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Wildtierkonferenz in Freudenstadt

12.-14. Oktober Wildtierkonferenz

 

Heimisch! Wild! Real!

Wolf, Luchs und Bär sind Prädatoren, die in unseren Breitengraden einst heimisch waren. Sie stellten einen elementaren Bestandteil unseres Ökosystems dar. Über hundert Jahre lang galten sie als ausgerottet. Allmählich kehren Wolf und Luchs wieder zurück, auch in puncto Braunbär ist es nur eine Frage der Zeit. Obwohl sich die Population in der freien Wildbahn positiv entwickelt, werden Zuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen und Tiergärten weiterhin fortgesetzt. Allerdings sind die Erfolge jener Programme in Bezug auf den Artenschutz der drei großen Beutegreifer in den letzten ... mehr gibt es auf der Detailseite.

Termin: 12. bis 14.10.2018 
Beginn: Freitag, 16.00 Uhr

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Hannes Jaenicke im Gespräch mit Rüdiger Schmiedel, Stiftung für Bären
Hannes Jaenicke

Umweltaktivist und Schauspieler, Hannes Jaenicke lernte die Stiftungsarbeit über die ARD  2011 kennen. Braunbärin JURKA, Mutter von BRUNO, der 2006 in Bayern erschossen wurde, war der Anlass dafür. Einmalig  im europäischen Tierschutz ist, dass eine ehemalige Wildbärin als Botschafterin für ihre wildlebenden Artgenossen eintritt.  So konnte Jaenicke  Einblick in die Arbeit der Stiftung erhalten.

Leinefelde-Worbis/ Bad Rippoldsau Schapbach 27.07.2016:  Im Rahmen der ARD Produktion „Bruno, der Bär ohne Pass“, reiste Hannes Jaenicke 2011 in den Schwarzwald. Hier lebt JURKA, BRUNOs Mutter. Der „Problembär“ lernte das „Problemverhalten“ von ihr. Doch woher hat sie es? Von uns. Der Mensch fütterte sie konsequent an, lockte sie in seine Nähe, bis JURKA und ihre Welpen schließlich als Problem deklariert wurden. In ihren zwei Projekten klärt die STIFTUNG für BÄREN über dieses schizophrene Verhalten auf.
 
Neben dem aktiven Tierschutz ist die Aufklärung eine der wichtigsten Aufgaben der STIFTUNG. Darin sieht der Medien präsente Umweltaktivist Jaenicke eine enge Verbindung zu seiner Arbeit: Den Umgang mit Tieren beleuchten und zu zeigen, wie viele Probleme der Flora und Fauna von Menschenhand verursacht wurden, immer noch werden. Zum Beispiel die kommerzielle Ausbeutung von Wildtieren in Zirkussen. Diesbezüglich geht Hannes Jaenicke sehr kritisch gegen die Bundesregierung vor. Ohne Scheu prangert er energisch das fehlende Wildtierverbot für Zirkustiere an.
 
Ebenso stellt er sich der Problematik, das Tiere, die nicht bedroht sind, in Zoos hinter Gittern zur Schau gestellt werden und dies absurderweise mit Steuergeldern gefördert wird. Jaenicke vergleicht daher auch die Tier- und Naturschutzarbeit der STIFTUNG für BÄREN mit Einrichtungen, die einen kommerziellen Hintergrund haben. Praktisch auf der einen Seite der staatlich subventionierte Tiermissbrauch, auf der anderen der privat initiierte Tierschutz.
 
Seit nunmehr fünf Jahren ist der Aktivist und Bärenbürger der STIFTUNG überzeugt, dass Tier-, Natur- und Artenschutz für die Jungend ein dringendes Gebot ist und daher auch der pädagogische Wert und die Unterstützung der beiden Alternativen Parks nicht oft genug betont werden kann. Beeinflusst von der Idee der Nationalparks in Thüringen und Baden – Württemberg, ist die STIFTUNG mit ihrer Arbeit auch ein Partner der Regionen. Impulsgeber für das Zusammenleben mit wildlebenden Raubtierarten.
 
Von weit über 60 geretteten Bären wurden allein 37 Zirkusbären in den letzten 20 Jahren von der Stiftung befreit und verhaltensgerecht untergebracht. Von den Stiftungsprojekten in Thüringen und im Schwarzwald werden zwei Schwerpunkte aufgegriffen: Vormals misshandelte Tiere in großzügigen, naturbelassenen Arealen zu „resozialisieren“ und als Botschafter für die wildlebenden Artgenossen zu nutzen. JURKA ist wohl die bekannteste Botschafterin. Ihr Schicksal und das ihrer Nachkommen in Zukunft zu vermeiden, ist letztlich wohl die größte aller Aufgaben. Für die STIFTUNG für BÄREN, für Hannes Jaenicke, für uns.

 

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