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Bärenkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober- Bärenkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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2015 06 16 joschi foto susanne thones
2015 06 16 joschi foto susanne thones

Es ist das Ende einer Ära im Freiburger Tierpark Mundenhof: Braunbär Joschi war an Krebs erkrankt und ist am 9. Juni eingeschläfert worden. Wir hatten uns jahrelang dafür eingesetzt, Joschi in den Bärenpark Schwarzwald zu holen. Nun wurde sein schweres Leiden mit einer erlösenden Spritze beendet. Wir sind traurig und erleichtert zugleich.

Joschi sei nicht mehr therapierbar gewesen, heißt es von Seiten der Tierparkleitung Mundenhof. Der Bär habe Krebs gehabt, „der bereits massiv gestreut und vor allem die Lunge sehr stark mit Metasthasen durchsetzt hat“. Deshalb sei der Bär gar nicht mehr aus der Narkose geholt worden. Die starken Schmerzen und die durch dieSchmerztherapie begonnenen Veränderungen an der Niere hätten auch keineFortsetzung der Schmerztherapie zugelassen.“

Seit der Fertigstellung des ALTERNATIVEN WOLF- und BÄRENPARKS SCHWARZWALD hatten wir uns darum bemüht, die Freiburger Bären in den Bärenpark zu holen. Die Haltungsbedingungen für Bären im Mundenhof waren nach den heutigen Richtlinien schon lange nicht mehr tiergerecht.

Kurz vor dem Eingriff hatte die Freiburger Parkleitung zugestimmt, Joschi, den letzten verblieben Bären, in den Bärenpark zu überführen, falls sich seine Krankheit therapieren lassen sollte. In seinem Gehege hatten Tierpfleger bereits eine Transportkiste platziert. Leider war es Joschi nicht mehr vergönnt, die Kiste als Portal in eine bessere Bärenwelt zu besteigen.

Wir fühlen mit den Betreuerin von Joschi und sind traurig, andererseits aber auch erleichtert, dass es einen Ort weniger auf der Welt gibt, an dem Bären nicht wie im Mittelalter in einer Grube gehalten werden. Der Mundenhof wird nach Angaben der Parkleitung in Zukunft keine Bären mehr halten.

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