Aktuelles von Bär, Wolf und Luchs

Schicksal Zirkus - Wenn Leben schlimmer ist als Tod

14.09.2026 News - STIFTUNG für BÄREN

Sie hockt alleine in der Ecke ihres kargen, finsteren Käfigs. Seit Jahren lebt sie hinter den Kulissen der Zirkusmanege in jenem lebensverachtenden Verlies. Im grellen Licht der Scheinwerfer fährt ihre Besitzerin auf einem Wagen im Kreis, gezogen von einem Pferd, auf dem ein verängstigter Tiger steht, neben der Besitzerin selbst ein übergewichtiger Bär mit Maulkorb und Leine. Sie, Maxy Niedermeyer, in der Presse als Bärenflüsterin gefeiert, inszeniert sich selbst in einem prachtvollen Gewand, lässt sich durch die Manege kutschieren wie eine Königin. Dies erinnert ein wenig an die Anfänge des Zirkusses, damals in der Antike, als in einem Zirkus hauptsächlich Wagenrennen und Tierkämpfe stattfanden.

Nach der Rundfahrt in der Manege beginnt erst die wirkliche Erniedrigung für den Bären. Von Niedermeyer an...

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Eventhinweis

Podcast WissBärGier

Bärenstarke Grüße aus dem Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald

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Komm mit mir auf einen Rundweg durch das Refugium und lausche, wie Bär, Wolf und Luchs diese Saison verlebt haben und wer für den Winter gerüstet ist.

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Stiftung:

Jagd auf die Wölfe - Herdenschutz oder Trophäen…

02|04|2026 Der Wolf wird in das Bundesjagdgesetz aufgenommen. Ab 1 Juli 2026 beginnt die Jagdzeit. Damit die Weidehalter nachts endlich ruhig schlafen können, erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer. Wölfe fressen Weidetiere, wenn die Wölfe abgeschossen werden dürfen, dann ist die logische...

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Deutschland und die Bären

Juni 2026: 50 Kilometer Luftlinie vor Baden-Württemberg wird ein Bär gesichtet. Dies weckt Erinnerungen an das Bärendrama mit JJ4, bekannt als BRUNO, der am 26.06.2006 in Bayern erschossen wurde. Wie damals ist es wieder zur Zeit der Fußball Weltmeisterschaft. Wie...

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20 Jahre Bärengedenktag - Ein Hauch Normalität …

Als Braunbär BRUNO (JJ1) am 26.06.2006 in Bayern erschossen wurde, war sie noch ein Welpen, gerade mal ein paar Wochen alt, wanderte mit ihrer Mutter JURKA durch die schier unendlichen Wälder Italiens: LUNA. Heute ist sie 20 Jahre alt und...

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Bärenpark Worbis:

Wir erinnern uns - 30 Jahre Worbis

30 Jahre Worbis - ehemaliger Parkleiter im Real Talk 15 Jahre lang war Uwe Lagemann Leiter des Alternativen Bärenparks Worbis. Er hat 1996 das Projekt mit aufgebaut. Seine Anekdoten von damals hören sich an wie aus einer anderen Zeit - und...

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Wir erinnern uns - 30 Jahre Worbis

3 Dekaden Tierschutz vom Eichsfeld in die ganze Welt. 1996 wurde mit dem Alternativen Bärenpark Worbis das erste Bärenrefugium Deutschlands ins Leben gerufen. Unzählige traumatisierte Vierbeiner fanden bei uns eine neue Chance im Leben, fanden ein naturnahes Zuhause, Artgenossen und...

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Wichtiger Hinweis für euren Besuch!

Aufgrund großer Baufahrzeuge auf der Baustelle am Eingangsgebäude sind unsere Parkplätze derzeit teilweise gesperrt. Damit ihr uns trotzdem gut erreichen könnt, haben wir alternative Wege für euch eingerichtet und ausgeschildert. Vielen Dank für euer Verständnis! Video Ausweichmöglichkeiten

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Bärenpark Schwarzwald:

Besucherhinweis - am 27. September nur bis 16Uh…

Wichtiger Hinweis für euren Besuch! Am 27. September haben wir unseren Park ausnahmsweise nur bis 16:00 Uhr geöffnet.  Bitte berücksichtigt die geänderte Öffnungszeit bei eurer Besuchsplanung. Wir freuen uns auf euch und bedanken uns von Herzen für euer Verständnis!  Euer Team vom  Alternativen Wolf- und Bärenpark...

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Unser Programm für den Patentag am 19. Septembe…

  Am 19. September 2026 findet unser Patentag statt. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Pat*innen und Unterstützer*innen einen besonderen Tag zu verbringen und ihnen für ihr wertvolles Engagement für unsere Tiere und den Wildtier- und Artenschutz zu danken. Wichtiger Hinweis...

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Moment der Woche | ARIAN & AGONIS

Hirsch Natürliche Beschäftigung, Fütterung, Interaktion - in dieser Woche zeigen die Bären ARIAN und AGONIS, warum wir wenn möglich ganze Tiere verfüttern. Es ist ein Teil des Konzepts der natürlichen Beschäftigung. Die Bären müssen auf diese Weise ihr Geschick unter Beweis...

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64 Bären befreit

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Die Stiftung für Bären feiert ihr Zehnjähriges und blickt zurück auf ihr Schaffen. In zehn Jahren haben die Mitarbeiter 64 Bären aus schlechten Haltungen befreit und davon viele in ihren Alternativen Bärenparks in Worbis, Thüringen, und im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald untergebracht. Neue Herausforderungen sind bereits...


Die Stiftung für Bären feiert ihr Zehnjähriges und blickt zurück auf ihr Schaffen. In zehn Jahren haben die Mitarbeiter 64 Bären aus schlechten Haltungen befreit und davon viele in ihren Alternativen Bärenparks in Worbis, Thüringen, und im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald untergebracht. Neue Herausforderungen sind bereits angepackt.

Im 10. Jahr resümmiert Rüdiger Schmiedel: "Wir haben viel erreicht, aber auch noch viel vor uns." Der Geschäftsführer der Stiftung erzählt, dass noch immer Zoos ihren Bärennachwuchs an dubiose Quellen wie Zirkusse verschachern, wo die Tiere nicht verhaltensgerecht gehalten werden können. Mehrfach würden sie ihre Halter wechseln und dabei weltweite Odyseen ertragen müssen.

Auf die Idee, Bären zu retten, kam Rüdiger Schmiedel beim chinesischen Botschafter in Bonn. Als Tierschützer hatte er sich bereits für Bären in Fernost engagiert. In China wurden und werden bis heute Bären in sogenannten Quetschkäfigen gehalten, in denen sich die Tiere nicht wenden können. Bei lebendigem Leib wird ihnen Galleflüssigkeit abgezapft, die man für medizinische Zwecke verwendet.

Beim Ortstermin auf dem Konsulat bekam er dann zu hören, bevor er andernorts Misstände anprangere, solle er erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren. Der Botschafter spielte auf Zustände in der deutschen Massentierhaltung an, aber auch auf die Zwingerhaltung von Bären, die in Deutschland teils bis heute üblich ist. Das wollte Schmiedel nicht auf sich sitzen lassen -- und begann alsbald mit der Planung des ersten Alternativen Bärenparks in Worbis.

1997 öffnet der Bärenpark in Worbis unter der Leitung der "Aktion Bärenhilfswerk e.V.". Am 31.7.2004 übernimmt die STIFTUNG für BÄREN die Geschäfte. Die "Aktion Bärenhilfswerk" wird fortan als Förderverein fortgeführt. 2006 wird der Bärenpark Worbis mit dem Hessischen Tierschutzpreis ausgezeichnet. Nach dem Thüringer Tierschutzpreis und dem Hasseröder Naturschutzpreis ist dies die dritte offizielle Würdigung.

2006 lädt die STIFTUNG FÜR BÄREN zum zweiten Worbiser Bärenforum ein. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel übernimmt die Schirmherrschaft. Hauptthema dieses Forums: Wie bereitet sich Deutschland auf die Einwanderung von Bär, Wolf und Luchs vor? 2008 - nach einem Jahr Bauzeit - ist das neue Service- und Informationszentrum in Worbis fertig gestellt. 2010 erhält der ALTERNATIVE BÄRENPARK WORBIS die Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2010". Schirmherr der Aktion ist Bundespräsident Horst Köhler.

2010 wählen Leser der Thüringer Allgemeinen das Service- und Informationszentrum im Bärenpark Worbis zum "besten Bauprojekt 2010 in Thüringen". Im selben Jahr eröffnet die STIFTUNG für BÄREN ihr zweites Projekt, den ALTERNATIVEN WOLF- und BÄRENPARK SCHWARZWALD. Bis heute haben beide Parks insgesamt 64 Bären aus schlechten Haltungen befreit. Für dieses Jahr ist noch das "International Bear Meeting" geplant. Die Konferenz finden von 24. bis 26. Oktober 2014 in Bern, Schweiz, statt. Die Stiftung für Bären ist Mitorganisator.

In Zukunft soll auf weiteren Themen ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit liegen: Bär, Wolf und Luchs sind in Deutschland und europaweit auf dem Vormarsch. Damit sich die Wildtiere in ihrer neuen alten Heimat etablieren können, braucht es vor allem Akzeptanz in der Bevölkerung. In diesem Sinne Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, darin sieht die Stiftung für Bären einen Teil ihrer zukünftigen Arbeit.

Ausstellungen, Veranstaltungen, Führungen und veröffentlichte Artikel hat die Stifung in Sachen wilde Bären, Wölfe und Luchse bereits realisiert. Am 4. und 5. September wird nun im Alternativen Bärenpark Worbis damit begonnen, sogenannte Wolfsbeauftrage auszubilden. Diese Freiwilligen sollen beurteilen lernen, ob Hinweise auf Wölfe tatsächlich zutreffen. Und sie sollen eventuell geschädigte Landwirte und sonstige Tierhalter im Falle eines Schadens beraten können. Die Wölfe in Ostdeutschland breiten sich rasch aus. "Schwarzwald-Wölfe stehen in den Vogesen quasi vor der Tür. Wir rechnen jede Woche damit, dass sie hier eintreffen", sagt Schmiedel. "Die Arbeit wird uns so schnell nicht ausgehen."

Die Ziele der Stifung für Bären

1. Die Stiftung gibt Bären aus schlechten Haltungen in den Alternativen Bärenparks in Thüringen und im Schwarzwald ein neues, naturnahes Zuhause. Bären, die sich jahrelang in zu engen Käfigen quälten, dürfen hier endlich toben, plantschen und Winterhöhlen graben.

2. Tierfreunde sollen in den Alternativen Bärenparks erleben können wie misshandelte, verhaltensgestörte Tiere ein Stück Natürlichkeit zurückgewinnen.

3. In ihren Parks führt die Stiftung umweltpädagogische Veranstaltungen durch. Einzelpersonen und Gruppen erfahren dort Wissenswertes zum Tier- und Artenschutz von Bär, Wolf und Luchs. Im Didaktik-Zentrum des Parks Worbis mit seinen Tierpräperaten können Interessierte ebenfalls viel Wissenswertes zu den drei Tierarten lernen.

4. Die Stiftung dokumentiert Bärenhaltungen europaweit. Sie registriert die Missstände, signalisiert Bereitschaft, Bären aufzunehmen und ist zur Stelle, wenn Tiere ein neues Zuhause brauchen.

5. Die Stiftung unterstützt Forschungsarbeiten. Seit der Eröffnung des ersten Alternativen Bärenparks in Worbis 1996 haben Biologen 23 Diplom- und Doktorarbeiten zum Verhalten von Bären und Wölfen durchgeführt (Stand 2013).

6. Die STIFTUNG für BÄREN organisiert wissenschaftliche Tagungen.
2003 diskutierten deutsche und Schweizer Tierpark-Experten zum Thema verhaltensgerechte Tieranlagen; 2006 führte die Stiftung ein Kolloquium zum Thema Bär, Luchs und Wolf in ihren Lebensräumen durch. Die Teilnehmer kamen aus Holland, Norwegen, Tschechien, Slowakei, Österreich, Frankreich und aus der Schweiz.

7. die Stiftung führt Fachberatungen für andere Tierparks und Privathaltungen durch. Über 30 Einrichtungen profitierten bislang von den langjährigen Erfahrungen in der Bären- und Wolfshaltung.

8. Die STIFTUNG für BÄREN ist Herausgeber des Magazins "Bärenspur". Das Heft berichtet über die Schicksale der in den Parks betreuten Tiere; klärt über die Bedrohung von Bär, Wolf und Luchs weltweit auf und wirbt für die Wiederansiedlung dieser Arten. Das Heft erscheint halbjährlich mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren.
Posted: 2014-07-30 15:14:40

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