Aktuelles von Bär, Wolf und Luchs

Prävention statt Eskalation - Bildung für den Tierschutz

01.06.2026 News - STIFTUNG für BÄREN

Wir schützen, was wir kennen. Konzept: Alphawolf. Reservepopulation ist die Geheimwaffe im Artenschutz… auch außerhalb von Rotkäppchen sind unzählige Märchen im Umlauf. Auf den ersten Blick scheint das recht harmlos zu sein, doch Unwissenheit und Halbwissen können extrem gefährlich sein, besonders, wenn es um Tiere geht. Denn der Großteil von Tierleid ist auf mangelnde, gar falsche Bildung zurückzuführen. Daher ist Pädagogik eines der wichtigsten Tools für den nachhaltigen Tierschutz.

Aber warum können wir als Gesellschaft nicht einfach weitermachen wie bisher? Was ist richtig, was ist falsch? Wo können wir ansetzen und wo wollen wir hin? Trennen wir Phrasen von Fakten und finden wir heraus, warum es so fatal ist, jemanden einen Bären aufzubinden.

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Stiftung:

Auffangstation: LUCHS - für aktives Wildtierman…

Frühjahr 2025, Thüringen: ein Luchs streift durch die Wohngegend einer kleinen Gemeinde, ist abgemagert, wirkt kränklich. Sein auffälliges Verhalten steht unter Beobachtung, schließlich folgt die Entnahme. Es ist die Nacht vom 3. auf den 4. Juni 2025, als er im...

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Aktion Teddy - gemeinsam für die Bärin

  Auf sie wartet eine ganz neue Welt: Braunbärin Teddy ist dank einer gemeinsamen Aktion mit unseren EARS Partnern von VIER PFOTEN im BÄRENWALD Müritz angekommen. Vorher lebte sie 32 Jahre lang im Tierpark Westerhausen unter suboptimalen Bedingungen: Anlage zu klein...

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Die Bären der Welt - Kult. Missbrauch. Schutz.

 Sie sind in jedem Kinderzimmer zu finden. Sie wurden systematisch ausgerottet. Sie sind Symbol für Umweltschutz. Ihr Lebensraum wird zerstört. Als Welpen sind sie Medienstars…. und letztlich sind sie Opfer der wohl schlimmsten Grausamkeit, die sich Menschen je ausgedacht haben...

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Bärenpark Worbis:

DORO - Nachruf einer Bärin

Schweren Herzens mussten wir am Samstag, den 9. Mai 2026, von unserer Bärendame DORO Abschied nehmen. Altersbedingt blieb uns, in Absprache mit unserem Tierarzt, leider keine andere Wahl, als sie gehen zu lassen. Sie wurde stolze 35 Jahre alt.

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DORO in der Krankenstation

Seit Dienstag, dem 5. Mai 2026, befindet sich unsere 35-jährige Braunbärdame DORO in der Krankenstation. Nachdem uns eine Verletzung auffiel, wurde umgehend unser Tierarzt Dr. Genzel hinzugezogen. Unverzüglich wurde gehandelt und so konnte DORO dank der gemeinschaftlichen Arbeit vom Team...

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Moment der Woche | ELBA im Schnee

ELBA genießt den Schnee Wildtier Wildtier sein lassen - genau darum geht es in unseren Freianlagen. ELBA hat ihr ganzes Leben lang darauf gewartet, endlich die Fähigkeiten, mit denen sie von Natur aus ausgestattet ist, ausleben zu können und zum wahren...

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Bärenpark Schwarzwald:

Moment der Woche | Tiere im Schnee

Wo die Wölfe heulen, Bären herumtoben und ein Luchs von seinem Unterschlupf aus alles im Blick behält: Das Winterwunderland in unserem Bärenwald bildet die Kulisse für faszinierende Tierbeobachtungen! Während die jungen Bärenmänner ARIAN, ARTHOS und AGONIS ihrem Spiel in Eis...

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Moment der Woche | KIRA & KLEO

Im ersten Licht des Morgens streifen die Wolfsschwestern KIRA und KLEO durch ihre Anlage. Von erhöhten Punkten aus sichern sie ihr Umfeld – ein uraltes, tief verankertes Verhalten sozial lebender Beutegreifer. Die beiden Wolfsfähen beobachten, prüfen, lauschen.Langsam beginnen sie, ihr...

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Moment der Woche | HERO versteckt im Bärenwald

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64 Bären befreit

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Die Stiftung für Bären feiert ihr Zehnjähriges und blickt zurück auf ihr Schaffen. In zehn Jahren haben die Mitarbeiter 64 Bären aus schlechten Haltungen befreit und davon viele in ihren Alternativen Bärenparks in Worbis, Thüringen, und im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald untergebracht. Neue Herausforderungen sind bereits...


Die Stiftung für Bären feiert ihr Zehnjähriges und blickt zurück auf ihr Schaffen. In zehn Jahren haben die Mitarbeiter 64 Bären aus schlechten Haltungen befreit und davon viele in ihren Alternativen Bärenparks in Worbis, Thüringen, und im Alternativen Wolf- und Bärenpark Schwarzwald untergebracht. Neue Herausforderungen sind bereits angepackt.

Im 10. Jahr resümmiert Rüdiger Schmiedel: "Wir haben viel erreicht, aber auch noch viel vor uns." Der Geschäftsführer der Stiftung erzählt, dass noch immer Zoos ihren Bärennachwuchs an dubiose Quellen wie Zirkusse verschachern, wo die Tiere nicht verhaltensgerecht gehalten werden können. Mehrfach würden sie ihre Halter wechseln und dabei weltweite Odyseen ertragen müssen.

Auf die Idee, Bären zu retten, kam Rüdiger Schmiedel beim chinesischen Botschafter in Bonn. Als Tierschützer hatte er sich bereits für Bären in Fernost engagiert. In China wurden und werden bis heute Bären in sogenannten Quetschkäfigen gehalten, in denen sich die Tiere nicht wenden können. Bei lebendigem Leib wird ihnen Galleflüssigkeit abgezapft, die man für medizinische Zwecke verwendet.

Beim Ortstermin auf dem Konsulat bekam er dann zu hören, bevor er andernorts Misstände anprangere, solle er erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren. Der Botschafter spielte auf Zustände in der deutschen Massentierhaltung an, aber auch auf die Zwingerhaltung von Bären, die in Deutschland teils bis heute üblich ist. Das wollte Schmiedel nicht auf sich sitzen lassen -- und begann alsbald mit der Planung des ersten Alternativen Bärenparks in Worbis.

1997 öffnet der Bärenpark in Worbis unter der Leitung der "Aktion Bärenhilfswerk e.V.". Am 31.7.2004 übernimmt die STIFTUNG für BÄREN die Geschäfte. Die "Aktion Bärenhilfswerk" wird fortan als Förderverein fortgeführt. 2006 wird der Bärenpark Worbis mit dem Hessischen Tierschutzpreis ausgezeichnet. Nach dem Thüringer Tierschutzpreis und dem Hasseröder Naturschutzpreis ist dies die dritte offizielle Würdigung.

2006 lädt die STIFTUNG FÜR BÄREN zum zweiten Worbiser Bärenforum ein. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel übernimmt die Schirmherrschaft. Hauptthema dieses Forums: Wie bereitet sich Deutschland auf die Einwanderung von Bär, Wolf und Luchs vor? 2008 - nach einem Jahr Bauzeit - ist das neue Service- und Informationszentrum in Worbis fertig gestellt. 2010 erhält der ALTERNATIVE BÄRENPARK WORBIS die Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2010". Schirmherr der Aktion ist Bundespräsident Horst Köhler.

2010 wählen Leser der Thüringer Allgemeinen das Service- und Informationszentrum im Bärenpark Worbis zum "besten Bauprojekt 2010 in Thüringen". Im selben Jahr eröffnet die STIFTUNG für BÄREN ihr zweites Projekt, den ALTERNATIVEN WOLF- und BÄRENPARK SCHWARZWALD. Bis heute haben beide Parks insgesamt 64 Bären aus schlechten Haltungen befreit. Für dieses Jahr ist noch das "International Bear Meeting" geplant. Die Konferenz finden von 24. bis 26. Oktober 2014 in Bern, Schweiz, statt. Die Stiftung für Bären ist Mitorganisator.

In Zukunft soll auf weiteren Themen ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit liegen: Bär, Wolf und Luchs sind in Deutschland und europaweit auf dem Vormarsch. Damit sich die Wildtiere in ihrer neuen alten Heimat etablieren können, braucht es vor allem Akzeptanz in der Bevölkerung. In diesem Sinne Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, darin sieht die Stiftung für Bären einen Teil ihrer zukünftigen Arbeit.

Ausstellungen, Veranstaltungen, Führungen und veröffentlichte Artikel hat die Stifung in Sachen wilde Bären, Wölfe und Luchse bereits realisiert. Am 4. und 5. September wird nun im Alternativen Bärenpark Worbis damit begonnen, sogenannte Wolfsbeauftrage auszubilden. Diese Freiwilligen sollen beurteilen lernen, ob Hinweise auf Wölfe tatsächlich zutreffen. Und sie sollen eventuell geschädigte Landwirte und sonstige Tierhalter im Falle eines Schadens beraten können. Die Wölfe in Ostdeutschland breiten sich rasch aus. "Schwarzwald-Wölfe stehen in den Vogesen quasi vor der Tür. Wir rechnen jede Woche damit, dass sie hier eintreffen", sagt Schmiedel. "Die Arbeit wird uns so schnell nicht ausgehen."

Die Ziele der Stifung für Bären

1. Die Stiftung gibt Bären aus schlechten Haltungen in den Alternativen Bärenparks in Thüringen und im Schwarzwald ein neues, naturnahes Zuhause. Bären, die sich jahrelang in zu engen Käfigen quälten, dürfen hier endlich toben, plantschen und Winterhöhlen graben.

2. Tierfreunde sollen in den Alternativen Bärenparks erleben können wie misshandelte, verhaltensgestörte Tiere ein Stück Natürlichkeit zurückgewinnen.

3. In ihren Parks führt die Stiftung umweltpädagogische Veranstaltungen durch. Einzelpersonen und Gruppen erfahren dort Wissenswertes zum Tier- und Artenschutz von Bär, Wolf und Luchs. Im Didaktik-Zentrum des Parks Worbis mit seinen Tierpräperaten können Interessierte ebenfalls viel Wissenswertes zu den drei Tierarten lernen.

4. Die Stiftung dokumentiert Bärenhaltungen europaweit. Sie registriert die Missstände, signalisiert Bereitschaft, Bären aufzunehmen und ist zur Stelle, wenn Tiere ein neues Zuhause brauchen.

5. Die Stiftung unterstützt Forschungsarbeiten. Seit der Eröffnung des ersten Alternativen Bärenparks in Worbis 1996 haben Biologen 23 Diplom- und Doktorarbeiten zum Verhalten von Bären und Wölfen durchgeführt (Stand 2013).

6. Die STIFTUNG für BÄREN organisiert wissenschaftliche Tagungen.
2003 diskutierten deutsche und Schweizer Tierpark-Experten zum Thema verhaltensgerechte Tieranlagen; 2006 führte die Stiftung ein Kolloquium zum Thema Bär, Luchs und Wolf in ihren Lebensräumen durch. Die Teilnehmer kamen aus Holland, Norwegen, Tschechien, Slowakei, Österreich, Frankreich und aus der Schweiz.

7. die Stiftung führt Fachberatungen für andere Tierparks und Privathaltungen durch. Über 30 Einrichtungen profitierten bislang von den langjährigen Erfahrungen in der Bären- und Wolfshaltung.

8. Die STIFTUNG für BÄREN ist Herausgeber des Magazins "Bärenspur". Das Heft berichtet über die Schicksale der in den Parks betreuten Tiere; klärt über die Bedrohung von Bär, Wolf und Luchs weltweit auf und wirbt für die Wiederansiedlung dieser Arten. Das Heft erscheint halbjährlich mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren.
Posted: 2014-07-30 15:14:40

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