bärenpark Worbis leben Bären und Wölfe. Über Luchse wird auf dem Lehrpfad informiert. Wer mehr wissen möchte, sollte der Einladung nach Wernigerode, am 24. Februar, folgen.

Dann eröffnen das Harzmuseum Wernigerode und der Nationalpark Harz die gemeinsame Sonderausstellung ?Der Luchs ? Ein alter Harzer ist zurück?. Die
Eröffnungsveranstaltung beginnt um 19 Uhr im Festsaal des Rathauses Wernigerode. Hierzu laden die Mitarbeiter des Nationalparks Harz herzlich ein.

Herr Ole Anders, Koordinator des Luchsprojektes, wird an diesem Abend einen Vortrag halten mit dem Titel: ?Keine Angst vor großen Katzen ? Wie der Luchs in den Harz zurückkehrt.? Der Kammerchor des
Rundfunkjugendchores Wernigerode unter der Leitung von Herrn Peter Habermann sorgt für die musikalische Untermalung. Im Anschluss kann die
Ausstellung in den Räumen des Harzmuseums besichtigt werden.

Fast 200 Jahre hat es im Harz keine Luchse mehr gegeben. Am 17. März 1818 erlegte man das letzte Exemplar der größten europäischen Katzenart.
Der Luchsstein bei Lautenthal erinnert bis heute an dieses Ereignis. Doch 182 Jahre später, zur Jahrtausendwende, kehrten die Pinselohren zurück. Das Luchsprojekt Harz - eine deutschlandweit bislang einmalige Unternehmung im Dreiländereck zwischen Sachsen-Anhalt, Niedersachen und
Thüringen -, verhilft Lynx lynx, wie das Tier wissenschaftlich heißt, zu einer zweiten Chance. Neun Jahre nach Projektbeginn kann man sagen: Der Luchs ist im nördlichsten deutschen Mittelgebirge wieder heimischgeworden.

Dies alles wird in der kleinen Sonderausstellung gezeigt. Es wird der Frage nachgegangen, warum der Mensch diese große Katze so vehement bejagte. Zentrales Thema der Ausstellung aber ist die Wiederansiedlung des Luchses. Anhand vieler Infotafeln und kurzer Sequenzen aus Video-
und Fotofallen kann am Leben unserer heutigen Harz-Luchse teilgenommen werden.

Übrigens, der vorletzte 1817 am Brocken geschossene Luchs ist im Harzmuseum zu sehen. Also, kommen Sie mal vorbei.

Die Ausstellung ist vom 25. Februar bis zum 1. Juni 2009 immer montags bis samstags von 10 ? 17 Uhr sowie an Feiertagen von 14 ? 17 Uhr zu besichtigen.

Dr. Friedhart Knolle, Nationalpark Harz
Posted: 2009-02-19 10:01:58

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