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Sau ist tot! Doch nicht nur die. Künftig können sich die Waidmänner aus der Schweiz auch über Bär, Wolf und Luchs "hermachen". Kaum sind sie da, da "gehören" sie auch schon wieder weg. Ist es nicht doch ein Eingeständnis dafür, dass die Jäger die Beutegreifer als Konkurrenten betrachten?
Und was die Schweiz kann, könnte das Deutschland auch? Die...

Sau ist tot! Doch nicht nur die. Künftig können sich die Waidmänner aus der Schweiz auch über Bär, Wolf und Luchs "hermachen". Kaum sind sie da, da "gehören" sie auch schon wieder weg. Ist es nicht doch ein Eingeständnis dafür, dass die Jäger die Beutegreifer als Konkurrenten betrachten?
Und was die Schweiz kann, könnte das Deutschland auch? Die STIFTUNG FÜR BÄREN warnt eindringlich, auch in Deutschland den Schutz von Wolf und Luchs zu lockern. Einen wirklichen Bärenschutz gibt es ohnehin nicht. Hier entscheidet lt. Managementplan der "Charakter" des eventuell einkehrenden Bären. Ein Problembär darf er nicht sein.

Quelle des folgenden Beitrags: VADIA.net St. Gallen

Bern - Im Ständerat haben sich die Waidmänner durchgesetzt. Wolf, Luchs und Bär sollen künftig abgeschossen werden dürfen, wenn sie den Jägern das Wild wegfressen. Mit 17 zu 15 Stimmen hat er drei bereits vom Nationalrat überwiesene Motionen mit diesem Begehren angenommen.

Die Kommission hatte vorgeschlagen, den Abschuss geschützter Grossraubtiere nur dann zuzulassen, wenn sie grosse Schäden an Nutztierbeständen verursachen. Allerdings sei dies schon nach geltendem Recht möglich, sagte Kommissionssprecherin Verena Diener (glp/ZH). Umstritten war jedoch die Forderung, dass Grossraubtiere auch geschossen werden können, wenn sie ?eine angemessene jagdliche Nutzung der Wildbestände verunmöglichen?, wie es in einer der Motionen heisst. Die Jäger vor Jagdeinbussen schützen wollte die Kommission Umwelt, Raumplanung und Energie jedoch nicht. ?Es gibt kein Recht auf gleichbleibende Jagderträge?, sagte Diener.
Leuthard hält Jägern die Stange

Unterstützt vom Bundesrat machte sich eine Minderheit jedoch für eine weitere Lockerung des Schutzes von Bär, Luchs und Wolf stark. ?Es kann doch nicht sein, dass eine Tierart so viel Einfluss bekommt, dass Reh und Gämse gefährdet sind?, sagte der Walliser CVP-Vertreter Imoberdorf.
Auch Umweltministerin Doris Leuthard schlug sich auf die Seite der Jäger: Der Bundesrat begrüsse zwar den hohen Schutzstatus der Grossraubtiere, sagte sie. Diese hätten aber in den letzten Jahren stark zugenommen und mit ihnen auch die Konflikte mit Landwirten und Jägern. Sie erklärte sich bereit, das Anliegen im Rahmen der internationalen Verpflichtungen in der Jagdverordnung umzusetzen.
Grossraubtiermanagement verlangt

Ebenfalls angenommen hat der Ständerat eine von der Kommission abgeänderte Motion, die Kosten für Herdenschutzhunde dem Bund aufbürden und die Haftung neu regeln wollte. Nach dem Willen der kleinen Kammer soll vorerst ein Bericht zur längerfristigen Finanzierung der Herdenschutzmassnahmen und die Haftungsfrage erarbeitet werden. Der Ständerat verlangt vom Bundesrat auch ein langfristiges und international abgestimmtes Grossraubtiermanagement. Eine entsprechende Motion überwies er stillschweigend. Auch diese beiden Vorstösse hatte der Nationalrat bereits akzeptiert.
Posted: 2011-03-17 09:50:58

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