Alternativer Bärenpark Schwarzwald
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Alternativer Bärenpark Schwarzwald 
Rippoldsauer Strasse 36/1, 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach

JURKA Kolumne 26.04.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Übers Übersichhinauswachsen

Ihr kennt die kleine Blonde, FRANCA, die mit der temperamentvollen ISA in einer Anlage ist? Weder kräftig noch groß hat sie der einstigen Wildbärin kaum was entgegenzusetzen, im Gegenteil, trotz all der Jahre, die sie nun schon hier bei uns im Schwarzwald ist, leidet sie noch stark an den Qualen ihrer Vergangenheit. Was damals wirklich in dem dunklen Kellerverließ in Frankreich geschah, darüber will sie nicht reden, aber es scheint schlimmer zu sein, als ich mir vorstellen kann. Und ich kann mir eine ganze Menge Wildes vorstellen, wenn’s um Menschen geht.

Jedenfalls, diese Woche habe ich FRANCA beobachtet, wie sie vom Fleck, wo sie oft stereotypiert, weglief, aus ihrem geistigen Käfig ausbrach und sich in den Bereich der Anlage herumtrieb, in dem ISA meist zugange ist. Jetzt stellt euch vor, wie ISAs Reaktion darauf war. Doch zu meiner Überraschung kam alles ganz anders. Denn am Ende war es FRANCA, die ISA in die Flucht schlug, könnt ihr das glauben? Egal, wie alt du wirst, es gibt Narben, die heilen nie, aber dafür bist du auch nie zu alt, um über dich hinaus zu wachsen.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

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JURKA Kolumne 19.04.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Es geht endlich wieder los

Das hättet ihr sehen sollen: unser ARIAN, ihr kennt ihn, junger Bärenmann aus Albanien, man hört ihn oft, weil er sich gerne lautstark mitteilt, hatte neulich einen Anfall jugendlichen Übermuts. Als wäre er ein Jungbär nahm er kräftig Anlauf, Ziel: eine Fichte, die ihm gefiel. Hoch motiviert rannte er auf den Baum zu, sprang, so gut ein Bär halt springen kann, und bahnte sich gekonnt den Weg nach oben. Zumindest schien dies seine Absicht gewesen zu sein, von meiner Perspektive war es eher so, dass unserer ARIAN, der eben kein Jungbär mehr ist, sondern ein stattlicher Bärenmann mit einer stattlichen Bärenmannwampe, zum Baum tapste und ihn umarmte.

Weit kam er damit nicht, was er sich auch schließlich eingestand und seiner Weg ging. Und was machten die anderen Beiden, ARTHOS und AGONIS derweil? AGONIS, der für seine Kletterkünste eine wahre Legende bei uns im Schwarzwald ist, haute eine Fichte um, etwas dünner, aber nicht ganz ohne. Zack! Da dachte ich mir, Junge, was ein Bär aus dem sensiblen Vierbeiner geworden ist. ARTHOS machte es sich mit einer Fleischkeule gemütlich und so war mir klar, der Winter ist vorbei, es geht wieder los hier bei uns im Bärenpark!

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

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JURKA Kolumne 12.04.2026

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Ein Wort auf allen Vieren 

Das letzte Zirkusbärenland

Was waren das für aufregende Neuigkeiten damals, 2016, als es hieß, der letzte Zirkusbär ist befreit! Zugegeben, er war nicht der wirklich letzte Bär, der in einem Zirkus lebte, doch Ben war der einzige, der noch in die Mange musste. Die anderen beiden lebten seiner Zeit nur hinter den Kulissen. Doch das wichtige ist, wir alle, egal ob Zwei- oder Vierbeiner, dachten, dass dies der Anfang von einer neuen Ära sei, der Anfang modernere Zeiten. Wir sahen eine Welt vor Augen, in der keine Wildtiere mehr im Zirkus misshandelt werden, eine Welt, in der Tiere generell nicht als kapitale Wertanlage, sondern als Lebewesen angesehen werden. Auf Augenhöhe. Kaum konnten wir alle die Entwicklungen abwarten, was würde in 10 Jahren alles passieren?

Nun sind es 10 Jahre später und wo stehen wir? Wildtiere in Zirkussen gibt es immer noch. Besonders Deutschland hält dem tiergerechten Trend wacker stand. 26 von 27 Staaten der EU haben in irgendeiner Form ein Wildtierverbot in Zirkussen. Die Bundesrepublik nicht. Passend dazu ist Deutschland Europas Zentrum im Wildtierhandel. Doch es kann auch schnell gehen. Nicht Mal ein Jahr, nachdem die EU den Schutzstatus der Wölfe herabsenkte, sind sie schon im Jagdrecht aufgenommen. Was ihr dann macht, wenn wir Bären wieder zurückkommen will ich mir gar nicht vorstellen. Aber ihr sollet euch mal was vorstellen, nämlich eine Welt ohne Wildtiere. Eine Welt ohne Natur. Denn das wird es geben, wenn ihr so weiter macht. Die Umwelt ist kein Sortiment im Supermarkt, an dem man sich bedienen kann. Wildschweine ja, Wölfe Nein, Luchse nur einer, Rehe ja, aber auch nicht zu viele.

Nein. Natur gibt es nur ganz oder gar nicht.

In diesem Sinne haltet die Ohren steif und passt auf euch auf!

Eure
JURKA 

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  • 01.05.2026…
    NaturErlebnisTage 01.-03. Mai 2026 - Bärenstarke Naturführung
  • 01.05.2026…
    NaturErlebnisTage 01.-03. Mai 2026 - Bärenstarkes Naturquiz
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