Alternativer Bärenpark Schwarzwald
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Alternativer Bärenpark Schwarzwald 
Rippoldsauer Strasse 36/1, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach

JURKA Kolumne 12.04.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Das letzte Zirkusbärenland

Was waren das für aufregende Neuigkeiten damals, 2016, als es hieß, der letzte Zirkusbär ist befreit! Zugegeben, er war nicht der wirklich letzte Bär, der in einem Zirkus lebte, doch Ben war der einzige, der noch in die Mange musste. Die anderen beiden lebten seiner Zeit nur hinter den Kulissen. Doch das wichtige ist, wir alle, egal ob Zwei- oder Vierbeiner, dachten, dass dies der Anfang von einer neuen Ära sei, der Anfang modernere Zeiten. Wir sahen eine Welt vor Augen, in der keine Wildtiere mehr im Zirkus misshandelt werden, eine Welt, in der Tiere generell nicht als kapitale Wertanlage, sondern als Lebewesen angesehen werden. Auf Augenhöhe. Kaum konnten wir alle die Entwicklungen abwarten, was würde in 10 Jahren alles passieren?

Nun sind es 10 Jahre später und wo stehen wir? Wildtiere in Zirkussen gibt es immer noch. Besonders Deutschland hält dem tiergerechten Trend wacker stand. 26 von 27 Staaten der EU haben in irgendeiner Form ein Wildtierverbot in Zirkussen. Die Bundesrepublik nicht. Passend dazu ist Deutschland Europas Zentrum im Wildtierhandel. Doch es kann auch schnell gehen. Nicht Mal ein Jahr, nachdem die EU den Schutzstatus der Wölfe herabsenkte, sind sie schon im Jagdrecht aufgenommen. Was ihr dann macht, wenn wir Bären wieder zurückkommen will ich mir gar nicht vorstellen. Aber ihr sollet euch mal was vorstellen, nämlich eine Welt ohne Wildtiere. Eine Welt ohne Natur. Denn das wird es geben, wenn ihr so weiter macht. Die Umwelt ist kein Sortiment im Supermarkt, an dem man sich bedienen kann. Wildschweine ja, Wölfe Nein, Luchse nur einer, Rehe ja, aber auch nicht zu viele.

Nein. Natur gibt es nur ganz oder gar nicht.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

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JURKA Kolumne 05.04.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Wenn die Sonne Verstecken spielt

Wenn Regen und Sonne im herrlich verwirbelten Tango das Wetter bestimmen, sind wir nun ganz klar im Frühling angekommen. Für uns Nasentiere ist das wie ein riesiger, bunter, leuchtender und lauter Rummel. Denn wir Bären können, wie ihr wisst, extrem gut riechen, und besonders, wenn es regnet. Jetzt stellt euch vor, es blüht und sprießt an jeder Ecke - mein Mitgefühl an alle Allergiker an dieser Stelle - und dann wird dieser intensive Duft noch durch einen Katalysator vervielfacht. Kein Wunder, dass manche Artgenossen sich dem Bad der Sinne hingeben. Ich habe da z.B. FRANCA im Kopf, die neulich mit einem Strauch spielte, als wäre es das Schönste und Wichtigste, was es zu tun gibt.

Und wenn ihr mal genau darüber nachdenkt, den Wahnsinn eurer hektischen und gleichzeitig belanglosen Menschenwelt für einen Moment ausblendet, dann hat die gute FRANCA ja auch recht. Denn was gibt es wichtigeres, als im Einklang mit seiner Umwelt zu leben? Okay, zugegeben, der Strauch wird es vielleicht nicht ganz so feiern, aber immerhin hat sie ihn nicht komplett zerstört. Jedenfalls, das ist auch einer der Gründe, weshalb ich mich so auf Ostern freue. Weil ihr Zweibeiner dann bei uns im Park so wunderbar im Hier und Jetzt lebt. Vielleicht, weil eure Kinder voller Freude auf dem Forscherpfad auf Eiersuche gehen, um das Osterquiz zu lösen. Und weil der Osterhase höchstpersönlich vorbei kommt.

Ich glaube, wenn ihr Menschen grundlegend euren Fokus auf eure Kinder und die Natur legen würdet, wäre uns allen geholfen. Ich würde daher vorschlagen, dass wir das mal ausprobieren sollten.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!  

Eure
JURKA 

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JURKA Kolumne 29.03.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Bären zuhause im Wolftal

Als ich damals 2010 hier im Schwarzwald ankam, war ich die einzige Bärin weit und breit. Ein paar Wochen später folgten dann BEN, POLDI und SCHAPI, doch meine Bärentatzen die ersten, die hier im Wolftal Fuß fassten. Dies ist nun schon so lange her, dass es für mich schon alltäglich ist, aber das ist es nicht. Eine Gemeinde, die ein ambitioniertes Tierschutzprojekt unterstützt, findest du wahrlich nicht an jeder Ecke. Es hat letztlich ja auch gut sechs Jahre gedauert, von der Idee bis zu meiner Ankunft. Und im Laufe der Jahre haben ihr zahlreiche gebrochene Tiere zu neuem Mut gefunden, durften ein neues Leben genießen, durften endlich ohne Furcht und Schrecken leben.

Dafür kann ich, im Namen aller Tiere, gar nicht genug danke sagen. Erst letztlich fand daher der BaRiScha-Tag statt, an dem die ganze Gemeinde eingeladen ist, einen Tag mit uns zu verbringen und um zu schauen, was aus dieser Idee von einst geworden ist. Dies war alles nur möglich, dank unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatzes. Auch heute noch haben wir das große Glück, bärenstarke Menschen kennen zu dürfen, die selbstlos mit anpacken. Daher geht auch ein Riesendank an alle Helfer des Arbeitseinsatzes. Gemeinsam mit meinen Freunden in Grün habt ihr unseren wunderschönen Bärenwald auf Vordermann gebracht, fit für die Saison. Und das Timing hätte nicht besser sein können, angesichts des aktuellen Wintereinbruchs.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und gehabt euch wohl!  

Eure
JURKA 

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TIERLEID made in ÜBERALL 2  

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Termine

  • 04.07.2026…
    Nachts im Bärenpark | Juli 2026
  • 11.07.2026…
    Geschichten aus der Wildnis – Im Reich der Bären mit Moritz Klose 11. 07.2026
  • 25.07.2026…
    25. - 26.07.2026 Ursus Art – Sommerfest des (Kunst)Handwerks *NEU!

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